 | Blutpakt Huff, TanyaRezension von Phoenix Aus der Reihe "Vampire: Blut" Mit „Blutpakt“ legt Tanya Huff den vierten Teil der Horror-Krimiserie um Vicki Nelson vor. Die Ex-Polizistin, die wegen einer schweren fortschreitenden Nachtblindheit ihren Dienst quittieren musste, arbeitet nun schon seit einigen Jahren als Privatdetektivin in Toronto. Unterstützt wird sie bei ihren Ermittlungen von ihrem Ex-Kollegen Mike Celluci und von Henry Fitzroy, einem 400 Jahre alten Vampir, Bastardsohn Heinrich VIII. und nebenbei Autor von historischen Liebesromanen. Beide Männer sind in Vicki verliebt und sich daher gegenseitig nicht allzu freundlich gesonnen. In „Blutpakt“ erhält Vicki eine schlimme Nachricht, die all die Vampire, Dämonen, Werwölfe und Mumien, mit denen sie sich in den vorigen Bänden herumschlagen musste, wie kleine Ärgernisse aussehen lässt. Ihre gelegentlich nervtötende, aber dennoch heißgeliebte Mutter ist ganz plötzlich an Herzversagen gestorben. Vicki fährt nach Kingston, wo ihre Mutter als Sekretärin an der Queens University arbeitete, um die Bestattung zu organisieren. Nur zufällig entdeckt sie, dass der Leichnam ihrer Mutter aus dem Bestattungsinstitut gestohlen wurde. Vicki ist blind vor Wut, doch glücklicherweise kann sie auf die Hilfe ihrer beiden Lover Celluci und Fitzroy zählen, die für ihr Seelenheil sogar ausnahmsweise mal an einem Strang ziehen. Gemeinsam finden sie heraus, dass etwas Schreckliches geschehen ist: Skrupellose Forscher missbrauchen den Leichnam und andere wehrlose, weil tote Opfer für makabre Experimente a la Frankenstein... Mit „Blutpakt“ ist Tanya Huff wieder ein flüssig zu lesender, recht unterhaltsamer Roman gelungen. In punkto Spannung kann der vierte Teil jedoch nicht ganz mit den vorigen Bänden mithalten. Die Handlung ist recht vorhersehbar, weil schon zu Anfang offen gelegt wird, worum es geht und wer dahinter steckt. Außerdem ist die Idee von wandelnden Zombies nach „Frankenstein“ und etlichen B-Movies nicht gerade neu, und der Autorin gelingt es nicht, diesem ausgelutschten Motiv noch große Überraschungen abzugewinnen. Hier steht eindeutig das romantische Motiv der Liebe Heldin/Blutsauger bzw. Heldin/normaler Mann im Vordergrund, was der Geschichte nicht gerade gut tut. Es sei denn, man genießt es, über Hunderte von Seiten den Hahnenkampf zwischen dem charismatischen, immer überlegenen Vampir und dem allzu oft trottelig agierenden Polizisten zu verfolgen. Das war bei mir leider nicht der Fall, zumal die Hauptfigur Vicki ziemlich blass wirkt. Zumindest im letzten Drittel des Buches passiert allerdings noch das ein oder andere, was den fünften und letzten Teil der Serie, der 2004 erscheint, in andere Bahnen lenken könnte. Die Lust, auch diesen Band zu lesen, ist jedenfalls bei mir trotz des eher schwachen vierten Teils geweckt. Fazit: Leider schwächer als die vorigen Bände, aber es gibt immer noch viele schlechtere Bücher. Wenn man keine allzu hohen Ansprüche an eine Handlung mit vielen überraschenden Wendungen stellt, stellt „Blutpakt“ jedenfalls nette, leichte Lektüre für einen entspannenden Abend dar.
Eure Meinungen:
| Bin nicht ganz damit einverstanden, der Roman lebt doch von Vickis Unterhaltungen mit Mike und Henry, so wie die drei Vorgänger auch. [Elegy] |
| Sorry aber nicht nach meinem Geschmack! [Deaddad] |
| den Rahmen hier nicht zu snegpren mochte ich auf den kompletten Artikel auf advisign.de verweisen var addthis_pub = ´´; var addthis_language = ´de´;var addthis_options = ´email, [dkfjtyIPSdLh] |
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