| |  | Der Atem der Sonne Rezension von Jim Melzig 19 Kurzgeschichten, teilweise nur zwei bis drei Seiten lang, sind in dieser Anthologie gebündelt. Aber nicht nur die mit dem Kurd-Laßwitzpreis 1984 geadelte Kurzgeschichte „der Atem der Sonne“ ist Franke außergewöhnlich gut gelungen, die Sammlung hat noch eine Reihe weiterer, unbedingt beachtenswerter Perlen zu bieten. Zu nennen sind „Layout für ein Gesicht“, „Notruf von Io“ und „Computerland“. Wie üblich beschäftigt sich der Physiker dabei mit der Überforderung des Menschen mit seiner von ihm selbst geschaffenen Technik, hier mit dem Computer als Dreh- und Angelpunkt. Frankes typisch nüchterner, fast schon sachlich zu nennender Stil, passt damit ganz hervorragend zur Thematik und lässt dabei nichts an Spannung und Ausdruckskraft vermissen. Wo andere Schriftsteller hunderte von Seiten benötigen, auch nur einen halbwegs vernünftigen Eindruck außerirdischer Welten zu vermitteln, der dann auch meist noch schwülstig und langweilig ausfällt, genügen Franke bereits wenige Sätze glaubhafte und plastische Stimmungsbilder von bizarren Welten wie zum Beispiel des Jupitermondes Io zu zeichnen. Damit ist „der Atem der Sonne“ ohne Ausnahme für die Franke-Sammlung zu empfehlen. Datenbank:0.0008 Webservice:0.1032 Querverweise:0.2913 Infos:0.0012 Verlag,Serie:0.0085 Cover:0.0005 Meinungen:0.0274 Rezi:0.0003 Kompett:0.4336 |  |  | | 
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Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß mit unseren Seiten, Euer Redaktionsteam, Mai 2002 | | | Gesamt: | | (Gut) | Anspruch: | | (keine Angabe) | Spannung: | | (Spannend) | Brutalität: | | (keine Angabe) | |  | | Sprache: | Deutsch | Autor: | Franke, Herbert W. | Verlag: | Suhrkamp | Erschienen: | Jan. 1986 | Kritiker: | Jim Melzig | Typ: | Taschenbuch | |  | | Geborene wurde Herbert W. Franke im Jahr 1927 in Wien, Österreich. 1945-1951 studierte er an der Universität von Wien die Fächer Physik, Mathematik und Philosophie. Nach seinem Umzug nach Deutschland arbeitete er fünf Jahre in der Industrie, später als freier Mitarbeiter [mehr] |  | |