| |  | Waffensysteme des 21. Jahrhunderts Rezension von Jim Melzig Die „Waffensysteme des 21. Jahrhunderts“ ist eine kurze Abhandlung über die Militärgeschichte der Waffenentwicklung, die aus dunklen Kanälen der Zukunft in Lems Hände geraten ist. Zur Tarnung publiziert sie der Autor nun als Science Fiction. Das Büchlein mit rund 80 Seiten in Großbuchstaben ist kein Roman, sondern ein Essay, in dem Lem seine Visionen des technischen Fortschritts in der Kriegsführung vorstellt. Unter anderem geht es um sogenannte Synsekten, in gegenwärtigem Science Fiction Jargon würde man sie als Nanniten mit Schwarmintelligenz bezeichnen und Computerien, staatslenkende Computerzentren. Lohnt sich die Lektüre dieses Essays? Eindeutig nein. Der Autor verzichtet auf den ihm sonst eigentümlichen subtilen Witz und konzentriert sich auf pseudoevolutionäre Herleitungen seiner kruden Thesen, wodurch das Werk erstens langweilig und zweitens unplausibel wirkt. Das wenige Originelle in den Zeilen, recycelt Lem ein paar Jahre später wesentlich packender in einem seiner besten Romane: „Friede auf Erden“. Datenbank:0.0012 Webservice:0.0730 Querverweise:0.1551 Infos:0.0007 Verlag,Serie:0.0014 Cover:0.0001 Meinungen:0.0020 Rezi:0.0003 Kompett:0.2340 |  |  | | 
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Geht so) | Anspruch: | | (Anspruchsvoll) | Spannung: | | (Langatmig) | Brutalität: | | (keine Angabe) | |  | | Sprache: | Deutsch | Autor: | Lem, Stanislaw | Verlag: | Suhrkamp | Erschienen: | Jan. 1983 | Kritiker: | Jim Melzig | Typ: | Taschenbuch | |  | | Stanislaw Lem, geboren am 12. September 1921 in Lwòw, dem galizischen Lemberg, lebt heute in Krakow. Er studierte Medizin und war nach dem Staatsexamen als Assistent für Probleme der angewandten Psychologie tätig. Privat beschäftigte er sich mit Problemen der Kybernetik, der Mathematik und übersetzte wissenschaftliche Publikationen [mehr] |  | |