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Der Wein der Götter

Barnes, John

Rezension von G.Jagodzinska

Für den, der schon immer einmal einen gnadenlos schlechten Roman lesen wollte, ist „Der Wein der Götter“ die absolute Top - Empfehlung. „Barnes ist der wichtigste Autor der 90er Jahre“, wird die Washington Post auf dem Backcover zitiert. Dies mag wohl in gewisser Weise zutreffen, doch dieses Zitat stammt nachweislich aus der Zeit vor der Veröffentlichung des vorliegenden Machwerks. Und wenn der an gleicher Stelle aufgeführte Rezensent des „Library Journal“ das Buch als „...einen Fantasy-Roman der Extraklasse“ charakterisiert, so ist es durchaus berechtigt, an dessen Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln.

Zum Inhalt: Prinz Amatus trinkt als Kleinkind vom Wein der Götter. Seine linke Körperhälfte wird unsichtbar. König Bonifatius muss natürlich reagieren und zieht auf die Schnelle vier wichtige Mitglieder des Hofs zur Rechenschaft, die die sofortige Vollstreckung des Todesurteils nach sich zieht. Der Premierminister „stopfte sich den Bart in den Mund und kaute heftig darauf herum“ (Originalzitat!!). Nach einer märchenhaften Zeit werden tatsächlich der neue königliche Leibwächter, die neue Hexe, der neue königliche Alchimist und die neue Amme für Amatus gefunden. Nun geht’s darum, die linke Körperhälfte des Prinzen wiederzufinden. Und siehe da (was wäre auch anders zu erwarten gewesen), es funktioniert. Dass dabei etappen / kapitelweise die Gefährten des Prinzen verrecken, ist zwar nicht erfreulich, aber was soll’s. Schließlich geht es um Höheres.....

Barnes Grundidee, die Elemente spannender Fantasy, geheimnisvoller Märchen und tiefsinnigen Humors in einer Story zu vereinigen, hat durchaus einen großen Reiz. Leider birgt die Umsetzung ein kleines Handicap: Die Fantasyelemente (böse Kobolde etc.) sind oberflächlich, der Reiz des Märchens wirkt gekünstelt persifliert und der beabsichtigte Humor ist größtenteils nur peinlich.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von FantasyGuide.de. Günter Jagodzinska (jago) arbeitet als Journalist. Auf seiner Homepage stellt er exemplarisch ein paar seiner Arbeiten vor.

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Wertung

 

Gesamt:

(Furchtbar)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

Links

 

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Heyne, München

 

Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Barnes, John

Verlag:

Heyne, München

Erschienen:

Jun. 2000

Kritiker:

G.Jagodzinska

ISBN:

3-453-17217-5

ISBN(13):

978-3-4531-721-3

EAN:

9783453172173

Typ:

Taschenbuch

 

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