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2098 - Allein durch die Hölle von Megapolis

Leuffen, Renata

Rezension von sgo

Nr. 357 lebt alleine in dem fast unmöblierten Zimmer eines Hochhauses von Megapolis und lebt nur von Tabletten, welche von unsichtbar bleibenden „Gönnern“ geliefert werden. Nr. 357 kann diesen Zustand einer Quasi-Gefangenschaft nicht mehr ertragen und verlässt das Gebäude. Verwirrt irrt sie durch eine Stadt, in denen die Läden voller Lebensmittel, aber die Häuser ohne jeden menschlichen Bewohner sind. Ohne die verabreichten Pillen verliert 357 ihre Androgynität und entdeckt ihre Weiblichkeit. Auf der Flucht aus der Stadt stößt sie auf sprechende Affenwesen, welche sich mit menschenähnlichen Riesen einen stetigen Kampf zu liefern scheinen. Von Allen gejagt schlägt sie sich durch eine ständig seltsamer und unwirtlicher werdende Stadtlandschaft auf der Suche nach menschlichem Leben. Sollte sie wirklich der letzte Mensch auf der Erde sein ?
In kurzen Fragmenten werden die Erlebnisse von 357 in ihren Worten geschildert. Leider ist sie über die Ereignisse der letzten 100 Jahre völlig uninformiert und kann die teilweise surrealen Erlebnisse dieser Reise nicht verstehen. So geht es auch dem Leser, was aber keineswegs von Nachteil ist. Auf diese Weise lässt sich das arme Mädchen viel besser verstehen. So hat sie beispielsweise keine Worte der Erklärung für das Auftreten regelmäßiger Anfälle und nennt diesen Zustand nur „ES“. Ob „ES“ eine Nachwirkung der Medikamente oder eine Krankheit ist kann nur erraten werden denn 357 versteht zu keiner Zeit was mit ihr geschieht.
Das Szenario einer verlassenen Welt ist durchaus interessant geschrieben und hat mir gut gefallen. Fräulein 357 erscheint einem gelegentlich etwas Einfältig zu sein, aber ihr unbändiger Überlebenswille beeindruckt durchaus.
Etwas nervig ist der Klappentext, welcher mehr damit beschäftigt ist der Autorin die richtige Gesinnung zuzuschreiben anstatt sich um die Qualität des Buches zu kümmern. Das hätte dieses gelungene Werk eigentlich nicht nötig...

Klappentext: „Renata Leuffen, geboren 1959, lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin und Pädagogin in Düsseldorf. Sie hat die Heuchelei und die selbstzerstörerischen, ungerechten Strukturen unserer Gesellschaft gründlich satt. So wendet sie sich in diesem SF gegen jede Form der Unterdrückung und des kollektiven Wahnsinns.
In der unheimlichen Welt der Riesenstadt MEGAPOLIS scheint es nur ein Wesen zu geben: Nr. 357.
Flucht und Abenteuer mit Monstern, Riesen, Robotern und Zwergen auf der Suche nach dem Paradies, dem harmonischen Leben in Einklang mit der Natur.
Ein spannender Science Fiction Roman aus der Phantasie einer Frau.“

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Zeit:

2098

Autor:

Leuffen, Renata

Verlag:

Rainar Nitzsche, Kaiserslautern

Erschienen:

Jan. 1991

Kritiker:

sgo

ISBN:

3-980-21023-5

ISBN(13):

978-3-9802-102-2

EAN:

9783980210232

Typ:

Taschenbuch

 

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