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Shannara II - Die Elfensteine/Der Druide/Die Dämonen

Brooks, Terry

Rezension von Valentino Dunkenberger
Aus der Reihe "Shannara"

Wie so oft in Deutschland wurden bei uns auch die Bücher von Terry Brooks „Shannara“-Saga in mehrere kurze Romane aufgespalten. So Bestand zum Beispiel der englische Originaltitel „The Sword of Shannara“ aus den Bänden „Das Schwert von Shannara“, „Der Sohn von Shannara“ und „Der Erbe von Shannara“. Diese drei Bände stellten eine in sich abgeschlossene Geschichte dar, wurden dem deutschen Leser aber als Fortsetzungsbände präsentiert. Ähnlich – oder eigentlich genau gleich – verhielt es sich mit den nachfolgenden „Shannara“-Büchern von Terry Brooks. Der zweite Teil seiner großangelegten Fantasysaga, die in ihrem Anfangsstadium sehr stark an Tolkiens „Herr der Ringe“ erinnerte und auch von ebendiesem inspieriert war, kam im englischsprachigen Raum unter dem Titel „The Elfstones of Shannara“ auf den Büchermarkt. Die deutschen Verleger teilten die Geschichte wiederum in drei einzelne Teile und so erschienen bei uns schon bald die drei Bücher „Die Elfensteine von Shannara“, „Der Druide von Shannara“ und „Die Dämonen von Shannara“. Mit „Shannara II“ erschien nun erstmals auf dem deutschen Markt das zweite „Shannara“-Abenteuer, in der Form, in welcher es Brooks 1982 geschrieben hatte.

Lauren, einer der Erwählten, die den heiligen Baum Ellcrys hüten und pflegen, ist der erste, der die seltsamen grauen Flecken an dieser geweihten Pflanze entdeckt. Zuerst glaubt er, dass er sich im dämmrigen Licht des Abends verschaut hat, doch als die Flecken auch am nächsten Morgen noch vorhanden sind, breitet sich ein unangenehmes Gefühl in Lauren aus. Auch die anderen Hüter sind besorgt, denn der Ellcrys, eben jener Baum, der die Elfen jahrhundertelang vor den Dämonen, die durch seine Kraft aus der Welt getrieben wurden, schützte, droht nun zu sterben.
Und schon passiert das Unglück: Der Baum hat seine Kraft zwar noch nicht ganz verloren, doch er ist nicht mehr sehr stark, und so gelingt es dem finsteren Dämon Dagda Mor, durch einen Spalt zurück in diese Welt zu schlüpfen. Noch ahnen die Elfen nichts von der Gefahr, die ihnen durch diesen dunklen Fürsten und dessen Begleiter, den Wandler und den Raffer, droht. Denn der Dagda Mor ist unendlich wütend. Er möchte sie rächen für das, was die Elfen ihm und seinem Volk angetan haben, und sein Hass ist so groß, dass er sich mit seiner Rache nicht einmal nur auf den Stamm der Elfen beschränken will. Doch noch möchte er unerkannt bleiben; erst soll der Ellcrys, der ihm so viele Schmerzen bereitet hat, sterben, und zwar ohne die Möglichkeit der Wiedergeburt. Dann kann er in Ruhe seine Rache verüben...
Zu dieser Zeit wird Wil Ohmsford, der Enkel von Shea Ohmsford, Erbe des Geschlechts der Shannara-Elfen, in Storlock zum Heiler ausgebildet. Eines Tages jedoch taucht plötzlich Allanon, ein weiser Druide, der auch schon Shea auf seiner abenteuerlichen Reise zur Seite stand, in der Stadt auf. Dieser bringt erschreckende Neuigkeiten über den Ellcrys – nur noch ein Erwählter kann den Baum jetzt retten! Eine abenteuerlicher Kampf gegen die Zeit und das Böse beginnt...

Mit seinem zweiten „Shannara“-Abenteuer hat es Terry Brooks nun endlich geschafft, sich beinahe komplett von seinem großen Vorbild, dem englischen Professor und Erschaffer Mittelerdes, John Ronald Reuel Tolkien, loszulösen und eine eigene Geschichte auf die Beine zu stellen. Spannend und rasant schildert er die Geschichte um Wil Ohmsford, aber auch die Gegenseite lässt er diesmal nicht außen vor. Die Teile seiner Geschichte, in denen er die Taten und Absichten Dagda Mors und der Dämonen schildert, sind mindestens ebenso spannend, wenn nicht noch spannender, wie die Geschichte der guten Seite.

Die Tatsache, dass Terry Brooks seinen zweiten Roman viele Jahre nach der Handlung des ersten spielen lässt und nun andere Hauptcharaktere einführt und deren Entwicklung und Abenteuer beschreibt, macht „Shannara II“ nicht nur abwechlungsreich gegenüber seinem Vorgänger, nein, dadurch, dass Brooks auch altbewährte und dem Leser schon bekannte Charaktere und Orte beibehält weist das Buch einen gewissen Wiedererkennungswert auf, sodass es dem Leser sicherlich Vergnügen bereitet, sich in ein neues Abenteuer des „Shannara“-Geschlechts zu vertiefen.

Mit „Shannara II“ kann sich Terry Brooks in meinen Augen und im Vergleich zu seinem Erstlingswerk enorm steigern, schafft es aber dennoch nicht, den Leser konsequent bei Laune zu halten, sondern ermüdet diesen oftmals schnell durch ausgedehnte und in die Breite gezogene Detailbeschreibungen, welche in ihrer Anzahl allerdings ebenfalls weniger geworden sind als beim vorangegangenen Werk „Shannara I“.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Anspruchsvoll)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos Terry Brooks:
Biographie von Terry Brooks
Der Sohn von Shannar...#2)
Die Dämonen von Shan...#6)
Die Elfensteine von ...#4)
Der Druide von Shann...#5)
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Star Wars - Episode I

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Shannara

Autor:

Brooks, Terry

Verlag:

Blanvalet, München

Erschienen:

Feb. 2004

Kritiker:

Valentino Dunkenberger

ISBN:

3-442-24272-X

ISBN(13):

978-3-4422-427-6

EAN:

9783442242726

Typ:

Taschenbuch

 

Terry Brooks

 

Terry Brooks ist seit seinem Abschluss an Universität ein Schriftsteller. Sein erster Roman war "Das Schwert von Shannara". Dies war das erste Buch einer Serie, die ihn in seinem Genre weltbekannt gemacht hat. Viele behaupten, dass er als Kopierer von Tolkiens Werk gilt, aber bereits in seinem zweiten Buch, begann er seinen eigenen Stil zu entwickeln.
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