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Herold - Die Verschwörung der Verfemten

Raskard

Rezension von Helme
Aus der Reihe "Herold"

Nach einem langen Krieg gegen das tasccische Imperium der Sklavenhaltenden Zwerge ist das Königreich Daikina befriedet. Noch ahnt niemand, dass die finstere Göttin Gallamon einen Herold erwählt haben, der Krieg und Terror in die friedlichen Provinzen Daikinas bringen soll.
Marschall Tara-Din ist auf Sklavenfängerjagd, denn Sklavenhaltung ist in Daikina verboten. Zusammen mit dem Cousin des Königs Skaryon bewegt er sich durch die Gassen der Stadt und fällt beinahe einem Attentat zum Opfer, das den Auftakt zum blutigen Reigen darstellt: Der König wird ermordet, und sein unerfahrener Sohn übernimmt die Regierungsgeschäfte. Tara-Din und Skaryon werden ins tasccische Imperium entsandt, um die Spur der Sklavenjäger zu verfolgen, und beide sind der Überzeugung, dass sie dort auch die Spur des Königsmörders verfolgen werden. Ihnen schließt sich ein elfischer Meisterkämpfer, Cardil, an.
Gleichzeitig verfolgt ein Trupp Ritter aus Tama-Jun einige Räuber, die in Richtung Daikina geflüchtet sind. Doch die Ritter bemerken schnell, dass die Räuber mehr wollen als nur die Diebesbeute in Sicherheit bringen. Wie viele andere Gesetzeslose sind sie unterwegs in die Berge, zur Feste Gronir, um sich den Streitkräften Gallamons unter der Führung ihres Herolds anzuschließen.
Der junge Späher Greiff, der nicht länger in der blutigen Armee bleiben will entkommt und flieht nach Daikina, um den König zu warnen: Krieg steht bevor. Und bald darauf marschieren die Armeen des Herolds in Daikina ein...

Das Setting der frisch erfundenen Welt bietet altbekanntes: Zwerge, Elfen, Orks, Menschen, einige Tierkrieger. Der Götterhimmel ist ebenfalls ohne Innovationen, die Geographie der Welt auch. Lediglich einige Rollen sind unbekannt, so zum Beispiel die Zwerge in der Rolle der imperialistischen Bösewichter. Alle Rassen teilen sich in mehrere Unterrassen auf, die meist bekannt erscheinen (so z.B. Sand-, Wald- und Hochelfen). Dies fördert jedoch einen gewissen Widererkennungsfaktor, was durchaus positiv zu bewerten ist, denn der Autor hat dem gesamten Kontinent Namen gegeben, verschiedene Sprachen „entwickelt“ (zumindest zentrale Begriffe) und eigene Hierarchien aufgebaut, so dass der Leser auch ohne weitreichende Innovationen im Grundsetting genug Eintauchmöglichkeiten in die Welt hat.

Die Geschichte selbst verläuft nach altbewährten Mustern: Einige erfahrene Helden, die nichts miteinander zu tun haben entwickeln einen gemeinsamen Hass auf denselben Feind und raufen sich zusammen, einige andere verfolgen unabhängig dasselbe Ziel, so dass Abwechslung gewahrt bleibt. Was in Scharmützeln beginnt endet in einer gewaltigen Schlacht. Ebenfalls sehr schön ist, dass auch aus dem Blickwinkel der „Bösen“ erzählt wird. Die Geschichte fesselt den Leser und lässt ihn fiebernd das Geschehen verfolgen; es gibt hier nichts auszusetzen.

Die Ausstattung des Buches ist ordentlich, was dem Preis entspricht. Dafür wird eine sehr gute Bindung, ein dicker, widerstandsfähiger Buchdeckel sowie eine herausnehmbare Karte des Kontinents und einige grafisch- und layouttechnische Spielereien geboten, die das Ganze auflockern.

Schwer wiegt jedoch der sehr holprige Sprachstil des Autors und die mannigfaltigen Zeichenfehler. Immer wieder hält der Leser ob einer unglücklichen Formulierung inne, stolpert über unsaubere Konstruktionen oder vermisst Zeichen (was nicht zwangsläufig dem Autor anzulasten ist). Irritierend ist der reichhaltige Verzicht auf Fragezeichen; beinahe jede zweite Frage endet entweder mit einem Punkt oder einfach gar keinem Zeichen.

Herstellerinfo:
Vor vielen Jahrhunderten verließen die Uralten den Planeten Alnéar. Das Gleichgewicht der Kräfte hatten sie in die Obhut der Elfen und Cewira gelegt. Nach dem Gedeihen anderer Rassen und Kulturen trachtet die Eine Schwarze, Göttin Gallamon, danach, dieses Gleichgewicht zu zerstören. Sie ernennt einen Herold, der, mit großer Macht ausgestattet, die Mission ausführen soll.

Greiff schaute gen Himmel, wo er ein hell erleuchtetes Sternebild erblickte. Es spendete so viel Licht, dass die Lagerfeuer und Fackeln nicht vonnöten gewesen wären. Staunend betrachtete er diese ungewöhnliche Erscheinung. Wieder beschlich ihn ein ungutes Gefühl in Form eines kalten Schauers, der ihm tief durch Mark und Bein fuhr. Der junge Späher wandte sich ab und suchte eine der Hütten auf, in denen Essen ausgeteilt wurde. Nachdenklich löffelte er eine heiße Suppe. Durch die offenen Fenster drang das ehrfürchtige Gemurmel der Soldaten vom Platz des Heerlagers und Greiffs Aufmerksamkeit wurde durch ein Raunen geweckt, das durch ganz Gronir zog: „Der Herold ist eingetroffen!“

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Bluttriefend)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Daikina

Serie:

Herold

Autor:

Raskard

Verlag:

Gryphon, München

Erschienen:

Jun. 2004

Kritiker:

Helme

ISBN:

3-937-80007-7

ISBN(13):

978-3-9378-000-3

EAN:

9783937800073

Typ:

Taschenbuch

 

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