 | Grenzpatrouille - Die Simulation Valu SoftRezension von Bernd Schneider Die Idee des Spieles ist einfach. Man muss im Stil von typischen Simulationen wie Rollercaster Tycoon seinen "Themenpark" managen. Nur handelt es sich hier um einen "speziellen" Park. Der Spieler soll nämlich im Auftrag der Regierung die amerikanische Grenze gegen Schmuggler, Kriminelle und illegale Einwanderer verteidigen. Hierzu ist es nötig Schranken zu steuern, Überwachungstürme zu bauen und natürlich Beamte zu beschäftigen und weiterzubilden. Die Auswahl an Gebäuden die man errichten kann ist recht überschaubar doch das hängt eher an der Thematik des Spiels. Schließlich gibt es nicht allzu viele verschiedene Bauten um eine Grenze zu bewachen. Der Realitätsgrad des Spiels ist allerdings bewundernswert hoch. Es gibt Techniker, Ärzte, Mechaniker und sogar Suchhunde die man beschäftigen kann und geschickt steuern muss um eine Chance gegen die teilweise hohe Anzahl an Kriminellen Subjekten zu haben, die mehr oder weniger geschickt über die Grenze stürmen.
Technik Nun kommt das Spiel leider an seinen wunden Punkt. Die Steuerung ist zwar völlig normal für diesen Spieltyp, also komplett Maus basiert, aber eine Einführung in das Spiel ist nicht vorhanden. Die Anleitung liegt als .html Datei auf der DVD vor, erklärt aber viel zu wenig und vermittelt leider nicht einmal die vollständigen Grundlagen. Startet man im Hauptmenü ein neues Spiel, egal ob Endlosspiel oder Einzelszenario, so wird man ohne jegliche Kenntnis vom Spielprinzip sofort an die "Front" geschickt und schaut sich erstmal verwundert um, weil man zuerst keine Ahnung hat was man eigentlich machen soll. Man muss schon einiges an Erfahrung mit solchen Spielen haben um überhaupt den Nerv zu haben weiter zu spielen. Nach und nach lernt man dann per "lerning by doing" die Grundzüge.
Die Grafik von Grenzpatrouille - die Simulation entspricht zwar nicht den aktuellen Highlights wie man sie bei Prototype oder Fuel finden kann, doch tut das dem Spielspaß keinen Abbruch. Die etwas eckigen Modelle und die simple Landschaft verwundern einen Spieler der auf neueste Grafik-Engine hofft zwar zuerst doch geht es hier mehr um die Spieltiefe und die schwierige Aufgabe die Grenze zu schützen und nicht darum schöne Landschaften zu betrachten. Sound und Musik spielen ebenfalls in der Liga "zweckmässig" und dort höchstens auf einem Tabellenplatz im Mittelfeld.
Spielspaß Der Spaß beim ersten Spielstart hält sich leider in Grenzen, da man mit der Steuerung zuerst restlos überfordert ist. Hat man sich jedoch erst einmal eingelebt, gewinnt man mehr und mehr Freude an dem Kampf gegen das Verbrechen. Auch der Dauerspielspaß kann durch das Endlosspiel gut aufrecht erhalten werden, so wie man es von Tycoon-Spielen gewöhnt ist.
Fazit: Wer sich Grenzpatrouille - die Simulation zulegt, sollte keine weltklasse Grafik erwarten und sich bestenfalls bereits mit solchen Spielen auskennen. Hat man den anfänglichen Schock über die nicht vorhandene Einleitung überwunden und hält solange durch, bis man die Steuerung im Griff hat, erlebt man ein eigentlich wirklich gutes Spiel. Man findet sowohl einen sehr hohen Realitätsgrad vor, als auch eine durchgehend gut umgesetzte Grundidee. Während man versucht von in Untersuchungshaft gehaltenen Häftlingen per Verhör Informationen zu erhalten, muss man gleichzeitig darauf achten, dass keine Schlange am Grenzbaum entsteht. Kontrolliert man gerade die Papiere einer Gruppe auffällig erscheinender Fußgänger hat man seine liebe Not damit, einen verwundeten Beamten am anderen Ende der Karte medizinisch zu versorgen. Beim Versuch diese Probleme zu beheben sieht man auch gerne über Mängel wie Grafik und Steuerung hinweg. Grenzpatrouille - die Simulation ist somit ein durchaus gutes Spiel mit einer tollen und Grundidee und gewissen Mängeln bei der Umsetzung.
USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
Systemanforderungen: (PC, minimal) Windows® XP/Vista, Athlon®- / Pentium 4®- oder vergleichbarer Prozessor mit 1 GHz, 512 MB RAM Speicher, 32 MB 3D-Grafikkarte, 16-Bit-Soundkarte, DVD-Laufwerk, DirectX 9.0c kompatible Hardware, Maus und Tastatur
Screenshots: Grenzpatrouille - Die Simulation (PC)
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Eure Meinungen:
| sagt:@ Steadfan:Ich will nicht „peradforadmaadtiadver Wideradspruch!“ rufen – aber fe4nd‘ es schon spanadnend zu fraadgen, wie sich Dirk Baecker veradhaladten haben wfcrde, he4tte er seine Theadsen nicht nur als funkadtioadnal und streitadbar, sonaddern auch als noradmaadtiv bergifadfen. Anders: ich kann und will seine Theadsen hier nicht veradteiaddiadgen und Herr Baecker wird mutadmadfadlich nicht komadmenadtieadrend in dieadsem Komadmenadtarstadrang aufadtauadchen (vgl. „[Wisadsenadschaftadler] wagen sich mit der Zehenadspitze hinadein, aber ganz voradsichadtig und so, dass es blodf nicht aufadfe4llt“, Kusadaadnowadsky oben, ) und seine Theadsen veradteiaddiadgen – daffcr gibt es ja am Ende wohl auch das erwe4hnte Sommer-Camp. ;-)Nur zwei Dinge: Zum einen spreadchen wir, wie oben von Jonas erwe4hnt, von dcberadlaadgeadrunadgen, nicht Ersetadzunadgen. Die ne4chste Geselladschaft ist folgadlich nicht „totale Situaadtion“ (wie in Deiadner Kriadtik der ersadten These angeaddeuadtet); aber relaadtiv zur modern-linearen Form der bfcroadkraadtiadschen Dokuadmenadtaadtion (Akte, Proadtoadkoll, Monoadgraadphie) gewinadnen an Bedeuadtung. c4hnliadche Erwaradtunadgen wird man mit Blick auf Erwaradtungsadstrukadtuadren haben kf6nadnen: Lauadfend getrigadgert von proadgnosadtiadzieradten Kriadsen, die ja eh der Noradmaladzuadstand sind. Hey, die Kuladturadform bezeichadnet Baecker als „Sysadtem“! Der Autoadpoadieadsis ist’s egal, ob Du auf Basis von hisadtoadriadscher Erfahadrung oder zukfcnfadtig zu erwaradtenadder Krise rechnest…Zum andeadren hat Dirk Baecker offenadkunaddig die Netz-Spielregeln erkannt: Sein Paper und der resuladtieadrende Furor sind musadteradgfcladtige Kennadzeiadchen viraadler Weradbung. Was erzeugt Dynaadmik in Netzadwerkadstrukadtuadren? Konadtoadveradsen. Tusch! Dieadser zweite Punkt kann (und soll!) nicht ffcr die Richadtigadkeit der 15 Theadsen spreadchen – eine soladche Lesadart erinadnerte dann auch eher an – aber ein Feldforschungs-Testlauf Dirk Baeckers unter dem Gesichtsadpunkt eines „Kontroverse-Stresstests“ („Conadtroadveradsies, like proadjects but with a negaadtive twist, probe for what is posadsiadble, for who can musadter what kind of power, what issues and what people may endure to eitadher argue or be argued about and for how long.“ ders.,, 2011) ist nicht undenkbar. @ Torsadtena0Kogge:Danke ffcr die umfangadreiadchen sozioadloadgieadhisadtoadriadschen Erge4nadzunadgen! Sie beleadgen in gewisadser Weise, dadf auch kfcnfadtig mit Geschichte gerechadnet weradden wird – nicht nur, weil diese bei der Unteradscheiaddung und Bezeichadnung von Zukunft koproadduadziert wird. Ob das dann hinadreicht, um die Disadziadplin zu retadten, ist eine ganz andere Frage. Luhadmann entadschied sich meiadnes Wisadsens zu Beginn seiadner akaaddeadmiadschen Karadriere ffcr die Sozioadloadgie, weil man alles mit einem Binaddeadstrich veradseadhen und so Rechts-, Religions-, Wirtadschaftsadsoadzioadloadgie etc. pp. betreiadben konnte. Mit einer Geschichtsadwisadsenadschaft wird genau das wohl weiadteradhin mf6gadlich sein – inwieadfern sie releadvant (und bezahladbar, s.o.) sein wird, ist die anschlieaddfendea0Frage. [pZwIHBTO] |
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