 | Cycle of Fear: Prayer Beads Kawata, Okano,Shigehito Kusumoto,Masahira Naoki; Hara, Fumina; Endo, Masashi; Youki, TakashiRezension von sgo Aus der Reihe "Cycle of Fear" Prayer Beads ist die erste Folge dieser Serie und gleichzeitig auch die Namensgeberin der ersten DVD. Eine depressive junge Frau sitzt in ihrer abgedunkelten Wohnung herum, seitdem ihr Mann spurlos verschwunden ist. Eine Freundin möchte ihr helfen, hätte aber schon bald selbst noch viel dringender Hilfe nötig. Leider beschränkt sich diese Episode weitgehend auf die Wohnung als Schauplatz, und dort ist nicht wirklich viel zu erkennen. Die Auflösung der Geschichte hat überraschende Aspekte, aber irgendwie fehlte mir das gewisse Etwas bei der Episode. Man mag mich einen gefühllosen Klotz nennen, aber irgendwie konnte mich die depressive Stimmung der meisten Beteiligten nicht merklich erheitern. Vielleicht fehlte mir auch nur einfach der Zugang zu der Gefühlswelt verlassener Ehefrauen. Deutlich ansprechender fand ich da schon die zweite Folge mit dem Titel „Vending Machine woman“. Unbestrittene Hauptperson dieser Folge ist ein diabolischer Getränkeautomat, und einen dubioser aussehenden Getränkespender hat man nun wirklich selten gesehen. Ich würde ihn ja für den Oscar vorschlagen, aber leider erscheint sein Name noch nicht einmal im Vorspann der Serie. Diese ständige Diskriminierung technischer Gerätschaften ist wirklich empörend. Außerdem kann man hier den Streitereien eines jungen Paares verfolgen, bekommt sogar eine Andeutung von Sex zu sehen und kann sich an der Rache des unbelebten Objektes erfreuen. War alles recht unterhaltsam und hat mir gut gefallen. Besonders der Getränkeautomat… Die dritte Folge trägt den Namen „It´s me“ und zeigt die Untaten von zwei Tagedieben. Die jungen Männer bereichern sich mit dem altbekannten „Enkeltrick“ und erleichtern einsame alte Rentner um ihre Ersparnisse. Dies versuchen sie auch bei einer älteren Dame, welche allerdings ganz genau erkennt, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat… Auch hier gibt es eine unerwartete Auflösung der Geschichte, und man bewegt sich in eine ganz andere Richtung als vom Zuschauer erwartet. Allerdings fehlte mir hier ein wenig die versprochene „Fear“. Die Zusammenstellung der Episoden auf dieser DVD ist wahrhaftig recht gemischt, was sowohl das Sujet, die erzeugte Stimmung und auch die Qualität der schauspielerischen Leistung betrifft. Schließlich kann sich nicht jeder mit diesem begnadeten Getränkeautomaten messen.
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