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Der Fluch des Magiers (Chroniken #1)

Coe, David B.

Rezension von Ulshra
Aus der Reihe "Chroniken von Amarid"

Jaryd, der Sohn einer Schmiedefamilie, lebt zufrieden in dem kleinen Dorf Accalia und unterrichtet dort in der Schule die Kinder. Von seiner Familie selbst, außer von seinen Eltern und seinem Bruder, weiß er nicht viel. Um so verwunderter ist er, als ein Magier - ein Sohn Amarids, wie diese im Land genannt werden - in das Dorf kommt, um sie zu besuchen. Es stellt sich heraus, dass Baden der Magier, der Bruder seines Vaters ist, sein Onkel. Von Baden erfährt Jaryd, dass seine Großmutter und auch seine Urgroßmutter große Magierinnen waren. So hört er auch, dass er ebenfalls magische Fähigkeiten in sich trägt. Dies wiederum erklärt, warum seine Träume, manchmal wahr werden: es sind Visionen, viel reeller als ein Traum. Baden nimmt nun den mittlerweile 18jährigen Jaryd mit auf eine lange Reise nach Amarid und erklärt ihm auf dem Weg, dass er sich auch an einen Vogel binden muss, denn Magier haben immer einen Vogel bei sich. Zuerst ist es ein Falke, dann muss sich der Magier neu binden, an eine Eule. Baden, der nun mittlerweile Eulenmeister ist, bringt seinem neuen Schüler viel während ihrer Reise bei. Dann jedoch, kurz bevor sie in einer Stadt ankommen um dort zu rasten und wenige Tage zu bleiben hat Jaryd seine nächste Vision.

Jaryd spielt in diesem Buch die Hauptrolle. Als kleiner Junge hat er manchmal Träume, die sich am nächsten Tag als wahr darstellen. Zuerst träumte er vom Wasser, am nächsten Tag ist jemand ertrunken; sein zweiter Traum handelte von Feuer, als er schweißnass erwachte, weil sein Bruder ihn geweckt hatte, begann dessen Hemd zu brennen. Jaryd bekam Angst, verstoßen und unbeliebt zu werden, und behielt den Traum für sich. Am nächsten Tag brannte es im Dorf. Den dritten Traum konnte Jaryd nicht mehr für sich behalten, er träumte von einem Überfall, wie Räuber seinen Vater enthaupteten und seine Mutter vergewaltigten. Er sprach mir seinen Eltern darüber, aus Angst diese zu verlieren. Das Dorf hat sich verteidigt und so wurden nur wenige verletzt. Jaryd behielt jedoch für sich, dass er sich in seinem Traum als Magier gesehen hat. Als jedoch sein Onkel kam, erfuhr er, dass er aus einer Magierfamilie stammt, und so seine heimlichsten Wünsche war werden. Die Magier sind in Tobyn-ser sehr angesehen, da sie die Menschen dort heilen, ohne etwas dafür zu verlangen. Als Dank hinterlassen sie eine Feder des Vogels, an den sie sich gebunden haben. Als jedoch Unglücke passieren, und man an dem Ort des Geschehens ebenfalls eine Feder findet, gerät der ganze Magierorden in Verdacht. Niemand weiß, wer dies verursacht, man hat den Magiern vertraut und fühlt sich nun verraten. Die Menschen haben Angst, sie wollen nicht mehr mit den Magiern konfrontiert werden, sie wollen sich nicht mehr heilen lassen. Alles führt auf eine alte Sage zurück, als Amarid noch lebte. Er hatte einen Freund, der seine Gabe nicht als Hilfe für die Menschen einsetzen wollte, er hat sich nicht als Helfer gesehen, sonder als ein Mächtiger. Er hat einen Fluch auf den Orden gesetzt: wer nicht an einen Vogel gebunden ist, stirbt und wird als Geist durch die Welt umherirren. Nachdem er diesen Fluch ausgesprochen hatte starb sein Vogel, und kurze Zeit darauf er selbst. So heißt es laut Legende, dass er nun als Geist umhergeht, in der Begleitung seines ersten Vogels, einem Falken. Am Anfang des Buches wird dies auch dem Leser mitgeteilt. Ein Magier geht am Strand entlang, entdeckt einen Mann mit seinem Sohn und lässt diese von seinem Falken töten. Er hinterlässt eine schwarze Feder. Nun kommt Jaryd ins Spiel, der von dem allem keine Ahnung hat und sich seiner neuen Umgebung stellen muss. Auch er hält alles für eine Sage und auch die Vorkommnisse, die geschehen, als Gerüchte. Doch soll er während seiner Reise eines Besseren belehrt werden.

"Die Chroniken von Amarid" - ich habe, noch bevor ich das Buch bekommen habe, mir Gedanken darüber gemacht, was mir dieser Titel sagen will. Während ich das Buch gelesen habe, konnte ich gar nicht mehr damit aufhören: selten hat mich ein Fantasyroman so gefesselt. Es ist mit Liebe zum Detail geschrieben, ohne dass man die Beschreibungen satt hat. Man gerät wortwörtlich in den Bann hinein und kann sich schon fast in der Geschichte selbst wiederfinden. Teils hat man sogar eine Gänsehaut und möchte wissen wie es weitergeht. Trotz der Information, die der Leser zu Anfang des Buches bekommt, wird das Buch nicht langweilig. Ganz im Gegenteil, man lernt Stück für Stück, mehr über die Magie kennen und auch über die Legende. Es wird in der Sicht Jaryds wunderbar an den Leser weitergegeben. Hier hat der Autor ein wahres Meisterwerk geschaffen.

Klappentext: Seit langer Zeit wachen die Falkenmagier und Eulenmeister über das Volk von Tobyn-Ser. Nun aber bedrohen dunkle Mächte das friedliche Land. Handelt es sich bei den Feinden um abtrünnige Mitglieder des Magierordens, oder geht die Gefahr auf einen Fluch zurück, der schon vor tausend Jahren ausgesprochen wurde? Der junge Magier Jaryd bricht mit einer kleinen Gruppe auf, um das Geheimnis zu lösen

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Wertung

 

Gesamt:

(Extrem gut)

Anspruch:

(Entspannend)

Spannung:

(Fesselnd)

Brutalität:

(keine Angabe)

 

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Infos

 

Sprache:

Deutsch

Serie:

Chroniken von Amarid

Autor:

Coe, David B.

Verlag:

Knaur, München

Erschienen:

Feb. 2002

Kritiker:

Ulshra

ISBN:

3-426-70229-0

ISBN(13):

978-3-4267-022-1

EAN:

9783426702291

Typ:

Taschenbuch

 

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