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Spiel mir das Lied vom Tod

Leone, Sergio

Rezension von Seoman

Trotz des phänomenalen Erfolgs der „Dollar“ – Trilogie langweilte es Sergion Leone ab 1967, weitere Western zu drehen. Er kehrte den Western den Rücken zu und widmete sich einer neuen großen amerikanischen Herausforderung – den Bandenkrieg der zwanziger Jahre. Aber 1967 interessierte sich niemand für „Es war einmal in Amerika“: Alles was die Leute von Leone wollten waren mehr Western.

So kam es das Sergio Leone noch einen letzen Western drehte und zwar einen der Besten die jemals gedreht wurden. Mit „Spiel mir das Lied vom Tod“ wollte er dem gesamten Genre seinen Tribut zollen, obgleich er ihm die letzte Ölung gab. Mit dem Film war das Sprungbrett einer neuen Trilogie, die Amerikas gewalttätige Geschichte in das 20. Jahrhundert begleitete.

Nach dem Tod von Charles Bronson, hat sich die Filmproduktionsfirma entschlossen, eine DVD des legendären Western auf den den Markt zu bringen, gesagt getan. Seit dem 2 Oktober ist die Doppel DVD zu haben und bei Amazon hat sie einen sehr guten Verkaufsrang. Doch genug darüber, kommen wir zum eigentlichen Film.

Am Tag vor der Ankunft seiner Ehefrau Jill (Claudia Cardinale) wird der Farmer McBain mit seinen drei Kindern von dem eiskalten Killer Frank erschossen. McBain stand dem skrupellosen.
Eisenbahnunternehmer Morton im Wege, für den Frank die Schmutzarbeit erledigt. Der Farmer musste bis zu einem festgelegten Zeitpunkt einen Bahnhof entlang der neuen Eisenbahnstrecke zum Pazifik bauen. Sollte McBain den Termin nicht einhalten, fiele die gesamte Farm entschädigungslos Morton zu. Jill, die eine dubiose Vergangenheit hinter sich hat und McBain kaum kannte, tritt nun das Erbe ihres Mannes an.

Anfangs wird der Bandit Cheyenne der brutalen Morde verdächtigt. Auch der geheimnisvolle Mundharmonikaspieler (Charles Bronson), der in der Gegend auftaucht, glaubt zunächst an die Schuld von Cheyenne. Doch bald weiß er, wer der wahre Täter ist: Frank (Henry Fonda), jener Mann, den er schon jahrelang sucht.
Der Killer (Henry Fonda) hatte ihn einst als Kind gezwungen, bis zur Erschöpfung auf der Mundharmonika zu spielen - während sein Vater mit einem Seil um den Hals auf seinen schmalen Schultern stand. Irgendwann brach der Junge zusammen, sein Vater fiel in den Strick und starb.
Zusammen mit Cheyenne hilft der Fremde nun Jill McBain beim Aufbau der Bahnstation. Frank will das verhindern. Es kommt zu einem Duell, bei dem der Killer schließlich begreift, wer der Mann mit der Mundharmonika ist ...

Schon die Anfangs-Szene des Filmes gehört zu den bekanntesten der Filmindustrie, in den ersten 10 Minuten werden nur drei Sätze gesprochen. Die Schauspieler die gleich am Anfang von Charles Bronson erledigt werden, sind bekannte Schauspieler der Branche, die eigentlich meistens die Helden spielen und nicht sofort sterben, diese und viele andere Effekte wie das Henry Fonda das Böse spielt, machen diesen Film so außergewöhnlich.

Die Kameraführung ist für einen Western ziemlich ungewöhnlich, aber typisch Leone, der ein Perfektionist war und jeder Schauspieler wollte damals mit ihm zusammen arbeiten, davon kann Clint Eastwood eine Menge erzählen.

Der Rhythmus des Films ist darauf angelegt, die Spannung der letzten Atemzüge eines Menschen kurz vor seinem Tod wiederzugeben. „Spiel mir das Lied vom Tod“ ist vom Anfang bis zum Ende ein Tanz mit dem Tod. Alle Charaktere des Films, mit Ausnahme von Claudia Cardinale, sind sich der Tatsache bewusst, dass sie am Ende nicht überleben werden.
Sergio Leone

Der Film spaltet sicherlich die Meinungen der Westernliebhaber, aber ein Westerfan der diesen Film nicht gesehen hat, hat in seinem Leben sicherlich was verpasst. Der Film ist auch für andere zu empfehlen, weil es ein Meistwerk der Filmgeschichte ist.

In den USA kam der Film leider erst 10 Jahre nach Erscheinen zu der Ehre die Ihm gebührte, den ursprünglich spielte der Film 1968 in den Staaten nicht einmal eine Million Dollar ein. Im anscheinend anspruchsvolleren Europa wurde das Meisterwerk umgehend zum Kassenhit und gehört unter anderem in Frankreich immer noch zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.

Die DVD an sich ist wunderschön im „Spiel mir das Lied vom Tod“ gestaltet und die Menüführung ist wunderbar. Wenn man die DVD anlegt, lohnt sich schon das Menü anzusehen, weil es einfach sehr schön gemacht wurde.

Schauspieler:
Henry Fonda,
Claudia Cardinale,
Charles Bronson,
Jason Robards und andere

Film Eigenschaften:
Widescreen Version überarbeitet für 16:9
Digital überarbeitet
Untertiel Kommenatr – u.a. mit Beiträgen von Regisseuren und Schauspielern/in vielen Sprache
Spiellänge 159
FSK: ab 16 Jahren

Features:
Eine Oper der Gewalt
Der Preis der Sünde
Dem Tode Nache, alle drei sind Dokumenationen und Berichte über den Film viele Leute die am Film mitgearbeitet haben, melden sich hier zu Wort auch Sergio Leone
Die Eisenbahn – Revolution des Westens (Featurette)
Locations Dmals und Heute – Fotogalerie, Vergleiche am Drehort, wie sieht es jetzt aus und wie damals
Darstellerprofile, Infos zu den Schauspielern
Original Kinotrailer, ein Trailer aus den 60 Sechzigern

Fazit: Für alle Western Fans ist diese DVD ein muss, weil der Film einfach ein Meilenstein der Westerngeschichte ist. Auch für andere die den Film noch nicht gesehen haben, ist das eine Möglichkeit das nachzuholen. Ein Film mit wenigen Worten, aber viel Spannung und Emotion.

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

Links

 

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Mehr von Sergio Leone:
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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Leone, Sergio

Erschienen:

Okt. 2003

Kritiker:

Seoman

Typ:

DVD

 

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