 | Stephen King - Es (Teil2) King, Stephen; Wallace, Tommy Lee; Curry, Tim; Christopher, Dennis; Anderson, HarryRezension von Stefan Sasse Vor 20 Jahren wurden in einer verschlafenen Kleinstadt Kinder ermordet. Sieben Freunde kamen damals dem Rätsel auf die Spur: Ein seltsames Wesen, Es, ging um, Aussehen wie ein Clown, und verlockte die Kinder mit Versprechungen, zu ihm zu kommen. Damals gelang es ihnen, Es zu besiegen, doch sie töteten es nicht und schworen, sich wieder zu treffen, wenn Es wieder auftauchen sollte. Nun ist es soweit: Wieder verschwinden in der Kleinstadt Kinder, und als plötzlich Bilder von zu dieser Zeit verschwundenen Kindern auftauchen, ruft Mike (Dennis Christopher) die Freunde von damals wieder zusammen… Bewertungen: Story: Die Geschichte führt den ersten Teil nahtlos fort. Leider ist sie nicht mehr derart spannend wie ihr Vorgänger, die Auflösung mancher Dinge ist arg billig geraten. Auch wird über manche Details sehr schnell hinweggegangen, das Ende ist lahm, das Happy-End wird mit Gewalt herbeigeführt. Kamera: Die Kameraführung war zum Zeitpunkt des Drehs sicher noch nicht so ausgereift wie heute, was man an manch fehlender Raffinesse bemerkt. Auch Einstellungen, die heute als veraltet gelten finden sich noch zuhauf, so z.B. ruckweise Drehung der Kamera. Doch dies trägt ebenfalls zum Charme des Films bei und fällt nicht negativ auf. Die Kamera unterstützt ansonsten recht gut die Schockeffekte, da sie ohne jeden Hinweis urplötzlich die Einstellung wechselt. Darsteller: Die durch die Bank unbekannten Darsteller agieren recht glaubhaft, während die Kinder manchmal das übliche Problem zeigen: Sie können einfach noch nicht überzeugend spielen. Kulissen: Der ganze Film scheint durch die Kulissen noch älter als er ohnehin schon ist. Die Kleidung, die Autos, einfach alles scheint wie aus einer längst vergessenen Zeit, die späten 50er oder frühen 60er. Die späten 80er – den Drehzeitpunkt – überzeugend darzustellen war da nicht mehr schwer…. Spezialeffekte: Die Spezialeffekte sind entsprechend dem, was bisher gesagt wurde: Alt und überholt, wenn sie ihren Zweck jedoch noch immer erfüllen, streckenweise allerdings peinlich und unfreiwillig komisch wirken. Besonders im zweiten Teil bemerkt man den, sagen wir freundlich, Amateur Touch des Ganzen. Soundtrack: Der Score beschränkt sich meist auf Tonfolgen, die alptraumhafte Stimmung suggerieren sollen und stark in den Vordergrund treten, meist schneller werden und damit das Herzklopfen unterstreichen. Lernfaktor: Spiele nie allein nach 19 Uhr auf der Straße. Auch nicht als Erwachsener. Fazit: In die Jahre gekommener Horror-Streifen, der jedoch nichts von seiner Faszination verloren hat. Wären bloß die Tricks nicht ganz so schlecht, dass man hin und wieder einfach lachen muss… Filminfo: Darsteller: Harry Anderson, Dennis Christopher FSK: ab 16
Eure Meinungen:
| der Film ist keineswegs brutal!! [maren beele] |
| Da hast Du recht Maren, blutig ist der Film wahrhaftig nicht, dafür hat er aber eine prima Atmosphäre und Tim Curry ist als diabolischer Clown Pennywise einfach ein Gedicht :-) [Alex] |
| Stimmt. Pennywise ist für mich die unheimlichste Figur in einem Horrorfilm. Tim Curry macht das exellent. Gerade die Schwächen des Filmes, machen ihn so kultig. Dennoch ist das Buch (wie so oft) deutlich besser [Sven] |
| Ein unglaublicher Film ich empfehle auch das buch zu lesen, die beiden arbeiten wunderbar zusammen. ein so gruseliger und doch schöner film, wie ich keinen zweiten kenne und auch mit einer botschaft und nicht nur der nicht nach 19 zu spielen es geht um die wichtigkeit der freundschaft und des Glaubens an die Sache und nicht zuletzt auch darum, dass es wichtig ist, ein kind zu bleiben, wie stephen king im vorwort des buches verrät (Meine Frau hat mich gelehrt, ein Mann zu sein, meine Kinder haben mich gelehrt, frei zu sein [Jesse] |
| Ein unglaublicher Film ich empfehle auch das buch zu lesen, die beiden arbeiten wunderbar zusammen. ein so gruseliger und doch schöner film, wie ich keinen zweiten kenne und auch mit einer botschaft und nicht nur der nicht nach 19 zu spielen es geht um die wichtigkeit der freundschaft und des Glaubens an die Sache und nicht zuletzt auch darum, dass es wichtig ist, ein kind zu bleiben, wie stephen king im vorwort des buches verrät (Meine Frau hat mich gelehrt, ein Mann zu sein, meine Kinder haben mich gelehrt, frei zu sein [Jesse] |
| Muss sagen haben mir den Film 2 mal angeguckt weil ich ihn beim ersten mal schon irgendwie langweilig fand und nicht so dolle dann dachte ich mir guckst du ihn dir noch ein zweites mal an vielleicht habe ich nicht genau hingeguckt aber erlich der Film ist einfach der maßen langweilig das ich fast bei eingeschlafen wäre. [Archi] |
Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von www.lesehoehle.de. Die Lesehoehle beschäftigt sich mit Neuerscheinungen im Bereich der Fantasy und des Rollenspiels sowie der Online-Literatur. Datenbank:0.0010 Webservice:0.0668 Querverweise:0.7300 Infos:0.0011 Verlag,Serie:0.0004 Cover:0.0110 Meinungen:0.0017 Rezi:0.0002 Kompett:0.8126 |  |