| |  | Teufelsdroge Cannabis Rezension von sgoDer Privatdetektiv Ruffneck und der Polizeibeamte Prento suchen eine Möglichkeit, wie sie das Bruttosozialprodukt Jamaikas verbessern können. Sie kommen nicht unerwartet auf den Gedanken, es mal mit dem Handel von Cannabis zu versuchen. Prento erfährt dank seiner Polizeikontakte den jeweiligen Einsatzort der jamaikanischen Drogenfahndung, daher kann er der Staatsmacht aus dem Wege gehen. Aber statt an die einheimische Polizei geraten die Beiden nun an Spezialagenten der amerikanischen DEA und an Killer eines Crack-Syndikats. Und die illegalen Geschäfte können erst weiter gehen, wenn beide Arten von Störenfrieden abgelenkt sind... Der Kriminalfall ist nur ein Aufhänger, um Jamaika vorzustellen. Man erfährt auch wirklich eine Menge über Land und Leute, wobei manche Informationen auf eine Art und Weise in Gespräche eingefügt wurden, die nicht gerade glaubhaft wirkt. Mitunter kommt der Autor hier allzu schulmeisterlich belehrend daher. Welches Liebespaar würde beispielsweise plötzlich jamaikanische Wappentiere und Volkshelden aufzählen, statt weiter zu flirten ? Ich fing schon an zu glauben, ich müsste am Ende des Buches einen Multiple-Choice-Test über Jamaika schreiben. Der Autor macht sich eine Menge Mühe, Cannabis zu verharmlosen, was mich nicht sonderlich überraschte. Allerdings versucht er auch, einige Morde als völlig normales und harmloses Racheverhalten darzustellen, und DIES fand ich doch recht störend. Für Jamaika-Reisende sicher eine interessante Lektüre.
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Mittel) | Anspruch: | | (Reiselektüre) | Spannung: | | (Unterhaltsam) | Brutalität: | | (Vertretbar) | |  | | Sprache: | Deutsch | Ort: | Jamaika | Zeit: | 1995 | Autor: | Zahl, Peter-Paul | Verlag: | Das Neue Berlin, Berlin | Erschienen: | Jan. 1995 | Kritiker: | sgo | ISBN: | 3-359-00772-7 | ISBN(13): | 978-3-3590-077-2 | EAN: | 9783359007722 | Typ: | Hardcover | |  | | Zahl verlebte seine Kindheit in der DDR, seit 1953 im Rheinland. Als Kriegsdienstverweigerer ging er 1964 nach Berlin. Seit 1966 Mitglied der Gruppe 61, 1967 Gründung eines kleinen Verlages. Engagement für die Außerparlamentarische Opposition. Wurde 1974 und 1976 aufgrund eines Schußwechsels mit der Polizei zu einer Gefängnisstrafe verurteilt [mehr] |  | |