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Mordendyk (Caine 6)

Kay, Martin; Mancinelli, Alessandra

Rezension von mn
Aus der Reihe "Caine"

Kilkenny ist nur ein einfacher Cop aus Los Angeles. Er hat ein Massaker hinter sich und erwacht an der Seite einer Dunkelelfe, die nicht unschuldig an dieser Misere ist.
Dhala’rin, die Dunkelelfe, verabscheut Menschen im Allgemeinen, doch sie spürt, dass mit Kilkenny etwas anders ist und er ihr einmal nützlich sein kann.
Als Caine erwacht, findet er sich nicht an der Seite einer schönen Frau wieder. Zwar ist sein Begleiter auch ein Dunkelelf und nicht weniger herrisch, aber Caine ist zudem zu sehr von seiner Wut beherrscht, um sich in der Gesellschaft des Dunklen Hüters wohl zu fühlen. Und diese Wut ist es auch, die der Dunkelelf insgeheim fürchtet.

Sean Kilkenny indessen muss sich mit den Gegebenheiten dieser Welt abfinden. Sie ist grau und trist und wird von seltsamen Lebewesen wie den Halblingen bewohnt. Nahrung ist rar. Alles, was kreucht und fleucht, wird gegessen. Doch ein von Hunger geplagter Kilkenny nimmt auch Ratte zu sich.
Hoffnung ist ebenso rar in diesem Land. Ein Grund mehr für Kilkenny hellhörig zu werden, als er erfährt, dass die Agonoi Weltenwanderer züchten. Diese Dämonen sind in der Lage jeden denkbaren Punkt des Universums durch Teleportation zu erreichen. Ein solches Wesen wäre für Kilkenny die Fahrkarte nach Hause.

Menschen befinden sich in einer unterirdischen Anlage. Beben und Detonationen erschüttern die Zufluchtsstätte. Ihre Probleme sind viel unmittelbarer. Sie fürchten den Kampf gegen die Agonoi und die Dunkelelfen. Die Soldaten machen Linda Watkins Mut, es gäbe speziell entwickelte Munition gegen den Feind. Das ändert jedoch nichts an ihrer Lage. Das Gewölbe droht über ihnen einzubrechen, weshalb eine Flucht die bessere Alternative wäre. Als sie jedoch auf den Bändern einer Überwachungskamera mit ansehen müssen, wie menschliche Truppen durch angreifende Dunkelelfen an der Oberfläche aufgerieben werden, schwindet ihre Hoffnung drastisch.

Dem stehen die Geschehnisse gegenüber, die im genauen Gegensatz dazu stehen. Caine wird auf Geheiß des Dunklen Hüters in die Truppen der Dunkelelfen aufgenommen.
Und Kilkenny fühlt sich seinerseits zu seiner Begleiterin Dhala’rin hingezogen, obwohl sie aus ihrer schlechten Meinung über die Menschen weiterhin kein Geheimnis macht.

Ein durchaus spannendes, kurzweiliges Abenteuer erwartet den Leser mit dem sechsten Band der Geschichte um Caine, den dunklen Propheten. Natürlich darf inhaltlich nicht allzu viel erwartet werden. Die Handlung ist so, wie es im Pulp-Genre nicht anders zu erwarten ist.
Jedoch ist sie straff durch erzählt und sicherlich besser strukturiert als so manche andere Vertreter dieser Literaturgattung, denen man die Fließbandarbeit allzu oft anmerkt. Mordendyk hingegen nimmt sich bei all der Kürze Zeit, um auf seine Hauptfiguren näher zu beleuchten. Die Spannungen zwischen Kilkenny und Dhala’rin, die Rivalität zwischen Caine und dem Dunklen Hüter, all diese Kleinigkeiten leisten ihren Teil zur Atmosphäre der Geschichte.

Vielleicht ist es ein subjektiver Eindruck, aber der vorliegende Band weist eine filmische Erzählweise auf – was nicht zuletzt an bekannten Versatzstücken liegt, derer sich Mordendyk bedient. Halblinge, Dunkelelfen, Marines (Soldaten), die gegen eine ungemein schlagkräftige fremdartige Truppe antritt. Da ist ein wenig Endzeit, kleine Schnippsel aus Sagen von Dunkelelfen und Tolkiens Ideenreichtum, ein bißchen Stargate und sicherlich andere Szenerien. Aber die Mischung macht es. Mordendyk, genauer gesagt, seine Autoren setzen all die diese Stücke zu einem neuen Ganzen zusammen. Die vorliegende Handlung lässt so vor dem lesenden Auge einen kleinen Film entstehen.

Fazit: Spannend, nicht alles ist besonders neu, doch die Mixtur ist gut angerührt. Der einzig wirklich negative Punkt ist die Kürze der Geschichte. Gerade, wenn der Leser so richtig mitfiebert, ist schon wieder Schluss.

Dieser Text entstand mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung der Redaktion von Sonnensturm Media. Sie betreiben das Projekt "Webprojekt.org", das sich mit hauptsächlich mit Science-Fiction, aber auch mit Fantasy, Comics und allen, was den Mitwirkenden noch so einfällt beschäftigt. Eine Grenze gibt es nicht, das Universum hat ja auch keine uns bekannte.

Datenbank:0.0014 Webservice:0.1118 Querverweise:0.0090 Infos:0.0008 Verlag,Serie:0.0005 Cover:0.0001 Meinungen:0.0013 Rezi:0.0002 Kompett:0.1254

 

Wertung

 

Gesamt:

(Mittel)

Anspruch:

(Reiselektüre)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Basilisk, Reichelsheim

 

Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Caine

Autor:

Kay, Martin

Verlag:

Basilisk, Reichelsheim

Erschienen:

Mai. 2004

Kritiker:

mn

ISBN:

3-935-70614-6

ISBN(13):

978-3-9357-061-8

EAN:

9783935706148

Typ:

Taschenbuch

 

Caine

 

Caine ist ein zum Tode verurteilter Auftragskiller, der in der Army als Einzelkämpfer ausgebildet wurde, diese jedoch nach einem traumatischen Erlebnis verließ. Da er einen entfernten Verwandten eines Mafiabosses erledigte, sinnt der Mafiosi auf Rache und gibt Caine einen Auftrag, um ihn gleich wieder zu verraten. Caine wird gefasst, verurteilt und hingerichtet [mehr]

 

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