| |  | Tod eines Unsterblichen Rezension von Jim Melzig Leider verspricht der paradox anmutende Titel des Romans mehr als der Inhalt hält. Franke schickt seinen Helden, den Neurologen Arvid, auf einen von einer obskuren Diplomatenclique beherrschten Planeten. Diese halten die restlichen Bewohner mit psychologischen Gaukeleien eines Krieges gegen imaginäre Feinde auf Trab. Eigentlich wollte Arvid nur einen tiefgefrorenen Professor zwecks Heilung und Wiederbelebung abliefern, doch nach der Havarie seines Raumschiffes gerät der Forscher in die Mühlen einer absurden planetaren Bürokratie. Arvid versucht das System zu analysieren, fällt unangenehm auf und kann Kontakt zu einer Gruppe Dissidenten aufnehmen. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, dass Regime zu stürzen. Die Idee einer Diktatur der Bürokraten, die Entwicklung und Fortschritt einstellt, die Aufrechterhaltung des status quo zur Staatsmaxime erkoren hat, ist zwar originell und reizvoll, doch leider kann der Autor dieser Hülle mit seinen zu nüchtern gestalteten Charakteren keinen Inhalt geben. Somit erleidet der Roman aufgrund eines Mangels an Erzählkunst einen empfindlichen Verlust an Spannung und Authentizität. Datenbank:0.0008 Webservice:0.1696 Querverweise:0.4487 Infos:0.0013 Verlag,Serie:0.0135 Cover:0.0080 Meinungen:0.0022 Rezi:0.0002 Kompett:0.6447 |  |  | | 
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Geht so) | Anspruch: | | (Anspruchsvoll) | Spannung: | | (Langatmig) | Brutalität: | | (keine Angabe) | |  | | Sprache: | Deutsch | Autor: | Franke, Herbert W. | Verlag: | Suhrkamp | Erschienen: | Jan. 1982 | Kritiker: | Jim Melzig | Typ: | Taschenbuch | |  | | Geborene wurde Herbert W. Franke im Jahr 1927 in Wien, Österreich. 1945-1951 studierte er an der Universität von Wien die Fächer Physik, Mathematik und Philosophie. Nach seinem Umzug nach Deutschland arbeitete er fünf Jahre in der Industrie, später als freier Mitarbeiter [mehr] |  | |