 | Am Kreuzweg Kenson, StephenRezension von Philipp “Amboss” Spreckels Aus der Reihe "Shadowrun" Wenn die Schatten der Vergangenheit versuchen die Zukunft in Brand zu setzen.Talon ist ein respektierter Magier in den Schatten, der es sogar geschafft hat ein Mitglied des berühmten Assets-Teams zu werden. In der Hauptstadt der UCAS dem glorreichen Washington DC. mangelt es ihm eigentlich an nichts. Die Bezahlung ist gut, er arbeitet mit einem eingeölten Team zusammen und die Schattenläufe von Assets halten ihn auf Trab. Doch dies soll nicht lange anhalten. Denn die dunklen Geheimnisse seiner Vergangenheit lassen Talon nicht los. Es zieht ihn zurück in seine Heimatstadt. Boston, der neün wirtschaftlichen Hauptstadt der UCAS. Dort wo Richard Villers und andere Giganten ihre Millionen machten wuchs Talon in den Gassen der Armenviertel auf. Er wäre wahrscheinlich in einer der örtlichen Gangs und deren Kleinkrieg stecken geblieben. Wenn da nicht ein Straßenmagier Taon’s magisches Potential entdeckt hätte. Doch auch Andere Parteien waren an seinem potentiell gewinnbringenden Tänt interessiert. Ein Magier namens Garnoff versuchte Talon in eine Universität zu bringen um ihn in die Konzernwelt zu integrieren. Doch Talon floh zurück in die Strassen um mit seinem Mentor die Magie zu erlernen. Eben dieser Magier Garnoff scheint sich nach so langen Jahren wieder für Talon zu interessieren. Trouble eine Dekkerin teilt ihm dies mit. Nun muss unser Protagonist auf die harte Art realisieren, das ihr Nickname nicht ohne Grund Trouble ist. Was will Garnoff nach so vielen Jahren? Auf welcher Seite steht Trouble und warum will die Yakuzza sowie eine mysteriöse Sekte Talon lebendig fangen? Hat es womöglich mit dem Tod seines früheren Mentors zu tun könnte es sein, dass der Mörder wieder auf der Jagd ist? Eins ist sicher: Irgendjemand, der Taon sehr gut kennt will ihn unter seine Kontrolle bringen, jemand sehr vertrautes.Am Ende läuft es auf einen großen Showdown hinzu. Talon muss sich den Fehlern und Ängsten seiner Vergangenheit stellen. Durch die dunklen Gassen, gläserne Wolkenkratzer und stinkenden Katakomben Boston’s; “Auf dem Kreuzweg” überrascht mit einer detailreichen Atmosphäre. Stephen Kenson versteht es warhaftig den Verstand des Lesers in dieses neü Boston zu entführen. Was mir sehr an diesem Roman gefiel, waren die detailreichen Charaktere und die atmosphärische Beschreibung Bostons. Viele Autoren des SR-Zyklus verlieren sich in seiten-langen Beschreibungen von Kämpfen, Stunts und physikalischen Paradoxen. Nicht so “Am Kreuzweg”; Hier achtet Kenson sehr darauf, dass Taon’s innerer Konflikt ghut belichtet wird. Zudem wird eine im Shadowrun Universum noch fast unerkundete Stadt betrachtet, Boston. Dies verleiht dem Roman einen eigenen Stil und lies Kenson relativ viel Freiheit. Diese hätte er nicht in dem schon etwas abgenutzten Seattle gehabt. Und ED-SR-Crossover Gegner aufgepasst: Obwohl Talon ein Mitglied von Assets ist, wird in diesem Buch nicht das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel stehen.Das einzige was mich an diesem Buch etwas störte, war der etwas leicht zu durchschauende Plot. Wenn erst einmal herraus ist wer hinter den Entfürhungsversuchen steckt, verliert der Roman etwas an seinem Detektiv-Charme. Für Fans des Romans gibt es bereits Nachschub: Ragnarock und Zeit in Flammen sind zwei weitere Romane die sich um Talon und sein Leben in den Schatten drehen. Nachfrage/ Tipp: Wenn man den Shadowtalk der Shadowrun Quellenbücher genau folgt kann man den einen oder andere Kommentar des Magiers nachlesen. Datenbank:0.0019 Webservice:0.0697 Querverweise:0.1363 Infos:0.0008 Verlag,Serie:0.0006 Cover:0.0133 Meinungen:0.0015 Rezi:0.0003 Kompett:0.2246 |  |