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Fahrenheit 451

Bradbury, Ray

Rezension von Michael Matzer

451° Fahrenheit oder 232° Celsius - das ist die Temperatur, bei der Papier Feuer fängt und verbrennt. Feuerwehrmann Guy Montag ist Angehöriger des Staatlichen Ordnungsdienstes. Seine Aufgabe ist es, versteckte Bücher und Schriften aufzustöbern und zu verbrennen, denn für den Staat, der über seine Bürger absolute Kontrolle ausüben will und keine Privatsphäre duldet, sind Bücher eine gefährliche Quelle subversiver Gedanken und aufrührerischer Ideen.

Bislang hat Montag seinen Dienst pflichtgetreu versehen, ohne sich viel Gedanken um sein Tun zu machen. Als er der schönen Clarisse begegnet, lernt er eine andere Welt kennen: eine Welt der Phantasie, der Sprache und des Gefühls. Einer der ergreifendsten Momente des Romans ist sicherlich die Szene, als Montag das wehmütige Gedicht "Dover Beach" laut vorträgt: "ignorant armies clash by night".

Guy Montag beginnt über die Trostlosigkeit der Wirklichkeit nachzudenken, in der er lebt und die er schützt, und wird zum Rebellen gegen den Staat. Verfolgt von einem mechanischen Hund, der auf seine Körperchemie angesetzt ist, flieht er und schließt sich dem Widerstand an, die für ein Leben in Freiheit und Unabhängigkeit kämpfen - besonders aber für eine Welt, in der es wieder erlaubt ist, das zu lesen, was man will. Diese "Memorizer" leben zurückgezogen in einer ländlichen Idylle, wie sie Bradbury aus seiner eigenen Jugend kannte, eine Umgebung der Unschuld und der Freiheit.

Bradbury ist am bekanntesten für seinen Roman "Die Mars-Chroniken", doch da "Fahrenheit 451" von einem Kultregisseur verfilmt wurde, erlangte es weithin Berühmtheit. Doch in den Film, der Oskar Werner als Feuerwehrmann Montag zeigte, ging mindestens ebenso viel Truffaut wie Bradbury ein.

Diese Anti-Utopie gehört zu Bradburys bedeutendsten Werken und war lange Zeit sein einziger Roman. Die Charaktere sind nicht wie in der Science Fiction genre-üblich typisiert, sondern mit einzigartigen Zügen ausgestattet, also "runde Charaktere" gemäß E. M. Forster. Der Leser kann sich mit ihrem Schicksal und ihrem Innenleben identifizieren. Aus diesem Grund hinterläßt die geschichte einen nachhaltigen Eindruck.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Michael Matzer. Neben seiner Arbeit in der Welt der Datenverarbeitung schreibt Micheal Matzer professionell Rezensionen im Bereich der phantastischen Medien.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Bradbury, Ray

Verlag:

Reclam, Ditzingen

Erschienen:

Jan. 1991

Kritiker:

Michael Matzer

ISBN:

3-150-09270-1

ISBN(13):

978-3-1500-927-5

EAN:

9783150092705

Typ:

Taschenbuch

 

Ray Bradbury

 

Ray Bradbury wurde am 22.August 1920 in Waukegan, Illinois geboren. Er besuchte die Schulen in Waukegan, Illinois, und spätern in Los Angeles, California. Seine schriftstellerische Karriere begann Bradbury 1940 als Zeitungsjunge in Los Angeles [mehr]

 

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