Jagdzeit auf Genellan #2 Gier, ScottRezension von Michael Matzer Aus der Reihe "Genellan" Nachdem sich die Überlebenden der Raumschlacht über Genellan auf den Planeten retten konnten, errichteten sie eine kleine Siedlung. Doch die Winter auf der Nordhalbkugel stellen sich als derart streng und die Wölfe als so hungrig und aggressiv heraus, daß sich Leutnant Sharl Buccari, die Führerin der Gruppe, an ihre Freunde, die geflügelten Klippenbewohner wendet, um dort um Asyl zu bitten. Als dieses gewährt wird, retten sich Buccari und ihre Leute unter Verlusten in die Höhlen der Klippenbewohner. Doch weiteres Ungemach droht. Während sich die beiden intelligenten Rassen näher kommen und die ersten Babys geboren werden, landen die bärenähnlichen und meist kriegerischen Konen auf genellan. Nach einem verlorenen Krieg auf seinem Heimatplaneten erscheint dem neuen Kaiser die Anwesenheit von Menschen auf Genellan als Bedrohung und will sie eliminieren lassen. Zum Glück können Buccari und ihre Leute Freundschaft mit ein paar Konen-Wissenschaftlern schließen und sich mit einer Linguistin verständigen. Es kommt jedoch zu einer entscheidenden Doppelschlacht: am Boden wie auch im Weltraum, wo die verschwundene Erdflotte wieder zurückgekehrt ist, aber sofort von den kriegerischen Konen des Kaisers angegriffen wird. Nach dem Sieg der Flotte kommen die Menschen ihren Leuten auf dem Boden zu Hilfe, die sich zusammen mit den Klippenbewohnern tapfer ihrer Haut zu wehren wissen. Buccari verliert zwar ihren Geliebten Sergeant MacArthur, gewinnt aber den Beistand und die Achtung von sowohl Konen als auch Klippenbewohnern. Am Ufer des südlichen Ozeans erkennt sie, daß sie mit ihrem ungeborenen Kind doch noch hoffnungsvoll in die Zukunft auf Genellan blicken kann. Fazit Wie schon der erste Band dieses Romans bietet auch "Jagdzeit auf Genellan" zahlreiche Actionszenen und Episoden für harte Jungs - so etwa neben den genannten Auseinandersetzungen auch die Jagd auf Büffel und das Zähmen von Pferden. Das klingt schwer nach Pionier-Romantik - ist es wohl auch, allerdings garniert mit etlichen Aliens, die hierbei wohl die Indianer ersetzen. Die Genellan-Trilogie bietet wildromantische Abenteuer mit hohem Tempo von einem U.S. Marine, der sich sicherlich andere Marines sehr gut als Leser vorstellen kann. Dies ist die zweite Hälfte des ersten Romans aus der Genellan-Trilogie von Scott Gier. Der erste (Halb-) Band erschien bei Goldmann unter dem Titel "Gestrandet auf Genellan". (rezensiert)
(c) Michael Matzer (www.matzer.de) Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Michael Matzer. Neben seiner Arbeit in der Welt der Datenverarbeitung schreibt Micheal Matzer professionell Rezensionen im Bereich der phantastischen Medien. Datenbank:0.0010 Webservice:0.0675 Querverweise:0.1490 Infos:0.0015 Verlag,Serie:0.0019 Cover:0.0001 Meinungen:0.0026 Rezi:0.0004 Kompett:0.2243 |