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Schule für Übermenschen

Franke, Herbert W.

Rezension von Jim Melzig

“Schule für Übermenschen” strengt an. Frankes Schreibstil der Stakkatosätze, die komplexe Thematik und zwei parallele, scheinbar isolierte Handlungsebenen machen es dem Leser nicht einfach, den Text zu erschließen. Die Hauptfigur Rod besucht im “Institute for Advanced Education” eine Schule die nur Bestehen oder Zerbrechen als Abschluß kennt. Das Bestehen bringt einen für die extremen Verhältnisse der Tiefsee oder des Weltraums geeigneten Soldaten hervor, das Zerbrechen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Tod. Dergestalt ist Rods Weg dornig. Dem Motto der Schule “Der Mensch ist nichts! Sein Wille ist alles!” folgend, wird er unbarmherzig militärisch gedrillt, persönlich erniedrigt, schikaniert, einem erbarmungslosen Überlebenskampf ausgesetzt. Und wo der pure Willen an seine Grenzen stößt, da muss Konditionierung den Fortschritt erzwingen. Im zweiten Handlungsstrang wird in simulierten Realitäten der Kampf geübt. Das Hinauswachsen über sich selbst, Bedürfnisse, Emotionen, Verlangen, Schmerz zu überwinden, logisches Denken als einzige Richtlinie, unbedingte Orientierung auf das Ziel hin, ihm alles verpflichten und unterordnen, den Geist über den Körper stellen, um gegebenenfalls eine drohende Niederlage noch in letzter Sekunden in einen Sieg zu verwandeln. Und wenn auch schließlich das gesamte Training die von der Evolution aufgelegten Schranken nicht sprengen, den Durchbruch zum “homo superior” nicht gestatten, dann wird der Mensch technisch raffiniert, einer Mensch-Maschine Metamorphose unterzogen, in einen Kyborg umgeformt, der seinen Platz in einer synchronisierten, klonierten Kyborg-Armee “handlungsfreudiger, risikobereiter, rücksichtsloser Übermenschen” findet.
Karge Charaktere, karge Landschaften, der Roman ist auf die Thematik konzentriert und eher als abstrakte denn als konkrete Diskussionsgrundlage zu betrachten.

Datenbank:0.0014 Webservice:0.1116 Querverweise:0.0072 Infos:0.0013 Verlag,Serie:0.0008 Cover:0.0001 Meinungen:0.0016 Rezi:0.0002 Kompett:0.1245

 

Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Franke, Herbert W.

Verlag:

Suhrkamp, Frankfurt

Erschienen:

Jan. 1980

Kritiker:

Jim Melzig

Typ:

Taschenbuch

 

Herbert W. Franke

 

Geborene wurde Herbert W. Franke im Jahr 1927 in Wien, Österreich. 1945-1951 studierte er an der Universität von Wien die Fächer Physik, Mathematik und Philosophie. Nach seinem Umzug nach Deutschland arbeitete er fünf Jahre in der Industrie, später als freier Mitarbeiter [mehr]

 

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