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2001, Odyssee im Weltraum

Clarke, Arthur C.

Rezension von Michael Matzer

Dieser Roman erschien im gleichen Jahr wie der zugehörige Film. Aber die literarische Idee ist viel älter. Schon in den frühen Fünfzigern formulierte Clarke in seiner Kurzgeschichte "Der Wächter" (The Sentinel) den Einfall, daß ein Sternenvolk der Menschheit zu Intelligenz verholfen habe und nach dem Ausgraben des Wächtersteins auf dem Mond erfahren würde, daß die Menschen die Raumfahrt entwickelt hätten.

Anders als Kubrick fliegt die "Discovery" mit den Astronauten Poole, Bowman und drei weiteren an Bord nicht zum Jupitermond Europa, sondern zum Saturnmond Japetus. Und Clarke macht uns HALs Wahnsinn viel deutlicher klar als Kubrick es andeutet. Nach HALs Abschaltung fliegt Bowman als einziger Überlebender (HAL hatte zuerst Poole getötet und dann alle Lebenserhaltungssysteme abgeschaltet, so daß die drei restlichen Astronauten starben, doch Bowman überlebte in einem Raumanzug) in das Innere des großen Monolithen auf Japetus. Es folgt eine wunderbar geschilderte Odyssee durch kosmische Fernen, bis er 20.000 Lichtjahre von der Erde entfernt in einem Hotelzimmer (wie im Film) eine erstaunliche Metamorphose erlebt.

Sobald man sich an Clarkes betulichen Tonfall aus den sechziger Jahren gewöhnt hat – er erklärt alle Geschehnisse ganz genau – macht es richtig Vergnügen, Bowmans Odyssee zum Saturn zu folgen.

Neben der ursprünglichen Kurzgeschichte "Der Wächter" ist dem Band auch ein erstaunlich umfangreiches Vorwort von Stephen Baxter beigefügt. Baxter ist heute einer führenden Köpfe der sogenannten Hard Science Fiction, die sich auf die Naturwissenschaften stützt, um ihre geschichten aufzubauen. Er wirft interessante Fragen auf: Sind die Monolithen gute oder böse Maschinenwesen? Und: Wo sind sie alle geblieben, wenn sie uns vor Urzeiten geholfen haben? Er zieht Parallelen zu Romanen von Gregory Benford (Contact-Zyklus) und Fred Saberhagen (Berserker-Zyklus), die Clarke erst in seinem letzten Odysssee-Roman, "3001 – Die letzte Odyssee", weiterführt und abschließt (mehr oder weniger befriedigend).

Insgesamt ist diese Neuausgabe es wert, in die Sammlung jedes Science Fiction-Fans aufgenommen zu werden.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Michael Matzer. Neben seiner Arbeit in der Welt der Datenverarbeitung schreibt Micheal Matzer professionell Rezensionen im Bereich der phantastischen Medien.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Clarke, Arthur C.

Verlag:

Heyne, München

Erschienen:

Aug. 2002

Kritiker:

Michael Matzer

ISBN:

3-453-19438-1

ISBN(13):

978-3-4531-943-10

EAN:

97834531943810

Typ:

Taschenbuch

 

Arthur C. Clarke

 

Sir Arthur C. Clarke wurde am 16. Dezember 1917 in Minehead, Somerset, England geboren. 1936 zog er nach London, wo er der British Interplanetary Society beitrat. Zu dieser Zeit begann er, SF zu schreiben. Im 2. Weltkrieg diente er bei der Royal Air Force, wo er die Leitung über die ersten experimentellen Radar-Anflug-Überwachungsanlagen innehatte [mehr]

 

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