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Living Hell

Jefferies, Richard

Rezension von Cronn

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind berühmt für ihre Verschwörungsparanoia. Deren liebstes Kind ist die Angst vor dem eigenen Staat und hier vornehmlich die Machenschaften eines außer Kontrolle geratenen Militärapparates.
Diese Angst vor der eigenen Soldateska treibt mitunter bunte Blüten, so vor allem in Hollywood, wo man mit derartiger Paranoia gutes Geld verdienen kann. Nicht immer nimmt man diese Furcht aber ernst und so entstehen geradezu Paradebeispiele für ironische Unterhaltungsfilme, die dennoch mit der Furcht der Zuschauer konkettieren.
Ein Beispiel hierfür ist „Planet Terror“, jener Zombie-Film von Robert Rodriguez, welcher in meisterhafter Weise diese Furcht vor dem Militär und dessen Machenschaften persifliert und darüber hinaus auch weitere Themen aufgreift.
„Living Hell“ reiht sich in diese Liste der Militärhorror-Filme ein. Der Streifen erzählt seine Geschichte von fehlgeschlagenen Experimenten in geheimen Laboren der Militärs genauso konsequent, lässt aber dennoch einiges vermissen, was ihn zu wahrhafter Größe führen würde. Im Folgenden soll „Living Hell“ genauer besprochen werden. Dazu zunächst der Inhalt.

Inhalt:
Aufgrund geheimnisvoller Narben auf seinem Körper, beginnt Frank Sears in seiner Vergangenheit zu forschen. Bei seinen Recherchen stößt er auf die grauenvolle Wahrheit eines militärischen Top-Secret Experiments in den fünfziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts.
Tief unter einer verlassenen Militär-Basis, ähnlich der sagenumwobenen „Area 51“, haben Wissenschaftler vor langer Zeit etwas verscharrt um es für immer zu vergessen. Doch als Frank in die Basis einbricht, um dem Experiment auf die Spur zu kommen, wird er von den Militärs gefasst.
Trotz anfänglicher Skepsis und Unwissenheit überzeugt Frank den Befehlshabenden Kommandanten seiner Geschichte auf den Grund zu gehen. Auf der Spur, dringen Sie in unterirdische Katakomben vor. Sie werden fündig und öffnen einen versiegelten Behälter.
Doch einmal geweckt ist "es" nicht mehr aufzuhalten.
Der geplante Abriss des Geländes muss auf unbestimmte Zeit verschoben werden…

Kritik:
Nun soll der Film „Living Hell“ kritisch besprochen werden. Einige Spoiler sind eventuell nicht zu vermeiden. Wer diese nicht lesen möchte, sollte am besten gleich zum Fazit übergehen.
„Living Hell“ erfindet das Subgenre nicht neu, bietet aber solide Kost für die gepflegte Horror-Unterhaltung am Abend. Dass der Film nicht in absolute Höhen aufsteigt, liegt an mehreren Faktoren.
Zum einen sind die Schauspieler nicht durch die Bank auf der Erfolgslinie. Manchmal merkt man ihnen an, dass sie zum Overacting neigen oder im Gegenteil die Mimik vermissen lassen und daher aus der Rolle fallen. Unfreiwillige Komik stellt sich daher hier und da ein.
Die Special-Effects sind oftmals aus dem Computer und das sieht man. Daher wirken die wuchernden Strukturen nicht beängstigend und real. Schade, denn die Idee weiß durchaus zu begeistern und auch die Make-Up-Effekte sind nicht von schlechten Eltern.
Auf der Haben-Seite ist bei „Living Hell“ die Kameraarbeit und die Beleuchtung. Auch das Drehbuch ist nicht wirklich schlecht und hat keine Hänger. Einzig unfreiwillig hierbei: die Blut-Einschmier-Szene der beiden Hauptdarsteller.

Fazit:
„Living Hell“ ist ein kleiner Horror-Film-Snack, der nicht auf Dauer befriedigt, aber für einen gemütlichen Unterhaltungsabend durchaus reicht. Wenn man nicht allzu viel von „Living Hell“ erwartet, wird man positiv überrascht sein.

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Leichte Kost)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Brutal)

Ton:

(Mittel)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Gut)

Ausstattung:

(Geht so)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

USA

Autor:

Jefferies, Richard

Verlag:

Ascot Elite Home Entertainment GmbH

Erschienen:

Jan. 1960

Kritiker:

Cronn

Typ:

DVD

 

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