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Angel Heart

Parker, Alan; Rourke, Mickey; Bonet, Lisa, De Niro, Robert

Rezension von Dirk Götz

Die DVD gehört zu der Serie „Director’s Chair Collection“ von „momentum pictures“ und stellt den Beitrag zu Alan Parker dar. Dies wird wohl ein britischer Vertrieb sein, da die ganze Hülle in Englisch gehalten ist und auch statt FSK eine britische Organisation die Vergabe einer Altersbeschränkung übernommen hat.
Das Menü ist in klarer Schrift auf animierten grauem Hintergrund, der verschiedenste Ventilatoren, Tonbänder, Aufzüge und ähnliches zeigt, warum darf ich allerdings nicht verraten, hinterlegt ist es mit einer beklemmenden Geräuschkulisse. Bild-  und Tonqualität der DVD lassen keine Wünsche übrig.

Der Privatdetektiv Harry Angel wird über einen Anwalt von Mister Louis Cyphre angeheuert, um den Sänger Johnny Favourite zu finden. Dieser sollte eigentlich in einer Klink untergebracht sein, da er an einem Kriegstrauma leidet. Hier sei schnell noch erwähnt der Film spielt 1955. Allerdings findet sich hier nur eine Aktennotiz mit Kugelschreiber, die von einer Verlegung spricht. Also macht Harry Angel sich auf den Weg zu dem behandelnden Arzt. Diesem hält er um an Informationen zu gelangen fest und von seinen Drogen weg, was mit einer Leiche endet. Als muss sich der Privatdetektiv auf zu neuen Fährten machen. Diese führen ihn dann bis nach New Orleans, wo er auf weitere Spuren und weitere Leichen stößt und dem Voodoo der Gegend begegnet in der Gestalt von Epiphany. Naja, mehr möchte ich euch nun nicht verraten um nicht noch mehr von der Spannung zu nehmen.

Mickey Rourke = Harry Angel: Mickey Rourke ist ein meiner Meinung nach sehr talentierter Schauspieler, was er schon in vielen Filmen bewiesen hat. Allerdings bleibt er trotzdem eher unbeachtet und hat noch keine wirklich wichtigen Rollen gespielt, so dass er bekannt wäre. Hier spielt er den Privatdetektiv Harry Angel. Er schafft es diesem, die nötige Tiefe zu verleihen, so dass man seine Handlungen nachvollziehen kann und bei seinem langsamen Sturz in die Verzweiflung versteht.

Lisa Bonet = Epiphany: Sie ist mir aus der Cosby Show ein Begriff, sie bekam diese erste Filmrolle allerdings nicht deswegen und spielt auch hier nicht wie ein Teeniedarsteller. Sie ist die Mambo (=Voodoopriesterin) Epiphany und spielt diese Rolle auch brillant, man nimmt ihr mühelos die Rolle des Mädchens vom Lande ab, die die Rolle der Voodoopriesterin von ihrer Mutter geerbt hat.

Robert DeNiro = Louis Cyphre: Robert DeNiro ist wohl jedem ein Begriff und hier spielt er die Rolle des mysteriösen Auftraggebers also eine vergleichbar kleine Rolle für ihn. Auch er weiß natürlich zu überzeugen, aber dass mit seinem Namen geworben wird, ist eher übertrieben bei der Größe seiner Rolle.

Regisseurs Sir Alan Parker: Auch hier eher meine Einschätzung als etwas anderes. Der Regisseurs Alan Parker schafft es mit teilweise besonderen Einstellungen und sehr detaillierten Bildern zu beeindrucken und ist somit die perfekte Wahl für den Reguisseursstuhl gewesen, auch hat er die Schauspieler sehr gut ausgewählt. Er ist mir allerdings aus keinem anderen Film bekannt, aber ich achte auch eher nicht auf so etwas.

Extras
Kommentare des Regisseurs: Natürlich auf Englisch bringen mir diese nicht viel, allerdings spricht der Autor relativ verständlich und klar, aber für mich ein eher unnötiges Extra.

Trailer: Der Trailer ist wohl der Kinotrailer zum Film und dem entsprechend gut um anderen oder auch sich selbst Appetit zu machen, allerdings ist auch dieser auf Englisch.

Making of “The Reality of Voodoo”: Dieses “Making of” (warum Making of frage ich mich) beschäftigt sich mit der Voodoo als Religion und gibt einiges wissenswertes sowie Einschätzungen der Darsteller und so weiter wieder, allerdings nur auf Englisch, aber mit allen möglichen Untertiteln. Also auch was für in Englisch weniger begabte.

Making of “Creating `The Look´”: Hier geht es darum wie Alan Parker seine Kameraeinstellungen gemacht hat und vor allem warum, wie er die bedrückende Atmosphäre eines Schwarzweißfilms nur durch Details erreichen wollte, also auch interessant, aber auch nur Englisch mit Untertiteln.

Making of “Choreographing a Voodoo ritual”: In diesem Making of wird das große Voodooritual behandelt, das in bezug auf Authentizität, Darstellung und so weiter durchleuchtet wird. Auch hier englisch mit Untertiteln nach Wahl.

Interview mit dem Regisseur: Ein Interview des Regisseurs Alan Parker mit mehr oder weniger typischen Fragen zu Film und Schauspieler etc. Natürlich Englisch mit Untertiteln

Starinfos: Die Starinfos, die es zu Mickey Rourke, Lisa Bonet, Alan Parker gibt sind sehr umfangreich und komplett bebildert. Hier erfährt man etwas zur Karriere, zu diesem Film und mehr. Allerdings auch hier na ja ihr wisst schon Englisch mit Untertiteln.

Behind the scenes: Ein paar Szenen aus dem Filmdreh, allerdings eher uninteressant und nur auf Englisch.

Fotogalerie: Teils schwarzweiß, teils in Farbe, teils interessant, teils nicht. Die übliche Bildergalerie, etwas mehr könnte man vertragen und die schlechteren Bilder durch gut ersetzen, also ein eher durchwachsenes Vergnügen.

Ich kann die Mischung aus Okkultem und Thriller nur empfehlen, da er einer meiner Lieblingsfilme ist seit ich ihn das erste Mal sah. Allerdings ist der Film aufgrund einiger blutiger Szenen sowie der Sexszene zwischen Mickey Rourke und Lisa Bonet nur denjenigen zu empfehlen, die so etwas vertragen / sehen wollen. Ich möchte hier aber nicht sagen, dass der Film strikt ab 18 sei, nur dass er nicht für jedermann ist, allein schon des Verständnis wegen, denn der Film stellt auch Anspruch an Aufmerksamkeit des Zuschauers, sonst entgehen viele interessante Details. Selbst bei 6. mal schauen fielen mir noch neue Sachen ins Auge.

Schauspieler: Mickey Rourke, Lisa Bonet, Robert DeNiro
Regisseur: Alan Parker
FSK: 18
Vertrieb: momentum pictures
Spielzeit: 108 Min
Sprachen: Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch
Untertitel: Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Holländisch, Türkisch
Ton: Dolby Surround (5.1)
Bildformat: 1.85:1 (entspricht ungefähr unserem 16:9)
Extras:
- Kommentare des Regisseurs
- Trailer
- Making of “The Reality of Voodoo”, “Creating `The Look´”, “Choreographing a Voodoo ritual”
- Interview mit dem Regisseur
- Starinfos
- Behind the scenes
- Fotogalerie
 

Dieser Text wurde uns freundlicherweise von Dirk Götz, Mitglied des Communityportals CIAO.de, überlassen. Dass der Text ganz oder teilweise identisch ist mit dem Beitrag im Community Portal ist vollkommen in Ordnung und gewollt.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(Brutal)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Parker, Alan

Verlag:

Kinowelt Home Entertainment

Erschienen:

Dez. 2000

Kritiker:

Dirk Götz

Typ:

DVD

 

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