| |  | Das vierte Opfer Rezension von Karla Aus der Reihe "Van Veeteren" Hauptkommissar Van Veeteren macht Urlaub am Meer, als er von seinem Vorgesetzten nach Kaalbringen beordert wird, die dortige Polizei um den kurz vor der Pensionierung stehenden Polizeichef Bausen bei einer Morduntersuchung zu unterstützen, denn der "Henker" hat erneut zugeschlagen. Sein erstes Opfer war ein kleiner Gewohnheitsverbrecher, der gerade mal wieder aus dem Gefängnis entlassen worden war. Jetzt wurde ein zwielichtiger Immobilienmakler das zweite Opfer. Beiden wurden von hinten mit einer Art Axt der Kopf fast vom Körper abgetrennt. Zwischen den beiden ersten Morden scheint es ebenso wenig eine Verbindung zu geben, wie zu dem dritten Opfer, einem jungen Arzt aus einer angesehen Familie. Auch die Tatsachen, daß der "Henker" seine Tatwaffe bei seinem drittem Opfer zurückläßt, hilft nicht weiter. Auf der Suche nach der Verbindung zwischen den Opfern, findet Van Veeteren Unterstützung und Anregung beim Schachspiel und Wein in den Gesprächen mit Polizeichef Bausen. Und dann verschwindet die Polizeiinspektorin Beate Moerk spurlos, nachdem sie eine Nachricht hinterlassen hat, daß sie dem Täter auf der Spur ist. Wird sie das vierte Opfer? Die Auflösung des Falles ist logisch und erfolgt spannend, aber unspektakulär. Es gibt genug Zeichen, die einen selbst zu dem Mörder führen und man möchte schließlich zurückblättern und die Hinweise finden, die man vorher nicht in den richtigen Zusammenhang gebracht hat. Interessant sind die Gedanken der drei Hauptakteure Van Veeteren, Kommissar Münster und Inspektorin Moerk, die einem Einblick nicht nur in die Überlegungen zum Fall, sondern auch in das Privatleben der Personen gewähren. Van Veeteren löst den Fall auf seine ihm eigene ruhige, nachdenkliche, manchmal fast melancholische Art durch intensive Betrachtung und Nachdenken über die Fakten, denn irgendwann gibt es genug Informationen, man muß sie nur noch in den richtigen Zusammenhang bringen.
Eure Meinungen:
| Ich finde das Buch einfach klasse! Es hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Ein dickes Lob an den Autor und ich hoffe ich kann noch mehr solche guten Bücher von ihm lesen. [Nicole] | | Mir hat der knappe Stil gefallen und daß nicht alles so breit ausgewalzt wurde (gerade mal 300 Seiten). Leider war schon ziemlich früh klar, wer der Mörder ist, so daß etwas die Spannung fehlte. [Monika] |
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Gut) | Anspruch: | | (Anspruchsvoll) | Spannung: | | (Spannend) | Brutalität: | | (Vertretbar) | |  | | Sprache: | Deutsch | Ort: | Fiktive Mischung aus NL, B, D | Serie: | Van Veeteren | Autor: | Nesser, Hakan | Verlag: | btb, München | Erschienen: | Jan. 1999 | Kritiker: | Karla | ISBN: | 3-442-75030-x | ISBN(13): | 978-3-4427-503-6 | EAN: | 9783442750306 | Typ: | Taschenbuch | |  | | Hakan Nesser wurde 1950 geboren und hat 2 Kinder. Der Schwede ist Oberstufenlehrer für Schwedisch, Englisch und Geschichte. Er schrieb zunächst Schulsketche [mehr] |  | | Hauptkommissar Van Veeteren beleuchtet einen Fall von allen Seiten, denn er geht davon aus, daß man irgendwann genügend Fakten erhalten hat, um den Fall zu lösen. Mehr Informationen verwirren dann nur noch und lenken ab. Seine Intuition ist nach etlichen Jahren im Dienste der Polizei so entwickelt, daß er in 19 von 20 Fällen sagen kann, ob der Verdächtige der Täter ist. [mehr] |  | |