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Warlord: Saga of the Storm

Alderac Entertainment Group

Rezension von Arne Reuter
Aus der Reihe "Warlord: Saga of the Storm"

Mit einer monströsen Promotion (400.000 Promo-Decks wurden nach Herstellerangaben verteilt) versucht AEG ein neues Sammelkartenspiel in den Markt zu drücken. In den imaginären Lands of Accord suchen fünf Rassen auf dem Schlachtfeld zu bestehen, während ein nahezu vergessenes Böse seinen Weg sucht, alle zu vernichten.

Wie in allen Kartenspiele seiner Art, versucht man mit einem zusammengesteckten Kartenblatt seine Gegner schneller zu vernichten, als diese es mit einem selbst tun. Ziel des Spiel ist es, die anderen Warlords zu eliminieren und den eigenen zu schützen.

Dazu werden Charaktere anfangs in drei Schlachtreihen aufgestellt: 3 der ersten Stufe in der ersten, 2 der zweiten Stufe in der zweiten und der Warlord in der dritten. Durch das Ausspielen neuer Charaktere, magischer und nicht-magischer Gegenstände sowie Aktionskarten (Zaubersprüche oder Spezialfähigkeiten) wird die eigene Armee gestärkt.

Angelehnt scheint das Ganze an das d20-System: Alle Charaktere (Kämpfer, Kleriker, Magier oder Gauner) verfügen im Nahkampf über einen Angriffsbonus, eine Rüstungsklasse und Hitpoints. Wer mit dem Würfelergebnis und seinem Bonus die Rüstungsklasse des Gegners erreicht oder übertrifft, macht einen Punkt Schaden. Die meisten Charaktere haben nur diesen einen Punkt und es hat sie damit dahingerafft.

Bessere Charaktere werden benötigt, um bessere Zaubersprüche zu sprechen oder sich mit den mächtigsten Gegenständen auszurüsten. Diese geben bspw. Boni auf die Rüstungsklasse, erhöhen die Zahl der Angriffe, erlauben Fernattacken usw.

Verlieben darf man sich in die gerade ausgerüsteten Charaktere nicht, denn in der ersten Kampfreihe lebt man gefährlich (in der zweiten auch - vor allem wenn der Gegner aus Elfen besteht). Das stete Hauen und Stechen führt schnell zu Verlusten auf allen Seiten. Spannend ist bei manchen Parteien vor allem, ob man den mächtigen Warlord in die Frontreihe bringt und damit zum Ziel für Angriffe macht.

Hat man sich nach zwei, drei Spielen an die Regeln und die wichtigsten Karten gewöhnt, spielt sich Warlord sehr schnell. Selbst eine Runde zu viert läßt sich binnen einer Stunde zu Ende bringen, Duelle sogar noch wesentlich schneller. Mit den Startern hat man überlichweise bereits eine gute Truppe, die sich mit wenigen Boostern schon auf ein akzeptables Niveau bringen läßt.

Fazit: Warlord macht Spaß, spielt sich sehr schnell und ohne viele Regelfragen. Die Karten sind übersichtlich und die eingesetzten Bilder sind durchgängig sehr gut. Allen erfahrenen Spielern also durchaus zu empfehlen - wenn da nicht die "Rarity" wäre.

Gemeint ist die Verteilung der Spielkarten. Aus den 295 Karten der ersten Serie (vier weitere sind bereits auf der Website für die nächsten 12 Monate angekündigt) sind 90 common, 91, uncommon und 100 rare (die fehlenden 14 sind fest in den Startern). Will man den Satz komplett haben, bräuchte man also (Starter mal nicht mitgerechnet) rund 100 Booster à 6,95 DM, um wenigstens alle einmal zu haben. Die Gesamtinvestition beträgt also gut und gerne (und mit gutem Tauschen) 800 bis 1000 DM. Da sollte man vorher mal schauen, ob das Sparschwein das hergibt. Hat man Freunde, die selbst etwas verhaltener an die Sache herangehen, kann man natürlich den Rahmen etwas enger stecken. Aber man weiß ja nie, wann der Sammeltrieb einen packt....

Eine Partnerrezension von Muenster-spielt.de

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von Muenster-Spielt. Die aktive Redaktion von Muenster-Spielt widmet sich allen Arten von Spielen, insbesondere dem Bereich Rollenspiel.

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Englisch

Serie:

Warlord: Saga of the Storm

Autor:

Alderac Entertainment Group

Verlag:

Alderac Entertainment Group

Erschienen:

Jan. 2002

Kritiker:

Arne Reuter

Typ:

Kartenspiel

 

Warlord: Saga of the Storm

 

"Warlord: Saga of the Storm" übernimmt der Sammler und Spieler die die Rolle eines mächtigen Herrschers in einer Fantasy Welt. Jedes Volk befindet sich irgendwie im Krieg mit einer Menge anderer. Die Feinde sind vielzählig und es gilt diese zu besiegen. Die Karten stehen stellvertretend für die Streitkräfte, Ausrüstung und Taktiken, die ein Spieler einsetzen kann.
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