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Diercke: Das Geographie-Quiz

Westermann Verlag; rondomedia

Rezension von Julia Krause

In der heutigen Zeit wird Allgemeinwissen groß geschrieben und um alle Bereiche abzudecken, lernt man in der Schule diverse Dinge in unterschiedlichen Fächern, die man später ja eigentlich „nie wieder braucht“. Zu diesen Fächern gehört der Geographie- oder Erdkunde-Unterricht. Hier lernt man, welche Kontinente es gibt, wie die Hauptstädte der verschiedenen Länder heißen, wo welche Flüsse liegen und dergleichen. Dafür wird oftmals der so genannte Diercke Atlas benutzt. Nun erscheint ein Spiel für den Handhelden auf dem Markt, der die Kenntnisse in Geographie überprüfen und aufbessern soll und das sich zudem an dem Diercke Atlas orientiert.

Handlung
Hier liegt ein Quiz vor, das die bereits vorhandenen Kenntnisse abruft. Dafür werden verschiedene Ausrichtungen verwendet. Unter dem Punkt „Weltreise“ kann man alle Spielvariationen ausprobieren, oder sich unter den anderen Auswahlmöglichkeiten eine Variante aussuchen, die einem gefällt. Da gibt es beispielsweise „Gewusst wo“. Hier muss man Orte, die genannt werden, auf einer großen Weltkarte finden und zuordnen. Dabei gibt es keine Beschriftung der Karte und auch keine genauen Grenzen zwischen den verschiedenen Ländern. Darauf folgt „Gewusst was“. Hier werden dem Spieler Fragen gestellt, beispielsweise zu Denkmälern, Hauptstädten und dergleichen und diese muss man dann zuordnen. Das „Kuckucksei“ ist darauf ausgelegt, dass der Spieler aus fünf Begriffen einen heraussuchen muss, der nicht dazu passt. Eine Frage dieser Art kann sein „Stadt am Rhein“ und darauf folgt eine Auflistung von fünf Städten. „Begriffe sortieren“ zielt darauf ab, dass der Spieler fünf Begriffe nach einem genannten Kriterium anordnet, „Geoklick“ dagegen, das man anhand eines Puzzles bestimmte Orte erkennt. „Geotris“ lässt Namen vom oben regnen, die man dann unter der Kategorie Stadt, Land oder Fluss einordnen muss. „Themaklick“ ist ein Spiel, das vom Spieler verlangt, dass dieser Bilder zu bestimmten Themen zuordnet, das alles geschieht jedoch auf Zeit. „Georelation“ ist darauf ausgelegt, dass man zwei Länder in das richtige Größenverhältnis bringt. Zu Beginn stehen nur ein paar Spiele zur Verfügung, die restlichen müssen erst freigespielt werden.

Technik
Gespielt wird überwiegend mit dem Touchpen. Das ist im Großen und Ganzen auch in Ordnung, leider werden die Befehle aber nicht immer direkt angenommen und verarbeitet, sodass auch gut mal eine falsche Antwort eingeloggt wird. Das ist ärgerlich und verbesserungswürdig! Die Farben sind sehr kräftig, die Formen gut erkennbar und die Graphik in Ordnung, wobei sie aber natürlich nicht sehr anspruchsvoll sein muss. Immerhin sieht man nur Wörter, Landkarten und einige Bilder.

Spielspaß
Der Spielspaß hält sich sehr in Grenzen, wenn man nicht genügend Vorwissen hat. Das ist entsprechend deprimierend, da man einige Spielvariationen ja erst einmal frei spielen muss. Es gibt eine Hilfefunktion, die jedoch erst nach einem gescheiterten Versuch auftritt und lediglich aus Worten besteht. So wird hier kein Lerneffekt erzielt, außer der Spieler setzt sich mit einem Atlas hin und schlägt jede Frage nach oder lernt den Atlas soweit auswendig. Es wäre sinnvoller gewesen das Spiel anders zu konzipieren, damit man mit Erfolgen daraus hervorgehen und auch nachhaltig etwas lernen kann. Zwar werden die korrekten Lösungen angezeigt, diese nutzen jedoch nicht viel, wenn man die Ländergrenzen nicht eindeutig erkennen kann und man vor sich im Grunde nur eine gezackte, farbige Fläche sieht. Eine weitere Schwierigkeit, die sich nicht ausschalten lässt, ist das Zeitlimit. Während manchen Spielen ist das anstrengend und setzt einen direkt unter Stress, sodass die Chancen noch weiter sinken. Nett dagegen ist, dass es den sogenannten Reisepass gibt, in den man Stempel erhält, sobald man eine Kampagne erfolgreich bestanden hat. Auch, das es bereits Highscores gibt, die es zu knacken gilt, wirkt motivierend. Dadurch, dass es mehrere Profile gibt, die man anlegen kann, ist es möglich gegen die ganze Familie oder auch Freunde zu spielen, was ebenfalls ein Vorteil wäre, wenn alle auch wirklich spielen könnten, ohne einen Atlas auswendig kennen zu müssen.

Fazit:
Alles in allem liegt hier ein Spiel vor, zu dem man nur greifen sollte, wenn man gute bis sehr gute geographische Kenntnisse hat. Bereits minimale Verfehlungen führen dazu, dass die Antwort als falsch gewertet wird und die meisten Fragen lassen sich ohne Vorkenntnisse nicht beantworten. Da es keine Informationen gibt, auf die man zurückgreifen könnte, kann man sich auch nicht innerhalb des Spiels informieren, sondern sollte einen Atlas griffbereit neben sich liegen haben. Wenn diese Kenntnisse vorhanden sind, macht das Überprüfen des eigenen Wissenstandes Spaß und ist für solche Spieler auch zu empfehlen.

USK-Einstufung: Freigegeben ohne Altersbeschränkung gem. §14 JuSchG


Screenshots:
Diercke: Das Geographie-Quiz (Nintendo DS)

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Datenbank:0.0012 Webservice:0.0882 Querverweise:0.0088 Infos:0.0010 Verlag,Serie:0.0006 Cover:0.0002 Meinungen:0.0012 Rezi:0.0001 Kompett:0.1017

 

Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Schwierigkeit:

(Nur für Profis)

Spannung:

(Langatmig)

Brutalität:

(Gewaltfrei)

Grafik:

(Mittel)

Sound:

(Mittel)

Spieltiefe:

(Gut)

Steuerung:

(Mittel)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

Die ganze Welt

Zeit:

2009

Autor:

Westermann Verlag

Verlag:

rondomedia

Erschienen:

Apr. 2009

Kritiker:

Julia Krause

Typ:

Computerspiel

 

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