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Das Phantom der Oper

Leroux, Gaston; Gruppe, Marc

Rezension von Cronn
Aus der Reihe "Gruselkabinett"

Es gibt Romane, die man kaum kennt, obgleich ihr Stoff weltweite Verbreitung gefunden hat. Einer davon ist Gaston Leroux „Das Phantom der Oper“.
Veröffentlicht im Jahr 1909 als Fortsetzungsroman in der Zeitung „Le Gaulois“, wurde „Das Phantom der Oper“ schnell zu einem medialen Erfolg. Mehrere Bühnenfassungen existieren hiervon, darunter als bekannteste die Musical-Fassung von Andrew Lloyd Webber. Auch verschiedene Filmprojekte wurden davon inspiriert. Die bekannteste Variante ist dabei der Film aus dem Jahr 1925, in welchem der Stummfilmstar und „Mann der 1000 Gesichtern“ Lon Chaney als Phantom zu sehen ist.
Auch die Hörspiel-Schmiede Titania-Medien hat sich der Romanvorlage angenommen und ein Hörspiel produziert. Nachfolgend soll eine Inhaltsbeschreibung aufgeführt werden, ehe die Kritik des Hörspiels erfolgt.

Inhalt:
„Frankreich 1880: In der Pariser Oper treibt ein Phantom sein Unwesen. Niemand kennt sein Gesicht, das stets hinter einer Maske verborgen bleibt. Die neuen Direktoren erkennen schnell, dass es sehr gefährlich ist, sich den Wünschen des Phantoms zu widersetzen. Als die vom Phantom protegierte Sängerin Christine Daaé ihrer Jugendliebe Raoul de Chagny wiederbegegnet, bahnt sich eine Katastrophe an. In den Katakomben unter der Oper kommt es zur Demaskierung ...“
Die Inhaltsbeschreibung ist vollauf ausreichend, so dass sofort zur Kritik übergegangen werden kann.

Kritik:
Das Hörspiel „Das Phantom der Oper“ macht nahezu alles richtig. Marc Gruppe hat es verstanden, die richtigen Passagen des Romans auszuwählen und zu kürzen, so dass eine griffige Adaption entsteht, welche einen Spannungsaufbau zulässt. Einzig die Rückblende ist nicht vollauf geglückt. Hier fehlt eine soundtechnische Überleitung, damit der Zuhörer das Gesprochene schneller als Rückblende in die Vergangenheit auffassen kann.
Ansonsten ist das Drehbuch tadellos und man kommt in den Genuss all der bekannten und beliebten Szenen, wie beispielsweise dem Maskenball (wobei schon in den Originalroman eine Hommage an E.A.Poes „Die Maske des Roten Todes“ von Leroux eingewoben wurde, die auch im Hörspiel sich wiederfindet), dem Lüster-Sturz und den Fallen unter der Oper. Tadellos!
Auch die Sprecher machen ihre Aufgabe sehr gelungen. Mit dabei sind viele Legenden aus dem Hörspielbereich, u.a. Dagmar von Kurmin, Torsten Michaelis (u.a. dt. Stimme von Wesley Snipes und Sean Bean), Marie Bierstedt (Kate Beckinsale & Kirsten Dunst), Ursula Heyer (Joan Collins), Patrick Winczewski (Tom Cruise), Charles Rettinghaus (Jean-Claude van Damme), Evelyn Maron (Kim Basinger), Arianne Borbach (Catherine Zeta-Jones), Detlef Bierstedt (George Clooney), Joachim Tennstedt (John Malkovich), Christian Rode (Sean Connery), Dagmar Altrichter (Elizabeth Taylor), Jürg Löw, Kammerschauspieler Heinz Ostermann, Heide Jablonka, Herbert Schäfer, Charlotte Mertens und Lucas Mertens.
Die Soundabteilung hat ganze Arbeit geleistet. Das wird vor allen Dingen daran deutlich, dass die Episoden von spannungsfördernden musikalischen Versatzstücken beendet werden. Auch die Soundeffekte funktionieren wunderbar, einzig bei der Ballszene ist der sich wiederholende Loop der Hintergrundgeräusche etwas auffällig, was künstlich wirkt.

Fazit:
„Das Phantom der Oper“ ist eine sehr gute Umsetzung des Originalromans, die nur durch winzige Kleinigkeiten schwächelt, die aber im Gesamtkonzept nicht ins Gewicht fallen.
Gerne mehr davon!

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Spannend)

Brutalität:

(Jugendfrei)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Gruselkabinett

Autor:

Leroux, Gaston

Verlag:

Titania Medien

Erschienen:

Mai. 2005

Kritiker:

Cronn

ISBN:

3-785-73243-0

ISBN(13):

978-3-7857-324-4

EAN:

9783785732434

Typ:

Hörspiel

 

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