| |  | Ein Totenhemd für den Erzbischof Rezension von Christina Aus der Reihe "Fidelma" Fidelma von Kildare reist im Spätsommer des Jahres 664 nach Rom. Sie ist im Auftrag von Ultans von Armagh unterwegs.Sie überbringt dem Papst eine vertrauliche Nachricht, soll aber auch die Regularien ihres Klosters in Irland vom Papst segnen lassen. Überraschenderweise trifft sie hier auf Eadulf, ein Mönch, der im Gegensatz zu ihr, Anhänger der römischen Kirchenlehre ist. Fidelma ist eine Gelehrte der irischen Gerichtsbarkeit und gleichzeitig eine Geistliche der irischen Lehre Columbans. Eadulf und sie haben bereits im gleichen Jahr auf der Synode von Witebia einen Mordfall gemeinsam aufgeklärt und dann haben sich ihre Wege getrennt. Nun treffen sie sich also wieder in der ausladenden Umgebung des päpstlichen Lateranpalastes. Eadulf ist als Sekretär im Gefolge von Wighard in Rom, dem künftigen Erzbischof von Canterbury. Und genau dieser wird in seinen Räumen im Lateranpalast tot aufgefunden. Allen Anschein nach wurde er beraubt und ermordet und der Täter ist auch schnell ermittelt. Ausgemacht wird ein irischer Mönch, der in der Nähe des Tatortes festgenommen werden kann. Dieser schwört jedoch seine Unschuld. Das gerade ein irischer Mönch verdächtigt wird einen sächsischen Bischof umgebracht zu haben, macht die Lage sehr prekär. Die sächsische Kirche folgt seit der Synode der Lehre Roms und nicht der irischen Lehre. Nun kann der Verdacht aufkommen, dass in diesem Mordfall nicht neutral ermittelt wird, sondern die Tat mit Absicht einem Iren in die Schuhe geschoben wird. Es besteht also die Gefahr, dass ein Krieg zwischen Iren und Sachsen ausbricht und das soll mit allen Mitteln verhindert werden. Deshalb bittet man Fidelma als Vertreterin der Iren und Eadulf als Vertreter der Sachsen diesen Mord aufzuklären. Kommen Sie zu einem einmündigem Ergebnis, kann niemand mehr den Aufklärern Voreingenommenheit vorwerfen. Und die beiden übernehmen den Fall. Das Duo ermittelt wie in dem bereits gelösten Mord von Witebia wieder einmal in perfekter Ergänzung und Zusammenarbeit. Gerade Fidelma gerät durch ihre ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden mal wieder in einige nicht ungefährliche Situationen und das macht die Geschichte wieder einmal spannend. Der historische Rahmen, das prächtige oder manchmal auch protzige Rom der frühen christlichen Kirche, bildet einen ungewöhnlichen und interessanten Schauplatz. Der Fall an sich erinnert jedoch ein wenig an einen Agatha-Christie-Roman. Der Mord ereignete sich in einer Etage des Gästehauses des Lateranpalastes. Und genau dort wo die Begleiter des Bischofes auch untergebracht wurden, ist auch der Mörder zu suchen. Also ein sehr eingeschränkter Kreis an möglichen Tätern; das typische „Wer war es?“. Was das dieses kleine Manko wieder wett macht, ist die Auflösung, die trotz des eingeschränkten Kreises, nicht einfach gestrickt ist. Denn nicht jeder der Tatverdächtigen und auch das Opfer ist das was er zu sein scheint. Und das bringt Spannung und Würze in diesen Fall von Fidelma und Eadulf. Datenbank:0.0010 Webservice:0.0702 Querverweise:0.1422 Infos:0.0010 Verlag,Serie:0.0122 Cover:0.0001 Meinungen:0.0015 Rezi:0.0002 Kompett:0.2286 |  |  | | 
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Gut) | Anspruch: | | (Anspruchsvoll) | Spannung: | | (Spannend) | Brutalität: | | (Vertretbar) | |  | | Sprache: | Deutsch | Ort: | Italien | Zeit: | 664 | Serie: | Fidelma | Autor: | Tremayne, Peter | Verlag: | Aufbau, Berlin | Erschienen: | Jan. 2003 | Kritiker: | Christina | ISBN: | 3-746-61962-9 | ISBN(13): | 978-3-7466-196-10 | EAN: | 97837466196210 | Typ: | Taschenbuch | |  | | Wer sich als Leser/in in Peter Tremayne´s Hände begibt, der befindet sich in erstklassig stimmiger und sehr gut recherchierter Umbebung. Denn der auf keltische Geschichte und Kultur spezialisierte Historiker, weiß wovon er schreibt, wenn er seine Protagonistin "Fidelma" durch das Irland des 7 [mehr] |  | | Schwester Fidelma von Kildare, Tochter Failbe Flanns lebt im Irland des 7. Jahrhunderts. Sie ist die Schwester des Königs von Cashel und ist "dálaigh" bei Gericht im Range eines "anruth", wobei sie die Funktion einer Richterin einnimmt, die selbständig auf Wahrheitssuche auszieht. [mehr] |  | |