 | Fahrenheit 451 Rezension von Michael Matzer In einem totalitären Zukunftsstaat sind Bücher verboten. Die Feuerwehr dient nicht dem Löschen von Feuer, sondern dem Verbrennen der gefährlichen Literatur. Einer der Feuerwehrmänner wandelt sich in seinen Ansichten zum Systemgegner, doch der Ausstieg ist gar nicht so einfach, wie er schnell herausfindet. Das Hörbuch bietet, im Unterschied zu anderen Hörbuchausgaben, den ungekürzten Text und ist daher auch wesentlich länger: 353 Minuten, also fast sechs Stunden. Fahrenheit 451 - oder 232° Celsius - ist die Temperatur, bei der Buchpapier Feuer fängt. Und um Bücher scheint es vordergründig zu gehen. Sie sind nämlich selten - und außerdem ist ihr Besitz strengstens verboten. Wer damit erwischt wird, ein Buch zu besitzen, zu lesen, daraus für andere zu rezitieren, dessen Haus wird mitsamt der Bibliothek abgefackelt. Das ist nicht so schlimm, wie es klingt, denn die meisten modernen Häuser in dem geschilderten Land sind sowieso feuerfest. Bis auf gewisse Ausnahmen. Die Jungs, die das Verbrennen besorgen, sobald eine entsprechender Befehl in der Zentrale eingegangen ist, sind natürlich die Feuerwehrmänner. Jungs wie Guy Montag: brav in der Berufsausübung, effizient in der Aktion und vor allem linientreu. Montag ist ein Feuerwehrmann, also Angehöriger des Staatlichen Ordnungsdienstes, der mit seinem "Salamander" bzw. "Feuerwehrauto" in den Einsatz fährt, um das Kerosin zu verspritzen. Als er einmal zu einem Haus gerufen wird und das ordnungsgemäße Bücherverbrennen beginnen soll, weigert sich die alte Hausbewohnerin, ihr Domizil zu verlassen. Doch wie die Pflicht erfüllen? Montags Boss Beatty hat zum Glück keine Skrupel, doch er kommt zu spät. Die alte Dame hat selbst ein Streichholz angerissen und das überall verspritzte Kerosin in Brand gesteckt. Montag ist ziemlich verstört. Etwas kann hier nicht stimmen. Er lebt in einem totalitären Zukunftsstaat, der sich bemüht, das Denken und Handeln seiner Bürger vollständig zu kontrollieren. Bücherlesen ist ein unkalkulierbarer Risikofaktor. Hauptmann Beatty erklärt es Montag haarklein, immer wieder: Das Wichtigste ist das Glück, das in der Gemütsruhe, dem Seelenfrieden liegt. Alles andere ist zweitrangig. Was den Seelenfrieden und die allgemeine Ordnung stört, muss eliminiert werden." Doch wer legt fest, was dem "Seelenfrieden" förderlich und was schädlich ist? Nun, jedenfalls sind Bücher schädlich und die Dauerberieselung durch multimediale Funkkanäle mit Seifenopern förderlich. Während sich Montags Frau Mildred bis zur Besinnungslosigkeit von den drei bis zur Decke reichenden Fernsehwänden mit dem staatlichen Unterhaltungsprogramm berieseln lässt, hält es Montag nicht bei solchem Stumpfsinn. Er lernt beim Spazierengehen die 16-jährige Clarisse McClellan kennen. Sie kennt nicht nur Bücher und wie man liest, sondern führt auch, o Wunder, ein reges Familienleben. Durch sie ändert sich seine Einstellung ziemlich grundlegend. Außerdem hat er selbst etwa 20 Bücher mitgehen lassen und in seinem Haus versteckt. Doch Montags Wandel stößt auf allseitigen Widerstand: Mildred ist zunächst unverständig, dann ablehnend, schließlich denunziert sie ihn. Clarisse McClellan wird mitsamt ihrer Familie abgeführt und getötet. Und Hauptmann Beatty, der linientreue Vertreter der Regierung, liest seinem "Fireman" Montag die Leviten. Dabei zeigt sich Beatty als ein sehr belesener Zeitgenosse, der sogar Shakespeare auswendig zu zitieren vermag. Die einzige Hilfe erhält Montag von dem alten Mann Faber, der nicht nur eine Bibliothek sein Eigen nennt, sondern auch ein Elektrobastler ist. Er gibt Montag einen Funkempfänger, den er in die Ohrmuschel stecken kann. So kann er Montag vor kritischen Situationen warnen. Das ist auch vielfach notwendig, denn Montag Wut und Frustration kennt nach Clarisses Tod kaum noch Grenzen. Emotionaler Höhepunkt ist Montags Rezitation des viktorianischen Gedichts "Dover Beach": "ignorant armies clash by night" (sehr Kuttner-esk). (Achtung: Spoiler!) Es kommt zur Katastrophe: Der nächste Einsatz führt zu Montags eigenem Haus. Doch ihm gelingt es, Beatty auszuschalten und zu fliehen. Doch der mechanische Hund ist nun die größte Gefahr: Das künstliche Tier lähmt oder tötet seine Opfer mit einer "Procain"-Spritze, die es aus dem Maul ausfährt. Beinahe erwischt es auch den Fliehenden, bevor er in den Fluss springen kann, der die Stadt von der Wildnis abgrenzt. In der Wildnis begegnet er Leuten, von denen ihm schon Clarisse erzählt hatte: Jeder der ehemaligen Professoren der Literatur und Philosophie hat ein Buch oder Buchteil memoriert. Diese Erinnerungen sind das Einzige, was von den Büchern übriggeblieben ist. Die Angehörigen der Gruppe, die im ganzen Land Kontakte hat, ziehen umher und verbreiten das Wort denjenigen, die es hören wollen. Es ist sehr passend, dass Montag Teile des Bibelteils "Buch des Predigers Salomo" erinnert. Doch kaum ist Montag in die Gruppe aufgenommen, bricht der schon lange erwartete Krieg aus. Flogen bislang nur Düsenbomber über den Himmel, so fallen nun die Wasserstoffbomben. Es ist ein Drei-Minuten-Krieg: kaum begonnen, schon vorbei. Doch danach existiert die Stadt nicht mehr. Und so ist für Montag und Co. die Zeit gekommen, einen Neuanfang zu machen und "das Wort" zu verbreiten: "und die Blätter des Baumes dienten zur Heilung der Völker". (Spoiler Ende) In "Fahrenheit 451" hat Bradbury Anfang der fünfziger Jahre seine Wut und Frustration herausgelassen. Sein Wutschrei gilt den Massenmedia des 20. Jahrhunderts, die er in Form des frühen Fernsehens bereits aufkommen sah und vor deren vermeintlichen Folgen er warnte. Fernsehen, Popmusik, Massensportveranstaltungen, sogar Comics und Freizeitparks - Bradbury lehnt alles ab, was nicht der Erbauung, sondern nur dem bloßen Vergnügen dient. Deshalb kommt es für ihn einer Todsünde gleich, Bücher, dieses Gedächtnis einer Kultur, verbannen und vernichten zu wollen. Denn er weiß (mit Heinrich Heine): "Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch bald Menschen." So geschehen in Nazi-Deutschland, über das Bradbury sicher einige Berichte gehört, gelesen oder sogar gesehen hat. Allerdings ist das Buch, das er geschrieben hat, auch die Litanei eines konservativen, puritanischen Moralisten. Montag macht eine moralische Entwicklung durch, angestoßen durch ein junges, intellektuell erscheinendes Mädchen (Clarisse). Seine Kontrahenten sind seine Frau Mildred und sein Hauptmann Beatty. Bradbury ist regelrecht sexistisch, wenn er Montag seine Frau als "stupid, empty-headed woman" bezeichnen lässt, wenn sie Seifenopern via Wandfernsehen und Kopfhörersound in sich aufnimmt und darin versinkt. Doch im Gegensatz zu Montag hat sie noch Freunde. Beatty hingegen ist ein aufgeklärter Regimevertreter, der sehr an Winstons Peiniger in Orwells Roman "1984" (1948) erinnert. Er hat selbst eine Menge Bücher gelesen und heuchelt seine Linientreue lediglich. Um seinen Job zu behalten, muss er allerdings Abweichler wie Montag ausmerzen. Der einzige Freund, den Bradbury Montag gestattet, ist im Grunde Faber. Dieser "Handwerker" (von lateinisch ´faber´) und Bücherfreund wird Montags Verbindung zum Untergrundnetz. So gelangt er zu den lebenden Büchern, die sich in der Wildnis treffen. Montag wandelt sich hier in Bradburys Ideal: zum Prediger des Wortes, zum Bewahrer der buchbasierten Kultur. Hätte Bradbury sein Buch dreißig Jahre später geschrieben, hätte er sicher gegen Computerspiele und Heimvideos gewettert. (Montag würde heute aber nicht mehr als Wanderprediger auftreten, sondern auch im Fernsehen oder Internet.) Es ist daher kein Wunder, dass seine Botschaft bei Lehrern und anderen Kulturwächtern gerne gehört wurde. Da die Botschaft in eine unterhaltsame Geschichte mit poetischen Untertönen verpackt ist, stellte sie sich auch mit der Zeit auch als sehr akzeptabel heraus - nicht nur im Westen, sondern auch in der UdSSR (1956, 1963ff) und in der DDR (1974), wie Erik Simon in einer Fußnote zur Heyne-Ausgabe darlegt. Schön, wenn da ein Westler mal gegen die modernen Auswüchse des kapitalistischen Systems wettert. Bradburys Buch ist daher weltweit in den Bücherkanon und die Lehrpläne aufgenommen worden - nicht nur weil es so schön schmal ist, sondern weil es auch frei von Sex und ähnlich schlüpfrigen Dingen ist. (Natürlich ist Clarisse kein weibliches Wesen; sie spricht ja nicht einmal wie ein Mächen, sondern genau wie Mädchen bei vielen anderen Science Fiction-Autoren der vierziger und fünfziger Jahre, etwa bei Asimov: hölzerne Phrasen, die allesamt wie Botschaften eines Alter Ego des Autors klingen.) Dass sich darin eine Frau verbrennt und der Atomkrieg ausbricht, scheint nicht weiter schlimm zu sein. Man könnte das Buch ja sonst für harmlos halten. Als Traktat für Teenager hat diese einfach gehaltene Dystopie sicher ihre Meriten, doch es handelt sich nicht um einen Science Fiction-Klassiker für Erwachsene. Es ist zu unausgewogen, als dass man es als ernsthaften Versuch betrachten könnte, mit erzählerischen Mitteln die moralischen Folgen des Mediensperrfeuers, dem Montags Gesellschaft und Heim ausgesetzt ist, umzusetzen und darzustellen. Vielmehr ist Montag von vornherein immun gegen die Medienberieselung, die seine "dumme, hohlköpfige" Frau über sich ergehen lässt. Er lehnt "Big Brother" - in jedem Sinne - ab. Das macht seinen Sinneswandel aber nur wenig verständlicher. Hans Eckardt mag ja ein professioneller Sprecher sein, aber seine stimmlichen Ausdrucksfähigkeiten sind doch unüberhörbar begrenzt. Seine tiefe, raue Stimme eignet sich schlecht für Frauen, aber gut für Männerstimmen, doch auch hier ist seine Wandlungsfähigkeit nur gering. Daraus ergibt sich, dass es dem Hörer, der nicht das Buch vor sich liegen hat, schwerfällt, die einzelnen Sprecher zu unterscheiden. Spricht nun Montag oder sein Freund Faber, spricht Granger oder Simmons? Sie klingen irgendwie alle gleich. Sogar eine Frauenfigur wie Mildred ist kaum herauszuhören. Der Text kommt derm gesprochenen Vortrag nicht entgegen, weil Sprecherzuweisungen wie "sagte er" oder "meinte sie" nur selten vorkommen. Der Text war dazu gedacht, nur gelesen zu werden. Eine weitere Schwierigkeit ist Eckardts Aussprache des Namens "Guy Montag". Montag ist bei ihm keineswegs das deutsche Wort Montag, sondern irgendetwas undefinierbar Englisches. Es klingt meistens wie [´mounteg]. Ich sehe keinen Grund für diese Aussprache und konnte mich nie mit Eckardts Interpretation anfreunden, sondern war ständig frustriert. Das gleiche gilt für die Aussprache des Nachnamens "McClellan" als [mekli:len]. Ein weiteres Problem, wenn man so will, ist die völlig antiquierte Ausdrucksweise der gewählten Übersetzung. Dazu muss ich ein wenig über existenten Übersetzungen erzählen. Die erste deutsche Fassung erschien bereits 1956, also extrem früh (nach Angaben von Erik Simon/Heyne sogar schon 1955), und zwar in Zürich. Eine zweite (die gleiche?) erschien offenbar 1963 im Verlag Die Arche, Peter Schifferli, Zürich (der vermutlich im Diogenes-Verlag aufging, bei dem Bradburys Werke vollständig veröffentlicht worden sind). Sie stammt wie alle späteren Fassungen von Fritz Güttinger und durfte aus rechtlichen Gründen offenbar nie substantiell abgeändert werden. Dies ist aber nicht die dem Hörbuch zugrundeliegende Übersetzung. Vergleicht man sie mit der überarbeiteten Güttinger-Übersetzung in der Fassung von 2000 bei Heyne, so ergeben sich erhebliche Unterschiede. Am auffälligsten sind die zusätzlichen Stellen, die in der Heyne-Fassung fehlen und nun zum ersten Mal auftauchen. Das ist erfreulich. Nicht ganz so erfreulich ist der Umstand, dass Eckardts Version nicht die ein Jahr zuvor veröffentlichte, massiv modernisierte Fassung zugrundeliegt, sondern die uralte Fassung aus dem Jahr 1963 von Fritz Güttinger. Dies ist auch auf der Rückseite der Verpackung festgehalten (mit Copyright-Vermerk für Diogenes-Verlag aus dem Jahr 1981). Wir finden daher massenweise veraltete Ausdrücke, Redewendungen und Koppelungen wie "Rockschöße" oder "Esel und Schöpse". Was, zum Geier, sind Schöpse? Das muss ich erst einmal nachschlagen. Ach ja, hier im DUDEN heißt es: "ostmitteldeutsch und österreichisch für: HAMMEL". (War Güttinger Österreicher?) Kann man vom Hörer wirklich verlangen, Hörbuch-Wörter nachzuschlagen? Wohl kaum. Nicht gerade frauenfreundlich ist es zudem, auf das Mädchen Clarisse McClellan ständig als "es" zu referenzieren statt wie heute allgemein üblich als "sie". Denn das "es" versteckt ihre Geschlechtszugehörigkeit, leugnet ihre Weiblichkeit. Man sollte das Buch nicht mit Francois Truffaut Film vergleichen. Und wer die Story des Films ohne weiteres auf das Buch überträgt, begeht einen Fehler. Beide folgen ihren eigenen Gesetzen, verfügen über ihre eigenen Ausdrucksmittel. Die poetische Sprache ist im Film kaum je wiederzufinden, doch die Bilder des Films sagen etwas anderes als das Buch. Ein Vergleich täte beiden Unrecht, deshalb versuche ich das gar nicht. Wer kann, sollte den Roman im Original lesen, nicht nur wegen der schöneren und genaueren Sprache, sondern auch wegen der Vollständigkeit des Textes. Ist schon die gesprochene Fassung länger als die bei Heyne abgedruckte, so erfährt man in der "Encyclopedia of Science Fiction", dass in den letzten Textfassungen zwei Kurzgeschichten, eine Coda und ein Nachwort des Autors hinzugekommen sind. Das wäre dann die definitive Ausgabe. Das Hörbuch hat mir ebenso wenig Vergnügen bereitet wie die Heyne-Ausgabe, mit dem ich es verglichen habe. Die vielfältigen Gründe dafür habe ich oben dargelegt. Die Textfassung ist veraltet, die Wortwahl antiquiert, die Aussprache dubios, wenn nicht sogar falsch. Die Ausstattung des Hörbuchs ist spärlich zu nennen und grafisch nicht besonders ansprechend - das Produkt einer anderen Zeit in einem modernen Medium. Bradbury hätte sich vielleicht darüber gefreut, doch er ist ja auch aus der Mode gekommen. Wer wirklich gute Prosa von Bradbury lesen will, der greife zu den "Mars-Chroniken" und dem "Illustrierten Mann", also sehr frühen Texten. Beide wurde verfilmt.
Eure Meinungen:
| Naja, so gut. [ö] |
| Ich lese das Buch zurzeit im Rahmen des Englischunterrichtes und finde es recht gut. Leider ist es nicht ganz so flüssig zu lesen, besonders natürlich aufgrund der englischen Sprache. Aber der Sinn, den das Buch im Grunde vermitteln will (der Schrecken der Massenmedien, Bücherverbrennungen etc.) sticht deutlich hervor und hat mich getroffen, bewegt. Die Personen sind mir jedoch zu unpersönlich, ich finde das ihre Empfindungen, gerade die der Frauen, nicht deutlich beschrieben und dem Leser nahe gebracht werden. aber insgesamt kam das Buch bei mir an. [Kirsten] |
| Auch ich lese das Buch zurzeit im Englischunterricht und schreibe am Dienstag eine KLausur darüber..es wird einem sehr nahegebracht was der Sinn dieses Buches ist...was mich jedoch am meisten verwunder ist..wie dumm Menschen sein können. [Ninchen] |
| Wir haben seit kurzem angefangen das Buch im Unterricht zu lesen und es ist recht schwer sich da einzulesen...vor allem wenn man mit den ersten Seiten anfängt.Aber das Thema womit sich das Buch beschäftigt scheint wirklich interessant zu sein und es wird 100% viele zum Nachdenken bringen! [Sitara] |
| Was labern hier die Leute eigentlich alle für eine -piep-? Der Kommentar ist teilweise falsch, extrem umgangssprachlich und völlig nichts sagend. Und Sitara, wenn du mal in deinem Leben auch andere Werke, ausser Stephen King gelesen hättest, dann würdest du auch keine Probleme haben Bradbourys Roman zu lesen, der für seine einfache Sprache und komplizierten Inhalte bekannt ist. Ihr habt einfach alle miteinander keinen Plan von Literatur .... [(OH GOTT)] |
| OH GOTT, du scheint dich ja sehr überlegen zu fühlen mit deinem verständnis von literatur, doch wissen wir nicht zuletzt durch Gerhart Hauptmann dass jemand der sich Verallgemeinerungen bedient absolut keine Ahnung hat.. [Freak] |
| mal ganz ehrlich - es geht hier um die Lektüre & nicht darum, wer, in welcher Hinsicht doof ist. das buch ist ganz ok, und mien schlechtes englisch fuehre ich auf die SEHR unkompetenten lehrer zurueck, denn im grunde genommen bin ich sogar fleissig. [Tati] |
| Naja ich lese das Buch auch zuerzeit im Unterricht und ehrlich gesagt finde ich, dass das Buch etwas zu moralisch angelegt ist...allerdings muss ich sagen, dass der Film mich total enttäuscht hat und mir di lust am Lesen genommen hat... [Lau] |
| Wir lesen den Roman zurzeit im English-Grundkurs (12 Jg.) Ich finde es sehr spannend und dennoch, auf Grund der Sprache, recht schwierig zu lesen. Aber das Thema ist sehr interessant und ich stimme Bradbury´s Meinung zum Teil zu... [Lisa-Marie] |
| Also ich finde den Inhalt des Buches eigentlich sehr schlüssig und durchaus treffend was die heutige Gesellschaft angeht. klar sind einige eher philosophische Stellen im Englischen schwer zu erfassen, doch die Grundaussage ist leicht zu begreifen. An Kirsten... was die schlechten emotionalen Beschreibungen einiger Charaktere angeht.. das sollte dir eigentlich klar sein das gerade das die Absicht Bradburys war... die Auswirklungen der Massenmedien auf die Menschen zu verdeutlichen.. also ihre Abgestumpftheit und ihr scheinbares Nichtswissen über sich selbst... jeder ist an die Gesellschaft angepasst und nicht mehr individuell. [Kathi] |
| ich lese das buch zur zeit auch im Englisch-Unterricht.Aber,da es sich ein bisschen schwer lesen lässt hab ich nebenbei noch die Deutsche version gelesen.Im allgemeinen find ich das Buch gut,es langweilt einen nicht so.Man hat spass am lesen;) [burcu] |
| Ich habe die Originalausgabe gelesen und musste mit erschrecken feststellen, dass es teilweise wirlich zur Realität geworden ist, wie sehr das Fernsehen bei vielen Menschen schon fast zum Mittelpunkt geworden ist. Man bedenke nur mal, dass fast jedes Wohnzimmer in der -sagen wir mal bürgerlich-westlichen Welt - das Fernsehgerät zum Zentrum hat, um das man sich dann versammelt und stumm beobachtet... und hey, Bücher werden auch immer elektronischer... aber immerhin geht unsere Welt letztenendes wohl hoffentlich doch in eine andere, freiere Richtung. <br>zum Original: auf jeden Fall die englische Ausgabe lesen! ich finde, das Buch liest sich superleicht und flüssig! Glaube nicht, dass deutsche Übersetzungen je mit Originalen mithalten können... <br>auch, wenn ich immer wieder den Kopf schütteln musste, so absurd ist die Geschichte nicht... auf jeden Fall empfehlenswert! [marie] |
| Naja. Nicht so gut. Gibt Besseres. =) [Hubert] |
| Die Kritik am Totalitarismus wird sehr deutlich und auch, das dies am Plädoyer für die individuelle Freiheit der Menschen und deren subjektivem Eigenhaben liegt. Jedoch wird mir nicht ganz deutlich,ob dies alles Vergegenständlichungen der verbalen seite sind oder die der Kommunikativen visuellen Seite. Natürlich muss das Gesehene durch den Betrachter verbal zerlegt und neu zusammengesetzt werden, um es begreifen zu können und die kritische Distanz zu ermöglichen. Jedoch bin ich literarisch und auch zeitlich (1966) eher auf der kommunikativen visuellen Seite. Vielleicht kann sich jemand dazu äußern. Wär ganz nett. Hermann [Hermann] |
| Omg Wie umfangreich, Hermann xD [Mine] |
| Ich habe über dieses Thema meine Facharbeit verfasst und finde es im Großen und Ganzen gut! Das Buch regt einen zum Nachdenken an. Nachdem man dieses Buch gelesen hat, merkt man, dass Ray Bradbury´s Aussagen über die Gesellschaft und Medienverblödung zur Realität geworden sind! Ich habe mir mal paar Videos auf youtube über die Bücherverbrennung angeguckt und ich muss sagen, nachdem man sich diese Videos anguckt, kriegt man eine größere Lust dieses Buch zu lesen, weil man sich einfach besser hineinversetzen kann. Gut finde ich, dass Bradbury dem buch einen Realitätsbezug gegeben hat. Hatte mir mal ein Zitat dazu aufgeschrieben "Wer Bücher verbrennt, verbrennt als nächstes auch Menschen." welches meiner Meinung nach supergut reinpasst! Was ich an dem Buch leide rnicht so gut fand, was aber auch das Einzige ist, das zu kritisieren ist, sind seine Science- Fiction- Elemente, welche meiner Meinung nach das Buch wiederrum auch wieder unrealistisch machen. Lange Rede kurzer Sinn: Wer daran interessiert ist, sich in die frühere Nazizeit zu versetzen, wo die brutale Diktatur geherrscht hat, sollte das Buch definitiv gelesen haben. [Cansu ] |
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