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Die Legende von Araukarien

Lehmann, Ralf

Rezension von Markus Mäurer
Aus der Reihe "Das Buch des schwarzen Prinzen"

Bolgan, ein junger Hochhügelländer, wird von seinem Dorf zum alten Niemand geschickt, um diesen nach Rat zu fragen. Denn seit einiger Zeit, häufen sich die Überfälle von Nachtmahren und man findet einen Pfahl mit Widderkopf im Dorf. Der alte Niemand gilt als weißer alter Mann, der in den tanzenden Bergen zu Hause ist. Niemand weiß dass der Widderkopf das Zeichen seines alten Erzfeiendes, des schwarzen Prinzen, ist. Zusammen mit Bolgan macht er sich auf, um dessen Dorf zu warnen. Doch die beiden kommen zu spät, das Dorf ist zerstört und seine Bewohner verschleppt. Bolgan und der alte Niemand reisen nach Araukarien, der größten Stadt der Lande, die vom alten Niemand, nach seinem Sieg über den schwarzen Prinzen, gegründet wurde. Doch dort müssen sie feststellen, dass die Macht des schwarzen Prinzen schon groß ist und sein Einfluss bis ins Zentrum der Macht Araukariens reicht. Unterstützung finden Bolgan und Niemand bei Hatib und Fernd, den beiden quasi Enkeln des alten Niemand. Mit diesen beiden, macht sich Bolgan auf um einen Weg zu finden, den schwarzen Prinzen zu besiegen. Eine gefährliche Reise durch ein fantastisches Land voller Magie.

Der Verlag konnte es nicht lassen, auf der Rückseite des Buches mal wieder etwas von der Nachfolge Tolkiens zu faseln. Wenn ich so etwas lese, lasse ich das Buch erst mal angewidert fallen. Dass ich damit dem Autor oftmals Unrecht tue, beweißt Ralf Lehmann mit „Die Legende von Araukarien“. Es ist schon, eine klassische Fantasygeschichte die hier erzählt wird. Junger Dorfbewohner wird in einen Kampf gegen eine böse Macht verstrickt und wächst über seine Verhältnisse heraus. Nicht besonders originell, aber wunderbar erzählt. Die Stärke Ralf Lehmanns, liegt in seiner Sprache. Die ist so fantasievoll, dass sie ein klares Bild vor dem Auge des Lesers entstehen lässt. Wenn Bolgan durch die tanzende Berge reist, sieht man die Berge förmlich tanzen.
Die Schwäche des Romans ist seine klischeehafte Geschichte. Der Bösewicht trägt natürlich ausschließlich schwarz. Die Helden sind jung und tugendhaft. Ein wenig Abwechslung bietet da Hatib, der es mit dem Eigentum anderer nicht immer so genau nimmt.
In diesem ersten „Buch des Schwarzen Prinzen“, wird die Geschichte in einem ruhigen Tempo erzählt. „Packende Kämpfe“, wie es die Rückseite des Buches verspricht, sind eher eine Seltenheit. Dafür werden viele Geschichten erzählt, in denen man mehr über die Geschichte Araukariens erfährt. Wenn es dann doch zu Kämpfen kommt, werden diese ziemlich schnell und ohne Einzelheiten abgehandelt. So findet die Eroberung und Zerstörung einer Stadt mit 300 000 Einwohnern innerhalb einer Nacht statt und wird auf weniger als drei Seiten abgehandelt.

Mit Ralf Lehmann veröffentlicht Blanvalet einen deutschen Fantasy-Autoren, der sich nicht hinter seine englischsprachigen Kollegen verstecken brauch. Der Roman ist nichts für Leser die ausführliche Kämpfe a la R. A. Salvatore erwarten. Wer sich aber auf das Buch einlässt, wird mit einer fantasievoll beschriebenen Reise in eine wundervolle Welt belohnt.
Der erste Teil einer Reihe, die noch viel Potenzial besitzt sich zu entwickeln.

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Wertung

 

Gesamt:

(Gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Unterhaltsam)

Brutalität:

(Vertretbar)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Das Buch des schwarzen Prinzen

Autor:

Lehmann, Ralf

Verlag:

Blanvalet, München

Erschienen:

Mai. 2004

Kritiker:

Markus Mäurer

ISBN:

3-442-24285-1

ISBN(13):

978-3-4422-428-6

EAN:

9783442242856

Typ:

Taschenbuch

 

Ralf Lehmann

 

Ralf Lehmann ist auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Geprägt vom rauen Mittelgebirge, beschäftigte er sich schon als Kind mit den Sagen seines Heimatraums. Später schärften ausgedehnte Reisen in die schottischen Highlands, aber auch in die Wüsten Innerasiens seinen Blick für Landschaften und Menschen [mehr]

 

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