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Resident Evil Outbreak

Capcom

Rezension von Seoman
Aus der Reihe "Resident Evil"

Lang, lang ist’s her, seit Capcom den letzten „richtigen“ Resident Evil Teil für die Play Station veröffentlicht haben. Abgesehen von den Shootern war nicht viel für uns drin. Naturgemäß war ich sehr gespannt, was den Programmierern diesmal eingefallen ist, denn sein wir mal ehrlich, die ewige Geschichte mit dem T-Virus ist auch nicht mehr die Neueste. Für mich gabs drei Möglichkeiten, wie das Spiel werden könnte:

1. Resident Evil 1 ähnlich, das heißt sehr spannend und gruselig, mit interessanter Story.

2. Resident Evil 3 ähnlich, das heißt mit unglaublich viel Herumgeballer und prallen Waffen, zwar hahnebücherner Schwierigkeitsgrad, aber saulustig.

3.Ganz was anderes...

Ursprünglich sollte Outbreak ein Onlinespiel werden, ist nun aber doch nur offline spielbar. Vorerst hat man die Wahl aus acht Spielfiguren, darunter ein Polizist, ein Arzt, ein Securitymann, ein Mechaniker, usw. In Teams aus 3 Personen gilt es nun, die generierten Welten zu erkunden und von Zombies und anderen untoten Wesen zu säubern. Klingt gut, bis jetzt... Ich glaube es ist überschaubarer, wenn ich das Spiel in seine Einzelteile zerlege:

Story: Gibt’s nicht, T-Virus ist da, aus, basta. Man schlägt sich einfach durch fünf unzusammenhängende Levels, die man (fast) alle schon aus den vorherigen Teilen kennt. Kommt auch daher, dass man immer neue Charaktere für andere Levels auswählen kann, und da ist dann ein Zusammenhang zum vorigen schwerer herzustellen. Da hätten sich die Entwickler was Besseres überlegen sollen. Wie man’s gewohnt ist, versucht man mal ein Anti-Serum herzustellen, mal muss man einen Obermotz das Fürchten lehren, mal muss man vor einer Bombe fliehen, wie innovativ. Das Inventar ist auch beim Alten geblieben, abgesehen davon, dass das Spiel während des Kramens darin weiterläuft, Zombiebisse inklusive. Ach ja, da wär noch die Virusanzeige, die im Laufe eines Levels immer weiter hochläuft. Bei 100 % ist der Charakter Geschichte. Mit Pillen kann man diesem Prozess entgegenwirken. Naja, auch nicht unbedingt der Hammer...

Grafik: Ich habe schon Stimmen gehört, die meinten: „Wow, so eine Grafik hab ich bei einem Resident Evil Teil noch nie gesehen!“ Ist ja auch klar, da die ersten 3 Teile noch zu Zeiten der guten alten PSX entstanden und die Shooter erstens nicht gut waren und zweitens auch schon wieder etwas zurückliegen. Wäre doch eine Schande, wenn die Grafik nicht die der vorigen Teile schlagen würde, oder? Ich denke allerdings anders darüber. Klar, die vorgerenderten Umgebungen und Häuser sehen gut aus, aber das gabs auch schon in Teil 1. Noch dazu kommt, dass man, wie schon angesprochen, die meisten Locations schon von den anderen Teilen kenn, sprich langweilt die Umgebung nach gewisser Zeit einfach. Die Charaktere sind ok, aber zu Zeiten von „Herr der Ringe – Die zwei Türme“ und „Splinter Cell“ oder „Final Fantasy X2“ ist deutlich mehr drin. Der größte Kritikpunkt an der Grafik ist imho allerdings das Monsterdesign. Sterbenslangweilig. Nichts, aber wirklich gar nichts neues. Erstens keine neuen Monsterarten (oder gabs noch keine Haie? Naja, egal, die tauchen ja auch nur in einer läppischen Area auf und lassen sich da meist auch nicht blicken.), zweitens sehen die Zombies, die Hunter etc. genau aus wie in Teil 3, da könnte man doch schon Besseres erwarten, möchte man meinen. Vielleicht verstehen die Capcom Entwickler das Wort recyceln anders als Unsereiner, wer weiß?

Ach ja, eins hätte ich glatt vergessen, und zwar noch einen der größten Kritikpunkte, der mich am Anfang immer wieder zur Weißglut getrieben hat. Lange Ladezeiten sind wir von Resident Evil ja gewöhnt, aber wenn man nach jeder Tür 10 bis 13 Sekunden warten muss, bis es weitergeht, dann fragt man sich schon, wofür man eigentlich spielt.

Steuerung: Auch hier ein dickes Minus. Einfach viel zu träge, agil ist was anderes. Zocker, die zuvor vielleicht schon einmal „Beyond Good & Evil“ oder „Prince of Persia – The Sands of Time“ gespielt haben, werden hier wahrscheinlich schon nach den ersten paar Schritten verzweifeln. „Spezialaktionen“ = Fehlanzeige. Hinzu kommt noch das Menü, das ich auch schon vorhin angesprochen habe. In Outbreak kann jeder Charakter (abgesehen von Einem) nur mehr vier Items, Waffen tragen, das nervt manchmal extrem.

Sound: Gabs auch schon alles zig-mal. Die Hintergrundgeräusche nerven schon nach ein paar Minuten und die „Musik“, die dem bei einem solchen Spiel eigentlich einen wohligen Schauer über den Rücken laufen lassen sollte, langweilt hier höchstens...

Anderes: Die nicht spielbaren Charaktere, die den ausgewählten Helden unterstützen haben wohl den Begriff „künstliche Intelligenz“ noch nie vernommen. Das einzige, wofür sie gut sind, ist, dass sie ab und zu mal einen Schlüssel oder Ähnliches mitbringen. Mit dem Schwierigkeitsgrad is das auch so eine Sache. Einerseits viel zu einfach (wie schon von Teil 2 und 3 gewohnt), andererseits gibt’s ab und an derartig dumme Aufgaben zu lösen, das heißt irgendwas aus einem Kasten holen, den man kaum sieht, oder eine Notiz zu entschlüsseln, die man kaum entschlüsseln kann. Mich hat so manch dummes, nicht schweres (dagegen is nichts einzuwenden) Rätsel fast dazu gebracht, das Spiel wegzulegen. Ansonsten wie üblich, Kasten wegschieben, Schlüssel suchen, Codes mit Hilfe von Notizen, die man Leichen entnimmt, zu entschlüsseln. Ach ja, noch was, die gute alte Truhe, in denen man die zur Zeit nicht gebrauchten Gegenstände verstauen kann, ist auch der Rationalisierung zum Opfer gefallen, man kann Items nun nur noch den anderen Mitstreitern zeitweilig überreichen, das stellt meiner Meinung nach allerdings keinen guten Ersatz dar...

Das Einzige, das dem Spiel wohl zugute kommt, sind die Zusatzmöglichkeiten, z.B. kann man, wenn man das Spiel auf einem bestimmten Schwierigkeitsgrad durchgezockt hat, alte Resident Evils zocken. Neue „Charaktere“ (eigentlich sinds keine, sondern nur Kostüme) kann man sich kaufen, wenn man genügend Punkte gesammelt hat. Genauso verhält es sich mit verschiedenen Zwischensequenzen, Sounds und Hintergrundbildern. Soviel man auch tun kann, ich glaube das nützt nicht viel, denn die meisten Spieler werden Resident Evil – Outbreak wohl schon vor Beendigung der regulären Story aus der Hand gelegt, beziehungsweise mit dem Kassenzettel zurückgebracht haben.

Fazit:
Wer hätte gedacht, dass aus der ehemaligen Vorzeige-Horrorspiel-Reihe einmal sowas werden würde... Bleibt nur zu hoffen, dass RE4 für den Gamecube, das anscheinend von den Zombies und dem T-Virus ablässt, und stattdessen normale Menschen einsetzt, besser wird als Outbreak. Ansonsten sehe ich für Capcoms Majorgame keine Zukunft...

Bitte beachten:

Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.
Typisches Erwachsenenspiel in Idee, Konzept und atmosphärischer Umsetzung, zumeist mit einem hohen Grad an virtueller Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren


Screenshots:
Resident Evil Outbreak (PS2 - Version)

Copyrights Screens by CAPCOM EUROPE

Die "düstere" Produkt -Webseite mit aktuellen Infos, Screens und Trailer findet Ihr hier.

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Wertung

 

Gesamt:

(Geht so)

Schwierigkeit:

(keine Angabe)

Spannung:

(Langatmig)

Brutalität:

(Bluttriefend)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Resident Evil

Autor:

Capcom

Verlag:

Capcom

Erschienen:

Sep. 2004

Kritiker:

Seoman

Typ:

Computerspiel

 

Capcom

 

Capcom wurde 1979 in Japan als Hersteller und Vertrieb für Spielkonsolen gegründet. Als Softwareproduzent, Hardwarehersteller und Vertrieb unterhält Capcom Büros in Tokyo und Osaka, Japan; Sunnyvale, Kalifornien (1985); London, England; und Hong Kong, China [mehr]

 

Resident Evil

 

Resident Evil ist eine Videospiel-Reihe der japanischen Softwarefirma Capcom. In Japan am 22. März 1996 unter dem Namen Biohazard erschienen, gilt die Reihe für viele Videospieler als Inbegriff des Survival-Horror-Genres.
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