 | Good Omens Rezension von sgo Das Ende der Welt steht unmittelbar bevor, denn der Antichrist wurde geboren, und in 11 Jahren geht die Welt unter. Das passt dem Dämonen Crowley gar nicht, da es ihm auf der Erde besser gefällt als in der Hölle. Daher verbündet er sich mit dem Engel Aziraphale, um den kleinen Antichristen auf den richtigen (also guten) Weg zu bringen. Doch schnell finden die unfreiwilligen verbündeten heraus, das die Kinder unabsichtlich im Krankenhaus vertauscht wurden. Das war zwar Absicht und wurde von einigen Satanisten eingefädelt, aber diese unfähigen Idioten haben den Sohn des Teufels einmal zu oft vertauscht und finden ihn nun nicht mehr. Ob das Gespann aus Engel und Dämon den Jungen schneller finden können als die Satanisten?
Dies ist ein Buch, in dem Autotelefone lange Leitungen benötigen, apokalyptische Reiter in der Besetzungsliste auftauchen und ein Erzengel dem armen Adam schnell noch ein Flammenschwert schenkt, bevor er ihn aus dem Paradies wirft. Kurzum: ein typisch chaotischer Terry-Prachett-Roman, welcher eher fast aus Zufall nicht auf der Scheibenwelt spielt. Zahlreiche Anspielungen auf die Bibel würzen die Geschichte, ohne in platte Kirchenschelte zu münden. Das Buch ist kein gutes, sondern ein sehr gutes Omen
Als Co-Autor war auch noch Neil Gaiman beteiligt, aber der typische Prachett-Humor wurde trotz der Verstärkung gewahrt. Unbedingt empfehlenswert !!! Im Deutschen heißt das Buch "Ein gutes Omen" und ist im Heyne Verlag erschienen.
Eure Meinungen:
| Einfach einer der besten Pratchetts. Zum Schreien komisch, dabei aber niemals zu vordergründig, mit einer angenehmen Prise Optimismus und einer großen Menge Zynismus - einfach nur empfehlenswert. [F.Schwarzer] |
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