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Switchfire

Pixelcage

Rezension von Cronn

Noch während ich meinen Helikopter in eine Linkskurve zwinge, bricht unter mir die Hölle los! Mehrere gepanzerte Fahrzeuge tauchen auf und feuern aus allen Rohren. Auf dem Dach eines Gebäudes rattert ein Maschinengewehr und spuckt mir stählernes Verderben entgegen. Doch das ist noch nicht alles.
Von vorne schießen mir vier feindliche Hubschrauber entgegen und eröffnen das Feuer. Mehrere ungelenkte Raketen zischen auf mich zu. Ich wende meinen Helikopter in die Gegenrichtung und die Raketen fliegen an mir vorbei. Doch die Gefahr ist nicht vorüber. Zwar kann ich mit meinen Luft-Boden-Raketen etliche der Ziele auf dem Wüstensand unter mir zerstören, doch die feindlichen Helikopter weichen meinem Beschuss aus der Bord-MG aus. Gottseidank finde ich in diesem Moment eine Smart-Bomb, die durch die Luft trudelt. Ich sammle sie auf und sofort erschüttert eine gewaltige Explosion die gesamte Umgebung. Feuerstrahlen blenden mich. Das Krachen ist ohrenbetäubend.
Mit einem Schlag sind alle Gegner erledigt und zergehen in einer Feuerlohe. Doch schon höre ich die nächste Gegnerwelle heranbrausen. Der Kampf in der Luft ist noch lange nicht zuende.

SWITCHFIRE nennt sich das Actiongame, das von der Frogster AG publiziert wird. Entwickelt wurde das Spiel von Pixelcage und erscheint in der Reihe Eclypse.
Es zu kategorisieren fällt leicht. SWITCHFIRE ist ein Top-Down-Scroller in Manier von Vorgängern wie „Swiv“, das auf dem legendären Amiga-Computer für Furore sorgte.
In den 80er Jahren waren Spiele dieser Machart beliebt und es scheint so, dass eine kleine Renaissance dieser Gattung bevorsteht.

Spielhintergrund:
In einem apokalyptischen Szenario ist die Welt am Abgrund angelangt. Die Maschinen der Militärs haben sich selbstständig gemacht und versuchen die Menschheit in einem Genozid auszulöschen. Hier kommt der Spieler in die Story. Mit Hilfe seines waffenstarrenden Helikopters soll er die feindlichen Maschinen vom Himmel respektive vom Boden holen.
Einen Innovationspreis gewinnt die Story von SWITCHFIRE keinesfalls. Doch ist die Hintergrundgeschichte für einen Top-Down-Scroller nicht unbedingt wesentlich zu nennen. Weitaus wichtiger ist dabei das Gameplay.

Spielmechanik:
Wie der Name es bereits ankündigt besteht die Spielmechanik eines Top-Down-Scrollers darin, auf einem von oben nach unten sich bewegenden Bildschirm sich möglichst geschickt zu bewegen, um dem gegnerischen Feuer auszuweichen.
Der Spieler steuert entweder einen Helikopter oder einen Strand-Buggy mittels Tastatur, Maus, Gamepad oder eine Kombination aus Maus und Tastatur. Beim Spiel sieht man das gewählte Fahrzeug von oben. Dauerfeuer ist glücklicherweise bereits voreingestellt, so dass man lediglich die Feuertaste/den Feuerknopf dauerhaft zu drücken braucht.
Das ist auch bitter nötig, denn SWITCHFIRE wirft dem Spieler eine Gegnerwelle nach der anderen entgegen, so dass der Bildschirm alsbald von feindlichen Einheiten wimmelt. Hier ist es angemessen, dass sich ein zweiter Spieler in das Geschehen einklinkt. Dies kann er tun, ohne dass er einen zweiten PC anzuschließen braucht. Der zweite Spieler steuert nun das noch nicht verwendete Fahrzeug. Zwei Helikopter oder zwei Strandbuggys darf man nicht benutzen. Aber dies ist von Vorteil, da der Helikopter-Pilot sich nun auf die Gegner in der Luft, der Buggy-Fahrer sich auf die Bodenziele konzentrieren kann. Auf diese Weise hat jeder Spieler seine Kampfbereiche und Stärken, die es auszuspielen gilt.
Das A und O eines guten Action-Spiels ist die Steuerung. Hier zeigt sich SWITCHFIRE nicht von seiner besten Seite.
Gerade die Steuerung des Helikopters ist sehr träge und reagiert nur schwer auf die Eingabe. Durch diese Verzögerung ist eine punktgenaue Flugjustierung nahezu unmöglich und man wird öfter Opfer von gegnerischem Beschuss als einem lieb sein kann, ohne dass man die Chance zum Ausweichen nutzen könnte. Der Spielspaß geht dabei den Bach hinunter und frustriert wendet man sich anderen Dingen zu.

Grafik:
Die grafischen Spielereien von SWITCHFIRE können sich durchaus sehen lassen. Zwar ist die Texturierung von Spielumgebung und Feindeinheiten nicht state-of-the-art, sind aber guter Durchschnitt. Die Explosionen sind hübsch anzuschauen und auch die Animationen der Einheiten sind okay.
Obwohl die Grafik keine besonders extremen Einstellungen erfordert, zwang SWITCHFIRE den Rechner ab und an in die Knie, so dass es zu unschönen Rucklern kam. Ob dies auf Programmier-Unsauberkeiten oder auf Hardware-Probleme zurückzuführen ist, mag dahingestellt sein.

Sound:
Auch im Bereich der Sounduntermalung ist SWITCHFIRE ordentlicher Durchschnitt. Man merkt dem Spiel an, dass seine Sounds allesamt aus Sounddateien stammen, welche bereits in den 90er Jahren vorhanden gewesen sein müssen. Das ist bei einem auf Retro getrimmten Spiel nicht weiter schlimm, enttäuscht aber den verwöhnten Spieler im Jahre 2007 schon ein wenig, sollte er nicht darauf eingestellt sein, ein Arcade-game im Retro-Stil vorgesetzt zu bekommen.

Fazit:
SWITCHFIRE ist ein Spiel für Gelegenheitsspieler, die auf 80er-Jahre stehen. Der Top-Down-Shooter lehnt sich deutlich an die Klassiker des Genres an, ohne jedoch deren Glanz zu erreichen. Gerade der Mangel in punkto Steuerung lassen SWITCHFIREs Spielspaß heftig abrutschen. Wer leidensfähig genug ist und einen Kumpel für die spaßige Koop-Variante zur Hand hat, der darf sich SWITCHFIRE gerne ansehen. Möglicherweise findet er es interessant. Alle anderen sollten sich den Kauf des Spiels zweimal überlegen.

USK-Einstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG

Systemanforderungen (minimal, PC)
Windows 2000/XP
CPU: Pentium oder AMD ab 1,5GHz
RAM: 512MB
Grafikkarte mit 128MB RAM und T&L Support
freier Festplattenspeicher: 800MB
8 fach CD oder DVD ROM Laufwerk
Soundblaster kompatible Karte / onboard
Direct-X 9.0c
Maus und Tastatur


Screenshots:
Switchfire (PC)

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Copyrights Screens by Frogster Interactive Pictures AG

Datenbank:0.0006 Webservice:0.0970 Querverweise:0.0497 Infos:0.0005 Verlag,Serie:0.0005 Cover:0.0000 Meinungen:0.0004 Rezi:0.0001 Kompett:0.1490

 

Wertung

 

Gesamt:

(Geht so)

Schwierigkeit:

(Verständlich)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Jugendfrei)

Grafik:

(Mittel)

Sound:

(Geht so)

Spieltiefe:

(Mittel)

Steuerung:

(Furchtbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Zeit:

Zukunft

Autor:

Pixelcage

Verlag:

Frogster Interactive Pictures AG

Erschienen:

Jan. 2007

Kritiker:

Cronn

Typ:

Computerspiel

 

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