Nautilus #24 Pirner, JürgenRezension von jpk Aus der Reihe "Nautilus" Die 24. Ausgabe des Magazins für Abenteuer und Phantastik erschien im Okober/November 2004 und zeigt ein weites Spektrum Themen rund um die Phantastik. Dabei ziehen sich die Medien von Kino und DVD über Bücher zu Spielen auf dem Tisch und am PC. Dazu jede Menge Hintergrundartikel und auch eine exklusive Geschichte von Monika Felten zu ihrem neuen Roman "Die Nebelsängerin". Die Nautilus wird ihrem Untertitel mehr als nur gerecht. Von den Medien her gewinnt der Film in Kino und auf DVD diesmal die Schlacht um die größte Aufmerksamkeit. Da locken aber auch die Streifen wie Catwoman, Hellboy, Batman, The Village - um nur ein paar exemplarisch zu nennen. Jeder der Artikel ist mit ordentlich Hintergrundrecherche gefüttert worden. Die dicksten Artikel gibt es zu Hellboy (Interviews mit dem Ron Perlman, Guillermo Del Toro und den Produzenten), Alexander der Große (ein ausführlicher Feature Artikel zu dem Film). Aber Bücher und Spiele kommen auch nicht zu kurz. Von dem Shooting-Star Christopher Paolini über die schriftstellerischen Erben von Michael Ende bis hin zu der erfolgreichen Schriftstellerin Monika Felten, die gleich eine Kurzgeschichte beisteuert. Die Verlagskolumnen der Buch- und Rollenspielproduzenten runden das Bild ab. Zusätzlich noch ein Artikel über den Verlauf der Hörspiel-Umsetzung des Cyberpunk-Bestsellers von Tad Williams "Otherland". Auch Musik findet ihren Weg aufs Papier. Die Nautilus berichtet über das Merregnon Projekt und andere Musikproduktionen im Bereich der Phantastik. Computerspiele erhalten in der Ausgabe ebenfalls einen breiten Raum. Besonders zu nennen wären hier MYST Revelations und Sound of Silence. Doch die Nautilus wäre nicht die Zeitschrift, die sie ist, wenn sie nicht selber einige Themen mitbringen würde. Diesmal ist es Steampunk, die Mischung zwischen der Dampfmaschinentechnologie der Jahrhundertwende mit einer deutlichen Prise Magie und Fantasy. Die Nautilus würdigt diesen Teilbereich der Phantastik mit einem guten Teil diesr Ausgabe. Besonders positiv aufgefallen, ist mir die Kombination aus den Artikeln "Klassiker des Steampunk" und "Cineastische Sternstunden verrückter Wissenschaftler". Die Autoren Martin Ruf und Mark Wachholz teilen sich vier Seiten der Nautilus horizontal. Das lockert die reine Auflistung vom Filmhighlights sehr angenehm auf. Auch die weiteren Artikel gefallen sehr gut, besonders zu erwähnen ist der historische Ausflug in die Welt der Automaten von Stefan Schütte. Die Vielzahl auf den fast 100 Seiten Inhalt ist ebenso beeindruckend wie deren Qualität (unmöglich hier alle aufzuzählen). Mit dieser Ausgabe der Nautilus bin ich sehr zufrieden.
Datenbank:0.0013 Webservice:0.0745 Querverweise:0.2578 Infos:0.0009 Verlag,Serie:0.0009 Cover:0.0001 Meinungen:0.0025 Rezi:0.0003 Kompett:0.3388 |