| |  | Planet der Verlorenen Rezension von Jim Melzig Der Klappentext des vorliegenden Buches verspricht einen der ungewöhnlichsten Romane Frankes. Und tatsächlich, wer nun eine auf inhaltlich hohem Niveau stehende SF-Geschichte erwartet hat, die sich zudem mit dem Spannungsfeld Mensch und Technik beschäftigt, wird weitestgehend enttäuscht sein. Die genetische Manipulation von Menschen könnte man noch mit viel gutem Willen als Thema aus dieser banalen Abenteuergeschichte herausdestillieren, ansonsten bleibt nichts wirklich Gehaltvolles. Der Held, eine recht oberflächlich geschilderte Person, gerät auf einem fremden Planeten in einen Konflikt zwischen einer Gruppe genveränderter Wissenschaftler und ordinären Piraten. Franke mischt noch ein Weibchen, einen Geheimagenten, einen bösen Wissenschaftler und ein exotisches Affenwesen hinein, im übrigen allesamt von ähnlicher Oberflächlichkeit, und kreiert damit einen abscheulich kitschigen Schundroman. Der Franke-Verehrer möge sich damit trösten, dass der Autor auch durchaus in der Lage ist, geniale Werke zu schreiben (siehe auch "Ypsilon minus") und sollte die Kenntnis dieses Buches beharrlich leugnen.
Eure Meinungen:
| Dieser Roman war mein erster gelesener Roman von Franke. Wenn ich lese, das es Besseres von ihm gibt, stimmt mich das hoffnungsvoll. Die Bezeichnung "Schundroman" finde ich übertrieben und würde "Planet der Verlorenen" so nicht bezeichnen. Dieser Roman ist in der Tat kein Überflieger, die Personen des Romans erscheinen beliebig und mit dem Helden kann man sich besonders anfangs gar nicht identifizieren, weil man gar nicht weiß, wer das ist, was er macht und warum er überhaupt auf diesem Planeten ist. Und trotzdem las ich weiter, die Story wurde denn doch besser und letztlich reichte das Niveau dieses Romans aus, mehr von Franke lesen zu wollen. Dann jedoch eben in der Hoffnung, dass der nächste Roman wirklich ein "Knaller" wird, aber das ist ja immer subjektiv. [wolliwollo] |
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Mies) | Anspruch: | | (Reiselektüre) | Spannung: | | (Unterhaltsam) | Brutalität: | | (keine Angabe) | |  | | Sprache: | Deutsch | Autor: | Franke, Herbert W. | Verlag: | Ullstein, Frankfurt | Erschienen: | Jan. 1987 | Kritiker: | Jim Melzig | Typ: | Taschenbuch | |  | | Geborene wurde Herbert W. Franke im Jahr 1927 in Wien, Österreich. 1945-1951 studierte er an der Universität von Wien die Fächer Physik, Mathematik und Philosophie. Nach seinem Umzug nach Deutschland arbeitete er fünf Jahre in der Industrie, später als freier Mitarbeiter [mehr] |  | |