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Eko Eko Azarak III: The Dark Angel

Ueno, Katsuhito; Saeki, Hinako; Shiratori, Chieko

Rezension von jpk
Aus der Reihe "Eko Eko Azarak"

Mitten auf einem Platz erscheint eine sterbende Frau, deren Körper sich scheinbar auflöst. Im Sterben ruft sie den Namen Misa Kuroi. Dieser Name ist nicht unbekannt. Es geht das Gerücht umher, dass eine junge, hübsche Hexe mit dem Namen Misa Kuroi unterwegs ist, um bösartigen schwarzmagischen Adepten das Handwerk mit ihren eigenen Mitteln zu legen.

Tatsächlich ist Misa schon bereit, diesesn merkwürdigen Fall anzunehmen. Um mehr darüber herauszubekommen schleust sie sich als Austauschschülerin in eine Mädchenklasse ein und wird Mitglied einer Theatergruppe dieser Schule. Als die Gruppe sich aufmacht in einer Freizeit das alte Haus des Schulgründers für ihre Proben zu nutzen ist Misa selbstverständlich dabei.

Es dauert nicht lange, da schlagen die unheiligen Wesen zu und schlachten die jungen Mädchen der Theatergruppe nacheinander ab. Misa versucht verzweifelt, die Überlebenden zu beschützen, doch auch ihr selbst ist eine teuflische Falle gestellt worden.

Der dritte Film aus der Reihe "Eko Eko Azarak" driftet mühelos in die Einfallslosigkeit und Banalität ab. Während im ersten Teil eine Menge Splatterszenen und freigelegte Erotik von dem schlechten Drehbuch ablenkten und der zweite Teil tatsächlich so etwas wie eine Geschichte besaß, hat der dritte Teil überhaupt nichts zu bieten, was eigentlich das Filmmaterial wert gewesen wäre. Dass man ihn trotzdem gedreht hat, liegt vermutlich an dem treuen japanischen Fanpublikum, dass so ziemlich alles mit Begeisterung aufnimmt, was im Entfernten mit der jeweiligen Lieblingsserie oder Lieblingsschauspielerin zu tun hat.

Der Film reduziert sich auf wenige Handlungen und noch weniger Hintergrund. Der aufgesetzte moralische Satz, dass auch künstliche Menschen gerne mal echte Gefühle hätten wirkt albern und ziemlich deplatziert. Im Grunde geht es darum, möglichst viele Mädchen in Schuluniform möglichst blutig abzuschlachten. Bedauerlicherweise ist selbst das nicht gut gelungen. So wirken die Tricks selbst auf einem Fernseher billig und unecht und selbst Heinz Tomatenketchup wäre glaubhafteres Filmblut gewesen, als die verwendete rote Suppe.

Die Schauspieler hatten sicherlich einen ziemlichen Spaß, so dass es kaum nötig war, sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Die Darstellung ist mehr oder weniger unglaubwürdig und wirkt oft gestellt (was es ja auch ist, sollte aber nicht so aussehen). Dazu kommt noch, dass die Synchronisation in dem dritten Teil das schlechteste Ergebnis abliefert.

Auch die Extras sind nicht so satt, wie in den Teilen 1 und 2. Dazu ist das Making-Of nicht synchronisert und in japanisch kann ich es einfach nicht genug würdigen. Interviews gibt es diesmal keine und die Trailer kenne ich schon aus den ersten DVDs.

Bei dieser Betrachtung des Films ist das Beurteilen der technischen Qualität im Detail überflüssig. Sie ist sowohl optisch und vom Klang her in gutem Mittelfeld.

Insgesamt ist der dritte Teil keine Aufforderung keine Kaufempfehlung für die Serie "Eko Eko Azarak". Selten habe ich einen so banalen und langweilgen Horrorfilm gesehen, der sich immer mehr in Richtung einer öden Fernsehserie entwickelt. Wer nicht zwanghafter Fan ist, sollte sich diese DVD ersparen.

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Wertung

 

Gesamt:

(Geht so)

Anspruch:

(Kindisch)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Bluttriefend)

Ton:

(Mittel)

Bild:

(Mittel)

Menüs:

(Gut)

Ausstattung:

(Gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Eko Eko Azarak

Autor:

Ueno, Katsuhito

Verlag:

I-On New Media

Erschienen:

Sep. 2006

Kritiker:

jpk

Typ:

DVD

 

Eko Eko Azarak

 

Die Comicautorin Koga Shin´ichi verfasste in den 1950er Jahren ein Horrormanga, das bis in Mitte der 1990er auf die Verfilmung warten musste [mehr]

 

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