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Monty Python: Almost the Truth – The Lawyers Cut

Jones, Bill; Parker, Alan G.

Rezension von Cronn

BLU-RAY REZENSION:

In den sechziger Jahren herrschte in Großbritannien noch eine Atmosphäre der Muffigkeit: Die Queen war von allerhöchster Respektabilität, die Autoritäten in Schulen, Gerichten und Ämtern standen kaum nach und allgemein war das Leben von Spießigkeit geprägt.
Auch in Sachen Humor taten sich die Briten schwer, sich von der allgemeinen Biederkeit zu lösen.
Erst mit der Comedy-Truppe namens „Monty Python“ hat sich dies schlagartig geändert. Der abstruse, subversive und immer auch ein wenig schwachsinnige Humor der Pythons, wie sie bald genannt wurden, war innovativ und neuartig. Er weckte eine ganze Generation aus ihrem Dornröschen-Schlaf und trug wesentlich dazu bei, dass Großbritanniens Humorlandschaft auf der ganzen Welt bekannt wurde.
Mit „Monty Pythons Flying Circus“ wurde eine Serie ins Leben gerufen, die heute Kultcharakter besitzt. Viele der Sketche sind Allgemeingut geworden und werden häufig im Sprachgebrauch (besonders intellektueller Kreise) verwendet.
In den siebziger Jahren verzückte und schockierte Monty Python durch ihre Filme. Allen voran „Das Leben des Brian“, aber auch „Die Ritter der Kokosnuss“ sind zu erwähnen. Später wurde es etwas stiller um die Truppe. In den frühen 80er Jahren machten sich die einzelnen Mitglieder daran, ihre Solokarrieren voranzutreiben.
Mit Filmen wie „Bandits“ oder „Brazil“ erreichte Terry Gilliams ein Millionenpublikum. John Cleese war vor allem als Darsteller erfolgreich, so z.B. in „Ein Fisch namens Wanda“ an der Seite seines Kollegen Michal Palin.
Nun ist eine Dokumentation über die Comedy-Truppe erschienen, die es wirklich in sich hat.

Klappentext:
„Endlich ist die komplette Geschichte von Monty Python zum allerersten Mal (oder doch zumindest zum ersten Mal seit dem 30. Jubiläum) erhältlich. Dabei geht es keineswegs nur um Papageien, den Gral und Brian. Dies ist die detaillierte und wahre (okay, zugegeben, die fast wahre) Geschichte - und zwar genauer gesagt sechs verdammte Stunden lang, plus DVD-Extras - direkt aus den Mündern von John Cleese, Michael Palin, Terry Jones, Eric Idle, Terry Gilliam sowie - Dank schier unglaublicher recherche und komplett analoger, undigitalisierter Archive - Graham Chapman. Sie alle sind dabei, sogar der Verblichene!
Auch wenn Sie nicht die spanische Inquisition erwartet haben (wer rechnet schon damit?) - hier ist sie! Und sie dreht sich nicht ausschließlich um die Meinungen der Pythons. Eine Riege von tausenden (na ja, hunderten; oder vielleicht doch eher im zweistelligen Bereich) Protagonisten hat sich zusammengefunden. Manche mögen herausgeschnitten worden sein, aber Sie können sich darauf verlassen, dass jeder einzelne von ihnen interviewt wurde.

Meine Damen und Herren, wir freuen uns, Ihnen das umfassendste, bis ins letzte Detail ausgefeilte und hervorragend zusammengestellte "letzte Wort" über Monty Python präsentieren zu dürfen. Zumindest bis zum nächsten Mal.
Bitte beachten Sie, dass kein Anwalt die Entstehung dieses Films überlebt hat.“

Kritik:
„Monty Python: Almost the Truth – The Lawyers Cut” heißt die Dokumentation über die Comedy-Anarchos von Monty Python. Bill Jones, Alan G. Parker und Ben Timlett haben sich aufgemacht, die ultimative Rückschau für alle Monty-Python-Fans zu erstellen.
In mehr als sieben Stunden geben die Mitglieder Einblicke in die Entstehung und den Fortbestand der Comedy-Truppe.
Dabei wird die Erzählung der Mitglieder stets von Filmeinspielungen unterbrochen, welche historische Aufnahmen zeigen. Teilweise wurden diese Filme noch nie einem größeren Publikum zugänglich gemacht. Aber natürlich sind auch berühmte Filmschnipsel dabei, wie der Papageien-Sketch oder die „Proust Competition“.
Den Machern gelingt das Kunststück die Dokumentation zu keiner Zeit langweilig werden zu lassen. Das schaffen sie, indem auch andere Comedians zu Wort kommen und ihre Sicht auf die Pythons berichten. Witzig: Mit dabei ist auch Bruce Dickinson, Frontmann von „Iron Maiden“!
Jeder Monty-Python-Fan kommt hier auf seine Kosten und erhält den tiefblickendsten Einblick in die Truppe, der jemals existierte.

Bonusmaterial:
Auf der Blu-Ray sind folgende Boni enthalten: Outtakes, Extended Interviews und Terry Gilliam Picture Gallery.

Bild und Sound:
Die Bildqualität der Blu-Ray ist hervorragend. Auch im Bereich des Sounds gibt es kaum etwas auszusetzen. Obwohl die Vorlagen oftmals aus den analogen sechziger und siebziger Jahren stammen, sind sie dennoch gut auf das neue Medium transportiert.
Die neu gefilmten Sequenzen sind selbstverständlich in bester Qualität vorhanden.

Fazit:
„Monty Python: Almost the Truth – The Lawyers Cut” ist eine Dokumentation, welche der 40-jährigen Geschichte der Comedy-Truppe wahrhaft würdig ist. In aller Breite wird die Historie der Pythons beleuchtet und auch die Bedeutung für den zeitgenössischen britischen Humor wird nicht unterschlagen. Ganz im Gegenteil: „Monty Python: Almost the Truth – The Lawyers Cut” zeigt, welche große Wirkung die Serie “Monty Pythons Flying Circus” und die nachfolgenden Python-Filme auf die britische Szene gehabt hat, die bis heute noch nachwirkt.
Somit ist „Monty Python: Almost the Truth – The Lawyers Cut” für alle Monty-Python-Fans ein wahres Freudenfest. Kaufempfehlung!

Cronn

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Unterhaltsam)

Spannung:

(keine Angabe)

Brutalität:

(Jugendfrei)

Ton:

(Gut)

Bild:

(Gut)

Menüs:

(Extrem gut)

Ausstattung:

(Gut)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Autor:

Jones, Bill

Verlag:

Edel Germany GmbH

Erschienen:

Okt. 2009

Kritiker:

Cronn

Typ:

DVD

 

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