| |  | Aliens - Blutige Ernte Sheckley, RobertRezension von Jim Melzig Aus der Reihe "Alien" Die banale Geschichte diesen gräßlichen Schundromans ist schnell erzählt. Eine selbsterklärte Meisterdiebin und ein junger Wissenschaftler planen den ultimativen Raubzug ihres Lebens. Mit Hilfe eines kybernetischen Aliens namens Norbert wollen sie ein Nest der bekannten Monster von Gelee Royal, dem süchtig machenden Königinnensekret, plündern. Dabei kreuzen sie allerdings die Pläne eines bösartigen Pharmakonzerns und spätestens nach dem blutigen Finale auf dem Planeten fragt sich der Leser, was der Schwachsinn eigentlich soll? War die Hoffnung zunächst groß mit Robert Sheckley endlich mal einen anderen Autor in der Alienreihe kennen zu lernen und wenigstens eine halbwegs niveauvolle Gruselerzählung zu konsumieren, so wurde man nach ein paar Seiten schnell eines Besseren belehrt. Sheckley bietet zwar eine geringfügig höhere Qualität in Ausdruck, Sprache und Satzbau als seine Kollegen, die Perrys (siehe x-zine), doch das ist angesichts des stümperhaften Geschreibsel der Perrys auch keine besonders zu würdigende Leistung. Da es Sheckley nicht gelingt, auch nur ein Fünkchen Spannung zu erzeugen, muß man sich schon zwingen bei der Lektüre dieses Unsinns wachzubleiben oder bis zum Ende durchzuhalten – ich habe es nicht geschafft. Ähnliche geistige Ausfallerscheinungen ist man ja durchaus bei Büchern von Gregory Benford gewohnt, der zwar ein gewisses Niveau an den Tag legt, aber mit seinem Unmut erregenden Schwallschwarten doch der König der Langweiler ist. Genau wie Sheckley mit seinem stupiden Alien-Schocker. Da hilft selbst keine am Schluß herbei gezwungene Blut- und Gewaltorgie mehr, denn die ist in ihrer total sinnlosen Brutalität nur noch abstoßend und entwürdigend. Ich kenne keine weiteren Werke von ihm und gebe zu daß ich nach diesem Buch im Moment auch gar nicht scharf drauf bin, da noch mehr von ihm zu lesen. Sheckley hat ja nun schon einige Sachen geschrieben und ist wirklich nicht neu im Geschäft, da bleibt die Hoffnung, daß es sich bei diesem Werk hier nur um einen einmaligen Ausrutscher handelt. Ab damit in das Nirvana des Vergessens und hoffentlich bleiben wir in Zukunft von ähnlichem Alien-Schmonzes verschont.
Eure Meinungen:
| Nur für absolute Hardcore Fans. Viel verschenktes Potenzial habe viel mehr erwartet. Das beste war noch Norbert das Roboter-Alien R.I.P. [Doppel_Royal] |
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Furchtbar) | Anspruch: | | (Klolektüre) | Spannung: | | (Öde) | Brutalität: | | (Ekelhaft) | |  | | Sprache: | Deutsch | Serie: | Alien | Autor: | Sheckley, Robert | Verlag: | Goldmann, München | Erschienen: | Jan. 1998 | Kritiker: | Jim Melzig | Typ: | Taschenbuch | |  | |