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Am Rande der Welt

Lerangis, Peter

Rezension von Heike Rau
Aus der Reihe "Antarktika"

Um nach Antarktika reisen zu können, braucht man ein ganz besonderes Schiff. Sein Rumpf muss dem Eis standhalten und der Bug muss Eisberge rammen können. Dazu kommen etwa 30 Mann Besatzung und drei Dutzend Hunde. Eine spezielle Ausrüstung und unglaublich große Vorräte müssen mitgenommen werden.

Der Arktisforscher Jack Winslow leitet das geheime Unternehmen. Kein Mensch soll ihm zuvorkommen. Er will der Erste sein, der den Südpol entdeckt. Als Geldgeber findet er den zwielichtigen Multimillionär Horace Putney, der ihn aber gehörig antreibt. Damit er nach dem Tod seiner Frau nicht erst für die Unterbringung seiner Söhne sorgen muss, schlägt Putney Jack vor, sie mitzunehmen. Andrew und Colin sind 15 und 16 Jahre alt. Dazu kommt auch noch der 21järige Sohn von Putneys Schwester. Doch seine wahren Absichten verrät er nicht. Philip fährt nicht zum Spaß mit, er hat allen Grund vom Erdboden zu verschwinden und nutzt diese Gelegenheit aus.

Die Mannschaft wird zusammengestellt, ohne dass den Männern von dem gefährlichen Unterfangen, zum Südpol zu reisen, etwas gesagt wird. Sie erfahren reichlich spät, ohne sich groß darauf einstellen zu können, von dem Vorhaben. Auch die Hunde, die endlich eintreffen sind in einem äußerst schlechten Zustand.

Trotzdem beginnt die Reise. Es wird kein spannendes Abenteuer. Es wird eine lebensgefährlich Mission, die nur unter Aufbietung aller Kräfte, einem weisen Entschluss und der Auflösung einer Meuterei zu einem halbwegs als gut zu bezeichnenden Ergebnis, jedoch zu keinem wirklichen Ende führt.

Trotz des eigentlich ausgezeichneten Plots lässt die Spannung an mancher Stelle etwas nach. Auch bei den Beschreibungen der Gefährlichkeit dieser kaum hoffnungsvollen Mission, der widrigen Umstände, der Gefühle der Beteiligten fehlt es etwas an Tiefgang.
Trotzdem ist das Buch lesenswert. Es ist interessant die zwei Brüder auf ihrer Reise zu beobachten und zu erfahren, wie sie diese Bewährungsprobe meistern.
Während Colin mit einem Teil der Mannschaft an Bord monatelang mitten im Eis an Bord des Schiffes aushalten muss, reist Andrew zu Fuß mit der restlichen Mannschaft über das Eis in Richtung Südpol. Beide schlagen sich mit ganz unterschiedlichen Problemen herum. In erster Linie geht es den beiden aber darum, sich zu behaupten und vor allem nicht aufzugeben.
Sehr gut gezeichnet ist die Kulisse von Antarktika. Die Unbilden des Wetters, die Stürme, das endlose Eis und die unglaubliche Kälte, dazu die lange Wartezeit auf dem Schiff, das Ausharren und scheinbar sinnlose Verrichten täglicher Arbeiten.

Ob die eigentliche Mission, die Ersten am Südpol zu sein, Erfolg hat, wird hier nicht verraten werden. Die Geschichte selbst wird weiter gehen. Das erfährt der Leser aber erst am Ende. Der zweite Teil heißt „Antarktika II – Gefangen im Eis“. Nach dem abrupten Ende des Buches heißt es also, warten auf das nächste.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(keine Angabe)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Zeit:

1909

Serie:

Antarktika

Autor:

Lerangis, Peter

Verlag:

Carlsen, Hamburg

Erschienen:

Aug. 2003

Kritiker:

Heike Rau

ISBN:

3-551-58098-7

ISBN(13):

978-3-5515-809-6

EAN:

9783551580986

Typ:

Hardcover

 

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