Die Puppe #1 Saul, JohnRezension von Michael Matzer Aus der Reihe "Blackstone Chroniken" Bedrohlich ragt das leerstehende Irrenhaus über neuenglischen Kleinstadt Blackstone auf. An seiner Stelle soll ein modernes Einkaufszentrum entstehen, um der Stadt neuen Wohlstand zu bringen - und wohl auch Vergessen. Doch als die erste Mauer fällt, erwacht in dem alter Gemäuer etwas Unheimliches wieder. Eine dunkle Gestalt hat Böses im Sinn, schleicht durch die Straßen Blackstones und verteilt geheimnisvolle Geschenke mit einer grauenvollen Vergangenheit, eine Vergangenheit, die die Bürger nur zu gern vergessen würden. Denn in der Irrenanstalt haben sich zahlreiche Verbrechen ereignet. Unerwartet wird der Bankkredit für Bauunternehmer Bill McGuire gesperrt. Der Banker, Jules Hartwick, kann nichts dafür, die zentralbank steckt dahinter. Doch für Bill hat das schlimme Folgen, schließlich hat er eine kleine Tochter, Megan, zu ernähren und eine Frau, Elizabeth, die bald ihr zweites Kind erwartet. Die wunderschöne Puppe, die eines Tages ohne Absender bei ihm angegeben wird, interessiert ihn nicht, denn er muß sich um einen neuen Auftrag in der Nachbarstadt kümmern. Dafür ist Megan umso begeisterter. Und auch Elizabeth erliegt allmählich dem unheimlichen Einfluß des blondgelockten Wesens. Die Rivalität zwischen Elizabeth und ihrer Tochter nimmt zu, und als Megan vom Regal stürzt, auf das ihre Mutter die Puppe gelegt hat, verliert Elizabeth durch die Anstrengung bei der Beseitigung des Regals ihr Baby. Kaum heimgekehrt, nimmt Elizabeth die Puppe an Kindes Statt an, ganz so, als sei sie ein lebendiges Kind. Bill hält seine Frau für wahnsinnig, der Arzt jedoch nicht. Ihre boshafte Tochter jedoch verleitet Elizabeth auf "Geheiß" der Puppe - sie hält es für eine innere Stimme - dazu, auf das Dach zu klettern, um die "hinausgefallene" Puppe zurükzuholen. Megan läßt ihre Mutter, die sofort tot ist, vom Dach stürzen. Megan hat ihre Puppe wieder.-- Der Cefredakteur der Lokalzeitung, der junge Oliver Metcalf, erinnert sich in unwillkürlichen Flashbacks an Szenen aus dem Irrenhaus. Er lebte dort in einem kleinen Häuschen unweit von dessen Eingang. Er bekommt Kopfschmerzen. Fazit Die Handlung folgt dem altgedienten Muster des Horro-Romans: Ein Fluch liegt über den Einwohnern einer abgelegenen Kleinstadt - und so wie in Kings "The Fog" (verfilmt von John Carpenter) müssen die Bürger für Sünden der Vergangenheit zahlen, meistens mit ihrem Leben. Es findet das alttestamentarische Prinzip der Rache Anwendung: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Die späte Vergeltung wird vom dunklen Rächer in Gang gesetzt, als die Verbrechen in Vergessenheit zu geraten drohen. Der Fluch der bösen Tat, um Schiller zu zitieren, verlangt nach Sühne. In Band 1 ist es der Tod von Olivers Tante Laurette in der Irrenanstalt. Ihr Mann hatte ihr ihren Sohn weggenommen, weil sie ihn immer in Mädchenkleider gesteckt hatte. Diesem einfach gestrickten Prinzip folgt der Autor mit einem relativ einfachen Handlungsverlauf - das Ende ist meist vorauszusehen - wie auch mit recht einfachem Stil und sprachlichem Ausdruck. Somit eignen sich die 5-Mark-Bände zur entspannten Minuten-Lektüre in U-Bahn oder Schulpause. (c) Michael Matzer (www.matzer.de)
Eure Meinungen:
| Das Buch ist fesselnd! Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen! Meiner Meinung nach ist es ein sehr gutes Buch! [Reaper] |
| Das Buch ist einfach nur genial! Man kann es garnicht mehr bei Seite legen und ich habe es jetzt schon mind. 5 mal gelesen... Auf jeden Fall weiter zuempfehlen!!! [lea schäfer] |
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Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung von Michael Matzer. Neben seiner Arbeit in der Welt der Datenverarbeitung schreibt Micheal Matzer professionell Rezensionen im Bereich der phantastischen Medien. Datenbank:0.0010 Webservice:0.0732 Querverweise:0.2196 Infos:0.0015 Verlag,Serie:0.0006 Cover:0.0001 Meinungen:0.0025 Rezi:0.0004 Kompett:0.2992 |