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Eroberer

Cherryh, C. J.

Rezension von Michael Matzer
Aus der Reihe "Atevi-Trilogie"

Das Raumschiff "Phönix", das 200 Jahre, nachdem es die Kolonie auf dem Atevi-Planeten im Stich gelassen hatte, im Orbit erscheint, ruft zahlreiche Ängste und Begehrlichkeiten unter den Atevi wie auch unter den Menschen der Kolonie hervor. Eine erzkonservative Allianz versucht, den liberalen Anführer der Westlichen Allianz, Tabini, zu stürzen. Die "Phönix" versucht, den geduldeten Menschen auf dem Planeten zu mehr Macht zu verhelfen - notfalls mit Gewalt.

Bren Cameron, dem menschlichen Gesandten, Diplomaten und Dolmetscher am Hofe Tabinis, drohen Atevi von allen Seiten. Atevi kennen den Begriff "Vertrauen" nicht und haben eine andere Vorstellung von Hierarchie. Damit die reaktionäre Atevi-Fraktion nicht die Menschenkolonie überfällt, muß Cameron schnellstens eine Verbindung mit dem Raumschiff herstellen. Ist das gelungen, bittet er um Abgesandte, die aber nicht in Mospheira, der Hauptstadt der Kolonisten, sondern bei ihm und den Atevi landen sollen.

Auf den letzten 100 Seiten entfaltet sich das spannende Wettrennen um die Landung und die Aufnahme der beiden Schiffsgesandten, damit sie - und ihre technischen Kenntnisse - nicht in die falschen Hände fallen.

"Eroberer" ist die Fortsetzung von "Fremdling" und der Mittelband der Atevi-Trilogie, einer ausgedehnten Behandlung der Schwierigkeiten des (ersten) Kontaktes mit einer vollkommen andersartigen Kultur.

Es ist für den Leser an keiner Stelle einfach, das komplexe Geflecht von Verbindungen zwischen den zahlreichen Atevi- und menschlichen Protagonisten zu entwirren - eine explizite Personalliste wäre hilfreich gewesen. Sie wurde im Glossar versteckt. Auch eine Landkarte fehlt - sie gibt es nur im 3. Band der englischen Ausgabe. Die Ehrentitel und Anreden in atevi sind ebenfalls ein Hindernis, doch verdeutlichen sie, mit welchen Schwierigkeiten Bren zu kämpfen hat. Warum sollte es dem Leser besser ergehen?

In "Eroberer" erforscht Cherryh die Frage, wie weit sich ein Mensch anpassen kann, wenn er in eine so andersartige Kultur geworfen ist, und wie eine bislang isoliert existierende Rasse, die Atevi, sich eine hoffnungsvolle Zukunft erkämpfen kann, ohne von den Kräften bzw. Ideen der menschlichen Eindringlinge gestört bzw. davon abgehalten zu werden. Wie keine zweite Autorin führt Cherryh den Leser in diese Materie hinein - doch die Anstrengung lohnt sich für den Leser.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Michael Matzer. Neben seiner Arbeit in der Welt der Datenverarbeitung schreibt Micheal Matzer professionell Rezensionen im Bereich der phantastischen Medien.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos C. J. Cherryh:
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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Atevi-Trilogie

Autor:

Cherryh, C. J.

Verlag:

Heyne, München

Erschienen:

Jul. 2002

Kritiker:

Michael Matzer

ISBN:

3-453-11918-5

ISBN(13):

978-3-4531-191-5

EAN:

9783453119185

Typ:

Taschenbuch

 

C. J. Cherryh

 

Caroline Janice Cherryh, geboren 1942 in St. Louis, ist von Haus aus Historikerin und lebt in Oklahoma. Sie erhielt schon 1980 ihren ersten Science Fiction-Preis für ihre umwerfende Novelle "Kassandra". 1983 folgte der erste HUGO Award für "Pells Stern", später ein weiterer für "Cyteen". Beide Romane gehören zu ihrem Allianz-Union- bzw [mehr]

 

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