Totgesagte leben gut Rezension von jpk Aus der Reihe "die detektive" Timmy hat kein einfaches Leben. Er muss den Erwartungen seiner Mutter genügen, die unbedingt will, dass ihre Kinder erfolgreiche Schauspieler werden und Geld in die Familienkasse bringen. Gern würde Meryl Warner leben wie die großen Stars in Hollywood. Da sie selber es nicht geschafft hat, sollen ihre Kinder den Erfolg bringen. Unter dem Leistungsdruck bricht ihre Tochter Marina zusammen und benötigt starke Psychopharmaka. Marina hat es nur zu unbedeutenden Nebenrollen in kleinen Film- und Fernsehproduktionen gebracht. Ein Glück scheint es zu sein, dass Timmy nun Erfolg hat. Er ist bereits in landesweiten Werbefilmen und auch in kleinen Filmen als Schauspieler engagiert worden. Kein Wunder, dass seine Mutter ihn nun mit einer teuren Lebensversicherung versieht. Schmerzvoll erscheint ihr nun, dass ihr erfolgreicher Sohn nichts von seinen Gagen an sie abgeben will. Auf einem Ausflug kommt es zu einem heftigen Streit und es passiert ein Unglück. Timmy stürzt in einen Wasserfall und wird nicht wieder lebend gesehen. Quentin Marlon und India Riggs sind keine wohlbehütete Nesthäkchen. Sie nennen sich selbst "die detektive" und stöbern jeder Merkwürdigkeit in ihrer New Yorker Umgebung hinterher. Da wundert es nicht, dass sie dem seltsamen Verhalten von Timmys Mutter hinerherforschen. Zumal Indias Skalp juckt - ein untrügliches Zeichen dafür, dass irgendetwas faul ist. Quentin selbst hat Timmys helles T-Shirt in dem Zulauf zum Wasserkraftwerk kurz auftauchen gesehen. Die Leiche des jungen Schauspielers wurde allerdings nicht gefunden. Das macht die detektive neugierig. Sie finden ein paar Indizien, die sie äußerst misstrauisch machen. Doch warum will die Versicherung nichts davon wissen? Der Fall wird immer komplizierter. Mit den beiden jungen Detektivtalenten hat Paul Zindel eine spannende Serie geschaffen, die nun mit dem Band "Totgesagte leben gut" oder "the surfing corpse" (New York: Hyperion, 2001) wie es im amerikanischen Original heißt fortgesetzt wird. Die Protagonisten sind Teenager mit besonderen Fähigkeiten und ziemlichen Freiheiten. Zwar schafft es Zindel immer wieder einen Erziehungsberechtigten oder -beauftragten ins Spiel zu bringen. Doch die mutigen Jugendlichen sind weitgehend selbstständig unterwegs. Dass sich Zindel dabei oft über den Rand des glaubhaften Geschehens hinaus bewegt, stört nicht sehr. Dass hat bisher bei keinen berühmten Kinderdetektiven gestört. In dem Roman geht es um Gerechtigkeit und überaus ehrgeizige Elternteile, deren geistige Labilität sich auf die Kinder negativ auswirkt. Dass eine solche Eskalationsstufe wie Mord schließlich entsteht ist sicherlich erschreckend. Auch ist die tödliche Bedrohung für die Detektive keine lustige Angelegenheit. Der Gewaltlevel in dem Buch ist somit recht hoch angesiedelt. Doch im Grunde bewegt sich Niveau auf der Höhe der amerikanischen Krimiserien, die bereits nachmittags über die Fernsehschirme flimmern. Paul Zindel hat sich nur angepasst. Und das soweit, dass in dem Buch auch keine Autoverfolgungsjagd mit anschließendem tödlichen Absturz für den Bösewicht fehlt. Jene Szene gehört zu den Schwachstellen in dem sonst überzeugend erzählten Krimi. Das Buch ist wie der Rest der Serie eine kurzweilige Unterhaltung mit einem gewissen moralischen Wert. Paul Zindel kann gut schreiben und die Übersetzung durch Brigitta Merschmann ist ebenfalls sehr gut gelungen. Sehr positiv ist zu vermerken, dass der Autor das Ambiente angenehm und detailliert zu beschreiben vermag.
Eure Meinungen:
| ICh finde das Buch sehr spannend weil es gut und seriös geschrieben ist :-) [Passcal Brunner] |
| Das Buch finde ich Klasse. Es ist spannend, ausführlich, aber auch nicht langweilig. Ich halte es für ein sehr gelungenes Werk. Sehr zu empfehlen!!! [Patrick Kriegel] |
| Tag... das Buch finde ich persönlich nicht so dicke... lese allgemein nicht wirklich bücher also eigentlich nie wenn ich muss... aber das habe ich mir halt für die schule geholt.. und ich könnte die buchvorstellung eigentlich machen ohne das buch zu lesen denn es ist für mich etwas für kleine kinder: -Beste freunde sind sehr misstrauisch -mutter verhält sich komisch -sie dürfen natürlich nach L.A (genau wie alle teenager nää ;) ) -natürlich merkt einer das mit dem versicherungsmann nicht stimmt.. -haben einen coolen onkel ?? oder was war das noch der sie überall hinbringt... das ende verrat ich nicht... aber das kann man sich denken..alles so beschissen wie in den filmen ... am ende ist alles toll.. [Danel] |
| Tag... das Buch finde ich persönlich nicht so dicke... lese allgemein nicht wirklich bücher also eigentlich nie wenn ich muss... aber das habe ich mir halt für die schule geholt.. und ich könnte die buchvorstellung eigentlich machen ohne das buch zu lesen denn es ist für mich etwas für kleine kinder: -Beste freunde sind sehr misstrauisch -mutter verhält sich komisch -sie dürfen natürlich nach L.A (genau wie alle teenager nää ;) ) -natürlich merkt einer das mit dem versicherungsmann nicht stimmt.. -haben einen coolen onkel ?? oder was war das noch der sie überall hinbringt... das ende verrat ich nicht... aber das kann man sich denken..alles so beschissen wie in den filmen ... am ende ist alles toll.. [Danel] |
Datenbank:0.0012 Webservice:0.0718 Querverweise:0.1472 Infos:0.0008 Verlag,Serie:0.0005 Cover:0.0001 Meinungen:0.0166 Rezi:0.0003 Kompett:0.2389 |