| |  | Das Steinbett - Ann Lindells größter Fall Eriksson, KjellRezension von Christina Aus der Reihe "Ann Lindell" Ann Lindell ist Kriminalkommisarin bei der Polizei im schwedischen Uppsala. Sie ist Mitte dreißig und hat sich gerade von ihrem Partner getrennt und ihr Chef verläßt sich auf ihre gute Arbeit und ihr Engagement. Sie wird mit ihrem Kollegen Sammy Nilson zu einem Unfall mit Fahrerflucht gerufen. Bei diesem Unfall kam eine Mutter mit ihrem Kind ums Leben. Da jedoch ebenfalls zu diesem Zeitpunkt der Ehemann der Frau und Vater des Kindes verschwunden ist, geht die Ermittlungsbehörde von keinem Unfall, sondern von Mord aus. Hauptverdächtiger ist der verschwundene Ehemann. Die Ermittlungen führen zunächst in den Kreis der Familie sowie auch in die Firma in der der Ehemann als Mitinhaber gearbeitet hat. Das erste was Ann Lindell weiterführt ist ein Tagebuch der Toten. Hierin findet sie den Hinweis, daß die scheinbar perfekte Ehe, doch nicht so perfekt war. Es muß eine weitere Frau im Leben des verdächtigen Ehemannes gegeben haben. Nach weiteren Ereignissen wird der Fall jedoch als Familiendrama zu den Akten gelegt. Doch der ganze Fall ist noch sehr viel komplexer und zieht noch weitere Kreise. Neben dieser Haupthandlung gibt es noch einen Nebenschauplatz und das ist das Privatleben von Ann Lindell. Ihre Trennung von ihrem Freund Edvard läßt sie über viele Dinge ihres Alltags nachdenken und sie ist sich auch nicht sicher, welcher zukünftige Weg, ob beruflich oder privat, der richtige für sie ist. Doch diese Nebenhandlung bleibt am Rande, zieht zwar leichte Kreise in den Fall, wird aber nie aufdringlich. Im Gegensatz zu manch anderen Krimis, ein angenehmer Zwischenpart. So wie eigentlich die komplette Geschichte in einer Erzählweise geschrieben ist, die sich einfach gut lesen läßt. Kurz und schnörkellos, aber vor allem spannend. Und scheinbar auch sehr realistisch, denn für den ersten Fall von Ann Lindell wurde von der Stockholmer Polizei die Arbeit der Kriminalkommissarin als höchst authentisch gelobt. Das spricht also auch für Qualität. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen. Nicht zu vergessen die Atmosphäre der Geschichte, beschrieben anhand der schwedischen Stadt Upsala und deren ländliche Umgebung. Kurz und gut ein guter Krimi in einer schönen Erzählung mit interessanten und sympathischen Figuren, die nicht abgehoben und unrealistisch sind, sondern einfach wirklich. Für Liebhaber des skandinavischen Krimis auf jedenfall eine neue lesenswerte Reihe. Leider ist dies aber das 3. Buch der Reihe mit Ann Lindell. Die vorherigen beiden sind leider nicht in deutsch veröffentlicht worden. Man kann nur hoffen, dass dies noch folgt.
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Gut) | Anspruch: | | (Anspruchsvoll) | Spannung: | | (Spannend) | Brutalität: | | (Vertretbar) | |  | | Sprache: | Deutsch | Ort: | Schweden | Zeit: | 2000 | Serie: | Ann Lindell | Autor: | Eriksson, Kjell | Verlag: | Kiepenheuer, Leipzig | Erschienen: | Aug. 2002 | Kritiker: | Christina | ISBN: | 3-378-00648-X | ISBN(13): | 978-3-3780-064-5 | EAN: | 9783378006485 | Typ: | Hardcover | |  | |