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Hollow Man

Verhoeven, Paul

Rezension von Stefan Sasse

Story:
Sebastian Caine (Kevin Bacon) ist ein Genie. Er erfand ein Mittel, mit dem es ihm gelang, Tiere unsichtbar zu machen – nur leider nicht das passende Gegenmittel. Als er es endlich findet, verlangt der Ausschuss Ergebnisse, die er zu diesem Zeitpunkt noch nicht liefern kann. Es bleibt nur eins: Der Test am Menschen, für den er sich selbst bereiterklärt. Ohne das Wissen des Ausschusses injiziert man ihm das Mittel. Drei Tage später jedoch schlägt die Widersichtbarmachung fehl. Während seine Kollegen Linda (Elisabeth Shue) und Carter (Greg Grunberg) nach dem Mittel fahnden, entdeckt Caine die Vorteile des Unsichtbarseins und erhält eine Kostprobe der Macht, die er nicht mehr missen will…

Bewertungen:

Story:
Die Story ist nicht besonders innovativ und strotzt vor Klischees jedes drittklassigen Thrillers. Die Dummheit der Protagonisten, wenn es darum geht, plausible Gründe für ein vorzeitiges Ableben zu finden kennt keine Grenzen. Auch ist es etwas dahingeschustert, wenn Caine lediglich irgendwelche Frauen vergewaltigt und schlussendlich ein unmotiviertes, grausames Massaker an seinen Kollegen verübt.

Kamera:
Die Kamerafahrten sind meist sehr gut gelungen, wirken jedoch an manchen Stellen allein spannungserzeugend, obwohl der Zuschauer schon ächzend zusammensagt – zu offensichtlich ist, was gleich kommen wird. Verhoeven blieb es versagt, hier neue Akzente zu setzen, die der platten Story hätten helfen können. Weder die Kamera noch die Story erzeugen auch nur einen Schockeffekt.

Darsteller:
Leider sind die Schauspieler vorrangig nach gutem Aussehen gewählt worden, was sie als emsige Genieforscher etwas deplaziert wirken lässt. Innerhalb des begrenzten Rahmens erfüllen die Schauspieler ihre klischeehaften Rollen zwar, doch besonders guter Leistung kann man nicht erwarten. Höchstens Kevin Bacon hätte hier aushelfen können, doch der ist die meiste Zeit – unsichtbar.

Spezialeffekte:
Das große Plus des Films erwächst aus dieser Kategorie. Bessere Spezialeffekte sah man selten, und 2001 stellten sie sicher das Nonplusultra dar, wenn sie inzwischen auch schon fast – aber nur fast – wieder überholt wirken.

Kulissen:
Eine typisch übertriebene Forschungsanlage unter der Erde mit Sicherheitsmechanismen, die einfach nur lächerlich wirken stellt den Hauptschauplatz dar und sieht wie aus zehntausend schlechten Filmen zusammengeklaut aus; zur Auflockerung gibt es ein Appartement, das ein Forscher sich sicher nicht leisten könnte, ebenso wenig den Porsche.

Soundtrack:
Der Score von Jerry Goldsmith kommt nicht an dessen selbst gesteckte Qualitätsmarke heran: Unterschwelligen Grusel soll er verbreiten, doch hierzu ist er zu unauffällig, und man meint die ganze Zeit, die Stücke schon mal irgendwo gehört zu haben. Unspektakulär und langweilig, Herr Goldsmith! Setzen!

Lernfaktor:
Mal kurz die Frage, ob Tierversuche denn moralisch gestattet sind, aber bei dem abschließenden Blutbad interessiert auch der Verfall des Menschen im Angesicht von Macht nicht mehr besonders…Schade, hätte man mehr draus machen können.

Fazit:
Möchtegern – Thriller, völlig vorhersehbar mit einzigem Pluspunkt Technik.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von www.lesehoehle.de. Die Lesehoehle beschäftigt sich mit Neuerscheinungen im Bereich der Fantasy und des Rollenspiels sowie der Online-Literatur.

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Wertung

 

Gesamt:

(Mies)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Autor:

Verhoeven, Paul

Erschienen:

Sep. 2002

Kritiker:

Stefan Sasse

Typ:

DVD

 

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