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Der Mond von Gomrath

Garner, Alan

Rezension von Dominik Cenia

Die phantastische Literatur hat es heutzutage vor allem bei den jungen Lesern relativ schwer. Nebst Harry Potter un den durch die Filme Salonfähig gemachten Herr der Ringe, reicht der Blick vieler Leser leider nicht weit über den Tellerrand hinaus. Dabei sind es gerade die in meinen Augen die sogenannten Jugenbücher, die auf ihre gänzliche eigene Art und Weise junge Leser in den Bereich der phantastischen Literatur einführen können. Jenseits des Merchandising-Rummels und der „Vervisualisierung“ (keine Ahnung ob es dieser Wort gibt...ist wohl eine Eigenkreation) bleibt nur der reine Text, und die Aufforderung an den Leser seiner eigenen Bilder zu erschaffen.

Der Mond von Gomrath erzählt die Geschichte von Colin und Susan, und ihrer abenteuerlichen Reise durch eine magische Welt in der sich die Mystik der Kelten mit zeitgenössischer Fantasy vermischt. Der Roman ist mehr oder weniger die eigenständige Forsetzung von „Der Zauberstein von Brisingamen“. Der Autor Alan Garner bemüht sich zwar diese Eigenständigkeit zu gewährleisten, doch aufgrund verschiedener Rückgriffe auf Ereignisse aus dem ersten Buch gelingt dies leider nicht immer.

Das Böse ist zurück. Und scheint England frei umherspuken zu können. Und nur mit Hilfe der Zwerge und Feen sowie eines Amuletts aus Feenhand nimmt Susan den Kampf gegen die die Hexe Morrigan auf. Doch bis zu dem endgültigen Sieg über das Böse muss die kindliche Heldin noch häufig ihren Mut beweisen, und über ihren eigenen Schatten hinauswachsen. Nur dann kann sie die Völker der mystischen Welt vor dem Untergang retten.

Schön und vor allem bildhaft geschrieben, weckt das Buch die Leselust. Schnell findet man sich mit Handlung, Orten und Personen zurecht ohne jemals aus dem Konzept zu kommen. Unterstützt wird das Lesevergnügen dabei von zwei umfangreichen Karten an Anfang und Ende des Buches, sowie von einem phantastischen Einband. Ich habe selten einen so schönen Einband für ein Jugendbuch gesehen. Wenn man bedenkt das man für den gleichen Preis bei anderen Verlagen höchstens einen Taschenbuch-Einband erwarten kann, lohnt sich das Werk gleich doppelt. Etwas kurz ist die Geschichte vielleicht geraten. Vor allem das Ende kommt dann doch etwas zu plötzlich. Leider.

Zusammen mit dem Vorgänger bekommt man jedoch eine schöne Geschichte geliefert, die junge oder eben auch jung gebliebene Leser begeistern wird. Eben „schöne“ Fantasy für zwischendurch. Kindlich und zauberhaft zugleich. Empfehlenswert!

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Ort:

England

Autor:

Garner, Alan

Verlag:

Freies Geistesleben, Stuttgart

Erschienen:

Aug. 2003

Kritiker:

Dominik Cenia

ISBN:

3-772-52242-4

ISBN(13):

978-3-7725-224-10

EAN:

97837725224210

Typ:

Hardcover

 

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