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Denn alle tragen Schuld

Penny, Louise

Rezension von Miriam Fritsch

In der kleinen Gemeinde Three Pines in Kanada, in der die Bewohner die Türen nicht abschließen, geschieht das Unfassbare. Jane Neal, eine herzliche, wunderbare, alte Frau, wird tot aufgefunden, getötet durch einen Pfeil. War es ein Jagdunfall oder wurde sie Opfer eines geplanten Mordes? Chief Inspector Armand Gamache von der Sûreté du Quebec zieht mit seinen Mitarbeitern in den kleinen Ort und dringt in das Leben der Bewohner ein. Dabei stellt er fest, dass es hier einiges zu entdecken gibt, denn wie der Titel bereits sagt, "tragen alle Schuld". Da ist die Familie Croft, die Angst und Nervosität ausstrahlt, Peter, der so anders reagiert als der Rest der Personen und seine Frau Clara, die mit der Trauer nur schwer zurecht kommt, so abweisend behandelt, Ruth, eine verbitterte, alte Frau, Ben, der scheinbar von seiner vor kurzem gestorbenen Mutter unterdrückt wurde, die Nichte Yolande und ihre gehässige Familie und und und. Auch wenn in dem Ort nur eine beschauliche Anzahl von Personen lebt, gibt es genug zu spekulieren, zu beobachten und zu entdecken. Darüber hinaus gibt Jane Neal Gamache und seinem Team einige Rätsel auf. Was hatte es damit auf sich, dass keiner ihrer guten Freunde jemals ihr Wohnzimmer betreten durfte? Und dann ist da noch dieses Bild "Fair Day" von ihr, das wie Höhlenmalerei oder das naive Werk eines Kindes aussieht und trotzdem für eine Ausstellung angenommen wurde. Vermittelt es vielleicht eine besondere Botschaft?
Neben der Ermittlung um den Todesfall von Jane Neal muss sich Gamache zu dem mit seiner jungen Mitarbeiterin Yvette Nichol herumägern, die sich so oft daneben benimmt. Wird er es schaffen, ihr die Verhaltensregeln, an die sich jeder Ermittler zu halten hat, erfolgreich klar zu machen oder wird Nichol mit ihrem Verhalten die Ermittlungen behindern?

Louise Penny schafft es lauter "echte", glaubwürdige Menschen darzustellen. Es sind liebenswürdige Figuren mit eigenen Charakterzügen und die fast alle dennoch etwas zu verbergen haben. Doch auch wenn sie sich nicht immer korrekt verhalten, so werden sie niemals als bösartig und schlecht abgestempelt, sondern sie handeln immer als Menschen - gut und böse zugleich.

Schnell wird man sich als Leser in dem Krimi zu recht finden. Die Figuren sind gut auseinander zu halten und ihre Beziehungen zu einander, werden nach wenigen Seiten deutlich. Auch die Landschaft und die Gemeinde werden einem in Kürze vertraut sein und sich vor dem inneren Auge des Lesers widerspiegeln.

Louise Penny hat mit "Denn alle tragen Schuld" einen spannenden Debütroman, mit manch überraschender Wendung, geschrieben, der einen mit Ungeduld bereits auf ihren nächsten Roman um den sympathischen Ermittler Gamache warten lässt.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Kanada, Three Pines

Autor:

Penny, Louise

Verlag:

Limes, München

Erschienen:

Feb. 2006

Kritiker:

Miriam Fritsch

ISBN:

3-809-02515-1

ISBN(13):

978-3-8090-251-3

EAN:

9783809025153

Typ:

Taschenbuch

 

Louise Penny

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