Cthuloide Welten #2 Rezension von jpk Aus der Reihe "Cthuloide Welten" Die zweite Ausgabe des Magazin zum Horror-Rollenspiel Cthulhu kommt erneut mit einem ansprechenden Cover und stabilem Umschlag in Hochglanz auf den Ladentisch. Es warten 98 Seiten voller Informationen rund um Cthulhu und den Mythos auf den kauffreudigen Leser. Besonderen Wert scheinen die Herausgebet auf die Vielfalt des Spiels zu legen. Sie treten des Beweis an, dass Cthulhu nicht nur in den 1920ern Amerikas gespielt werden kann, sondern in vielen anderen Zeiten und phantastischen Varianten. Dafür steht exemplarisch die Weiterentwicklung von Katzulhu, einem nicht ganz ernsten Rollenspiel, bei dem Katzen die Rolle der Heroen übernehmen. Nach den Grundregeln in der ersten Ausgabe folgen nun ein paar Katzenrassen zur besseren Ausgestaltung der Charaktere. Ein weiteres Beispiel für die Vielfalt in Cthulhu liefert das Abenteuerszenario "Die Jagd nach Kid Carson". Doch bevor es in den Wilden Westen auf Abenteuer geht, werden Regelergänzungen vorgestellt, die ein erfolgreiches Spielen dort möglich machen. Ein weiteres Abenteuer spielt im Berlin der 1920er. Dieses ist nicht unbedingt für solche Gruppen geeignet, deren Helden schon recht lange überstanden haben und deren Spieler tiefe Trauer befällt, sollte die Spielfigur das Zeitliche segnen. Hier empfiehlt es sich, neue Charaktere zu erschaffen oder den War-alles-nur-ein-Traum-Trick oder den Parallelwelt-Astralleib-Trick anzuwenden. Quellenmaterial gibt es nicht nur zu den Abenteuern, sondern auch reichlich in Form von Artikeln. So wird endlich das Geheimnis von Stonehenge gelüftet (inklusive Szenario), Heidelberg wird als Stadt mit Plänen, Hintergründen, Sagen und Charakteren vorgestellt, die Polizei und ihre Ausrüstung im Amerika der 1920er wird dargebracht und die Masken des Nyarlathotep werden aus der ersten Ausgabe fortgesetzt. Hintergrundinformationen zum Mythos und dem Rollenspiel geben der Artikel über Robert William Chambers und seinem Zyklus "Der König in Gelb", das Interview mit dem Rollenspielautor Steffen Schütte (von Plüsch, Power & Plunder bis zu Cthulhu) und Web- und Softwaretipps. Fazit: Cthuloide Welten halten das Versprechen ein, das sie mit der fulminanten ersten Ausgabe gegeben haben. Erneut präsentieren sie eine gelungene Mischung zwischen Abenteuerband, Quellenwerk und Fanzine. Die inhaltliche und äußerliche Qualität des Magazins ist so angelegt, dass es langfristig nützlich ist und auf jeden Fall eine lohnende Investition. Weitere Infos des Verlags Am 15. April erschien die zweite Ausgabe des mit ausgesprochen positiver Resonanz gestarteten Cthulhu-Magazins mit nochmal gesteigertem Umfang. Als "Dankeschön" enthält die Ausgabe ein Gewinnspiel mit vielen attraktiven Preisen, unter anderem der von Cthulhu-Schöpfer Sandy Petersen handsignierten Ausgabe eines Cthulhu-Luxusregelwerkes von Pegasus als Hauptgewinn. Im gewohnt ansprechenden Cthulhu-Layout von Pegasus werden dem Leser in Cthuloide Welten Nr. 2 zwei Abenteuerszenarios, ein Abenteuer, zahlreiche Hintergrundartikel und vieles mehr geboten
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