| |  | Hunde von Riga Rezension von sgo Aus der Reihe "Kurt Wallander" Eigentlich ist der Fall für Kommissar Wallander von der schwedischen Polizei in Ystadt schnell erledigt, als ein Rettungsboot mit zwei Leichen an die schwedische Küste angespült wird. Zwar sind die toten Männer erschossen worden, aber da es sich um Osteuropäer handelt die außerhalb schwedischer Gewässer ermordet wurden übergibt man die Untersuchung gerne nach einigen Tagen an den Polizeimajor Liepa aus Litauen. Als aber Liepa direkt nach der Heimreise in Litauen ermordet wird, fühlt sich Wallander verpflichtet, den Mördern in Riga nachzuspüren. Er findet sich in einem Land wieder, Welches nach Unabhängigkeit von Russland strebt und in dem die Korruption bis in die höchsten Kreise der Polizei zu reichen scheint. Allzu schnell präsentiert die litauische Polizei einen geständigen Oppositionellen als Täter und sorgt dafür, das der schwedische Kommissar das Land wieder verlässt. Wallander hat schwere Zweifel an der zu einfachen Lösung des Falles. Als die Witwe des Ermordeten den Schweden um Hilfe bei der Entlarvung der wahren Täter bittet, reist er mit falschen Papieren inkognito wieder in Litauen ein. Er kann diesen Wunsch nicht ablehnen, denn er hat sich in die verzweifelte Frau verliebt. Als Illegaler ist er nun leider Freiwild für die korrupten einheimischen Polizisten. Als Retter der freien Welt erscheint ein übergewichtiger Polizist aus Schweden zunächst etwas fehlbesetzt, aber Wallander gewöhnt sich schnell an die Wanzen im Hotelzimmer, die allgegenwärtigen Polizeispitzel und dem konspirativen Gehabe der oppositionellen Kräfte. Er ist nicht James Bond, sondern wurschtelt sich irgendwie durch. Als er der Wahrheit zu Nahe kommt, wird es schnell bleihaltig, und es kommt zu weiteren Toten... Außerhalb Schwedens fühlt sich der Kommissar nicht wohl. Aber eigentlich fühlt er sich auch in Schweden nicht wohl, also ist das wohl in Ordnung. Mir hat das Buch durchaus Spaß gemacht, auch wenn die endgültige Lösung des Falles nicht unbedingt zwingend erscheint.
Eure Meinungen:
| Ich habe einmal etwas neues in meinem Bücherschatz aufgenommen. Ein Kriminalbuch. Dieses hat mich beeindruckt und dieses Buch war Spannend und man hat sich richtig auf das Lesen gefreut. Die Spannung und die Verwirrung wirkt sich meines Achtens positiv aus. Echt klasse das Buch.... [Benny] |
| es war in Lettland!! nicht??!! [Louis] |
| Naja ich fand das Buch vorallem am Anfang und im Mitelteil sehr langwierig und langweilig [holla] |
| Naja ich fand das Buch vorallem am Anfang und im Mitelteil sehr langwierig und langweilig [holla] |
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Gut) | Anspruch: | | (Entspannend) | Spannung: | | (Spannend) | Brutalität: | | (Vertretbar) | |  | | Sprache: | Deutsch | Ort: | Schweden, Litauen | Zeit: | 1991 | Serie: | Kurt Wallander | Autor: | Mankell, Henning | Verlag: | dtv, München | Erschienen: | Jan. 2000 | Kritiker: | sgo | ISBN: | 3-423-20294-7 | ISBN(13): | 978-3-4232-029-7 | EAN: | 9783423202947 | Typ: | Taschenbuch | |  | | 1948 wurde Henning Mankell in Nordschweden geboren und wurde dort von seinem Vater alleine großgezogen. Mit 17 zog er nach Stockholm, wo er als Regisseur arbeitete. Seit Anfang der 70er Jahre zog es ihn immer wieder nach Afrika, das für ihn zur Wahlheimat wurde. [mehr] |  | | Kurt Wallander ist seit seinem 18. Lebensjahr Polizist. Nach seiner Tätigkeit als Streifenpolizist in Malmö ist er nun mittlerweile Kommissar in der Kleinstadt Ystad in der südschwedischen Provinz Schonen. [mehr] |  | |