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Symbiose

Hame`iri, Israel

Rezension von Maggy

Dieser ungewöhnliche Roman spielt in einem Naturreservat im Norden Galiläas, in dem eine kleine überschaubare Gruppen Menschen zusammenleben und arbeiten. Der Ich-Erzähler Daniel war einst Berufssoldat und leitet nun als Biologe dieses Reservat. Seine Ehe ist nicht sonderlich harmonisch, sehr befremdlich sind ihm die Ballettversuche seines Sohnes und das Verhältnis zu seiner Mutter ist von gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Dass er es schafft, jede Frau im Reservat zu seiner Geliebten zu machen, ist vielleicht bewundernswert, macht ihn aber nicht unbedingt sympathischer.
Der Roman beginnt mit dem Verschwinden der jungen Soldatin Ruthi, die im Auftrag der Armee in der Naturschutzverwaltung arbeitet. Während der Suchaktion im Reservat, an dem sich auch die Armee beteiligt, werden durch die Gedanken Daniels die Vorgeschichte aufgedeckt, wobei die Handlung aber stets mysteriös und rätselhaft bleibt. Warum ist Ruthi verschwunden? Warum will der wegen Homosexualität aus der Armee entlassene Nati unbedingt im Reservat bleiben? Was geschah wirklich vor einem Jahr mit dem amerikanischen Jungen, der in einer Huta (Höhle) vom Regen überrascht wurde?
Hame’iris erster Roman ist sehr außergewöhnlich, wobei Elemente des Thrillers nicht im Vordergrund stehen. Der Roman besticht eher durch seinen spielerischen Umgang mit sprachlichen Stilmittel. Schnörkellose, knappe Sätze wechseln mit verschachtelten langen Gedankenausführungen des Ich-Erzählers ab. Dem Autor gelingt es dadurch, das Innenleben des Protagonisten hautnah abzubilden, ohne dass der Roman seine Rätselhaftigkeit einbüßt.

Leseprobe: „Wartete. Aber der Regen wurde nicht stärker. Im Grunde genommen war das noch kein richtiger Regen. Immer mehr Licht brach durch die Wolken. Sogar ein Stück strahlendblauer Himmel kam zum Vorschein. Es war kalt. Aber auch das besagte nichts... Wußte, was ich zu tun hatte. Bevor Schmuel von der Polizei in Safed kommen würde. Wußte, daß sie auf diesen Anruf wartete. Daß sie ganz genau verstand. Obwohl ich selbstverständlich nichts auch nur mit einer Silbe preisgegeben hatte.“

Datenbank:0.0006 Webservice:0.0917 Querverweise:0.0497 Infos:0.0004 Verlag,Serie:0.0003 Cover:0.0000 Meinungen:0.0004 Rezi:0.0001 Kompett:0.1433

 

Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Israel

Zeit:

2000er

Autor:

Hame`iri, Israel

Verlag:

dtv, München

Erschienen:

Apr. 2003

Kritiker:

Maggy

ISBN:

3-423-24332-5

ISBN(13):

978-3-4232-433-2

EAN:

9783423243322

Typ:

Taschenbuch

 

Israel Hame`iri

 

Während des Militärdienstes begann er zu schreiben. Er studierte Literatur- und Theaterwissenschaft an der Universität Tel Aviv, heute lehrt er Drama und Literatur. Seine Erzählungen und Stücke wurden bisher ins Englische und Arabische übersetzt. Hame`iri lebt mit seiner Familie in einem kleinen Dorf im Norden Israels. [mehr]

 

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