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Capcom Classic Collection

Capcom

Rezension von Zanza

Als Kenzo Tsujimoto 1979 die Firma Capcom gründete, hat er wohl nicht einmal zu träumen gewagt, wie viele großartige Spiele von seiner Firma entwickelt werden würden.
Capcom ist heute einer der bekanntesten Spieleentwickler weltweit. In den 26 Jahren Capcomgeschichte sind viele Spieleklassiker entstanden, die Ihrer Zeit Maßstäbe gesetzt haben.
Die 22 bekanntesten und besten Spiele aus den Jahren 1984-1992 sind nun auf einer DVD für die Play Station 2 erschienen. Angefangen bei den WWII Shootern „1942“, „1943“, „1943 Kai“ über Jump `n`Runs wie „Super Ghouls`nGhosts“, „Ghosts`n Goblins“ bis hin zu dem Beat `em Up überhaupt: „Street Fighter II“, bietet die „Capcom Classics Collection“ eine gute Auswahl aus den klassischen Videospielgenres.

Sicherlich hätte wohl bei den Spielen „1942“, „1943“ und „1943 Kai“, eine der drei Versionen vollkommen gereicht, dennoch ist es ein tolles Gefühl die alte Fliegerbrille wieder aus dem Schrank zu kramen und im Kampfflugzeug auf die Jagd nach dem High Score zu fliegen. Es sei angemerkt, dass „1942“ und das ebenfalls in der Spielesammlung enthaltene Spiel „Mercs“ eigens für diese Compilation von der BpjM wieder freigegeben worden.

Bei den drei Spielen „Ghost`n Goblins“, „Ghouls`n Ghosts“ und „Super Ghouls`n Ghosts“ schlüpft der Spieler in die Rolle des Ritters Arthur, der seine geliebte Frau aus den Klauen des grausamen Sardius retten muss. Hierbei rennt der Ritter in glänzender Rüstung, oder in nicht ganz so glänzender Unterwäsche durch die Levels, um den Untoten und Ihrem Herrscher das Handwerk zu legen. Dieses Unterfangen ist zwar auch nach all den Jahren nicht einfacher geworden, macht aber trotz manchen frustrierenden Momenten immer noch jede Menge Spaß.

Sollte sich beim Spieler dennoch Frust aufstauen, kann er, bei einer gepflegten Prügelrunde „Final Fight“, sich eben diesen von der Seele schlagen. Der Spieler streift hierbei durch die Straßen auf der Suche nach der entführten Tochter des Polizeicomissioners und schlägt dabei jeden kurz und klein, der sich ihm in den Weg stellt. Ob mit Baseballschläger oder Schwert, Hauptsache es werden ordentlich Leute zu Brei gehauen.

Wer danach noch nicht genug hat kann sich einem der drei „Street Fighter II“ Versionen zuwenden. Hier hätte wohl ebenfalls eine Version gereicht, dennoch ist „Street Fighter II“ nach all den Jahren immer noch nicht langweilig. Genau wie bei den anderen Spielen, fühlt der Spieler sich wieder in alte Zeiten zurück versetzt, wenn er mit einem der zwölf Helden den Kampf gegen die besten Kämpfer der Welt aufnimmt. Seien es die Karateka Ruy oder Ken, das Elektromonster Blanka, der Sumoringer Honda oder auch der Yogakämpfer Dhalsim, keiner von Ihnen hat seinen Charme verloren.

Sollte der Spieler nun noch Lust auf schnelle Schusswechsel haben kann er noch eine Runde „Commando“ oder „Gun Smoke“ anhängen. Bei „Commando“ bewegt sich der Held auf dem Schlachtfeld bildaufwärts und muss Schüssen und Granaten ausweichen, natürlich nicht ohne zurückzufeuern.
Bei „Gun.Smoke“ jagt der Spieler als Cowboy durch den Wilden Westen auf der Jagd nach der höchst möglichen Punktzahl. Wem das bildaufwärts Spielen zu anstrengend ist, für den bietet der Sidescroller „Forgotten Worlds“ eine Abwechslung. Hier schwebt der Spieler von links nach rechts über den Bildschirm, um mit seinem Blaster die merkwürdigsten Kreaturen zu beseitigen.

Die Steuerung ist so einfach wie damals. Die wenigsten Spiele benutzen mehr als zwei Knöpfe. Wem die Steuerung nicht gefällt, dem steht es frei, selbst die Köpfe am Joypad zu konfigurieren.
Manche Spiele können sogar mit drei Spielern gespielt werden. Das ist auch gut so, denn richtig Spaß macht die Capcom Classics Collection nur mit mehreren Spielern. Endlich kann man alte Duelle aus Spielhallenzeiten wieder aufnehmen und entscheiden.
Die Spiele sind in Ihrer bestmöglichen Qualität auf die Play Station 2 umgesetzt worden. Sound und Grafik der Spiele können natürlich lange nicht mehr mit den heutigen Spielen mithalten und entziehen sich daher jeder Bewertung nach heutigen Maßstäben, aber die Spiele hören sich noch genauso an und sehen noch genauso aus, wie man sie aus den Spielhallen, bzw. von den alten Konsolen in Erinnerung hat.

Natürlich reicht es nicht aus, einfach eine Spielesammlung auf den Markt zu bringen. Es gehört auch Bonusmaterial dazu und hier hat Capcom nicht gegeizt. Zu jedem Spiel gibt es Hintergrundinformationen, Spieletipps und Tricks, schönes Artwork und Soundtracks freizuspielen. Zwar dauert das auch seine Zeit, belohnt aber wird der Spieler ausgiebig.

Die Menüführung ist ebenfalls positiv zu bewerten. Aus jedem Spiel kommt man einfach wieder heraus und kann ins nächste Spiel einsteigen, ohne die Play Station 2 resetten zu müssen. Einzig und allein ein Feature, was dem Spieler ermöglicht während der einzelnen Spiele zu speichern fehlt. Das ist nicht nur schade, sondern gerade bei Spielen, wie z.B. Ghosts`n Goblins, ärgerlich. Sicherlich hat keines der 22 Spiele eine tiefgründige Story oder spannende Handlung und die Zusammenstellung enthält ein Übergewicht an Shootern, doch bietet die "Capcom Classics Collection", jede Menge simplen Spielspaß. Die guten Automatenumsetzungen versprechen jede Menge Spielspaß für die nächste Retrogamingparty. Wer gerne in der Vergangenheit schwelgt oder seinen Kindern zeigen möchte, wie man früher gespielt hat, sollte sich die "Capcom Classics Collection" auf jeden Fall zulegen.

USK Einstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG


Screenshots:
Capcom Classic Collection (PS2)

Copyrights Screens by CAPCOM-Europe

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Schwierigkeit:

(Verständlich)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Brutal)

Spieltiefe:

(Geht so)

Steuerung:

(Gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Zeit:

1984-1992 (Retro)

Autor:

Capcom

Verlag:

Capcom

Erschienen:

Nov. 2005

Kritiker:

Zanza

Typ:

Computerspiel

 

Capcom

 

Capcom wurde 1979 in Japan als Hersteller und Vertrieb für Spielkonsolen gegründet. Als Softwareproduzent, Hardwarehersteller und Vertrieb unterhält Capcom Büros in Tokyo und Osaka, Japan; Sunnyvale, Kalifornien (1985); London, England; und Hong Kong, China [mehr]

 

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