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2061, Odyssee III

Clarke, Arthur C.

Rezension von Michael Matzer

50 Jahren nach den Ereignissen aus "2010", als der Jupiter in eine Sonne verwandelt wurde, ist einer ihrer Augenzeugen, Heywood Floyd, noch immer am Leben und wird zur Teilnahme an einer Expedition eingeladen, die auf dem erneut nahenden Halley´schen Kometen landen und ihn erforschen soll.

Gemeinsam mit anderen Berühmtheiten seiner Zeit tritt er diese Reise an, die ohne größere Störungen verläuft, bis ihr Raumschiff, die "Universe" zu einer Rettungsmission abkommandiert wird. Ein Schwesterschiff ist entgegen der ausdrücklichen Anweisung der geheimnisvollen Monolithen auf dem Jupitermond Europa gelandet, ohne die Möglichkeit zur Rückkehr zu haben, und muß nun schnell evakuiert werden. Da sich zudem ein Enkel Floyds unter der Besatzung befindet, ist dieser in diese Aktion besonders involviert – in deren verlauf er wie schon zuvor David Bowman die Usterblichkeit erlangt, um die Lebewesen, die jetzt auf Europa gedeihen, zu beschützen und zu fördern.

Dies ist der dritte Roman in der vierbändigen Serie um die Monolithen und die Odysseen der Raumfahrer, die ihr Geheimnis ergründen wollen. Abgeschlossen wurde die Reihe 1998/99 mit dem Band "3001", der auch nicht auf einhellige Zustimmung stieß.

Im Verlauf der Handlung trifft der leser wieder auf zahlreiche Motive, die Clarke schon in früheren Romanen verarbeitete, wie etwa den "Fahrstuhl zu den Sternen) oder die in der Atmosphäre des Jupiter treibenden Lebewesen (aus "Unternehmen Medusa"). Und drei Kapitel stellen fast wörtliche Übernahmen aus "2010" dar! Und da Clarke auch den bereits bekannten Raumschiffantrieb ausgiebig erläutert, wird der Romaninhalt weithin von Bekanntem bestimmt.

Leider sah er sich auch nicht daran gehindert – etwa vom Lektorat – die Funktion der Monolithen aufzuklären und somit einem grandiosen Geheimnis der Science Fiction den endgültigen Garaus zu machen.

Da "2061" zudem an einer fatal an die Spätwerke Heinleins erinnernden Geschwätzigkeit der Hauptperson leidet und der Text zudem in 60 Kurzkapitel gegliedert ist, die alle mit einer Pointe enden, legt man den Roman schließlich bedauernd aus der Hand. Man wundert sich über den Verfasser des Klappentextes, der höchst lobende Worte für dieses Machwerks fand – sehr zu Unrecht.

Kurzum: Sollte man sich ersparen.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Michael Matzer. Neben seiner Arbeit in der Welt der Datenverarbeitung schreibt Micheal Matzer professionell Rezensionen im Bereich der phantastischen Medien.

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Wertung

 

Gesamt:

(Geht so)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Clarke, Arthur C.

Verlag:

Heyne, München

Erschienen:

Jan. 2000

Kritiker:

Michael Matzer

ISBN:

3-453-02565-2

ISBN(13):

978-3-4530-256-3

EAN:

9783453025653

Typ:

Taschenbuch

 

Arthur C. Clarke

 

Sir Arthur C. Clarke wurde am 16. Dezember 1917 in Minehead, Somerset, England geboren. 1936 zog er nach London, wo er der British Interplanetary Society beitrat. Zu dieser Zeit begann er, SF zu schreiben. Im 2. Weltkrieg diente er bei der Royal Air Force, wo er die Leitung über die ersten experimentellen Radar-Anflug-Überwachungsanlagen innehatte [mehr]

 

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